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Thema: Polizei durchsucht Feuewehrräume in Rostock

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
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    Zitat Zitat von limberu Beitrag anzeigen
    Ich habe die Meldungen so gelesen, dass sie keinen hatten und dann erst einen besorgen mussten. Und einige hier hielten das für gewagt, dass der Wehrleiter die nicht rein ließ, ohne Beschluss, weil der Hausherr ja die Stadt Rostock sei. Nur wenn kein Hausherr anwesend ist, der die Polizei rein lässt, und kein Durchsuchungsbeschluss vorliegt, dann hat in meinen Augen der Wehrleiter richtig gehandelt.
    Und in genau diesem Falle würde ich die Polizei auch vor der Tür stehen lassen, bis ein Verantwortlicher oder der Durchsuchungsbeschluss da ist.


    Ich bin nicht zur Mitwirkung verpflichtet :-p
    Siehe z.B. hier:
    http://forum.effizienzgurus.de/f35/v...ung-t1028.html

    PS:
    Sorry für wieder halb Offtopic, aber das musste ich noch loswerden!
    Link. Damit sollten die Rahmenbedingungen für diesen Teil der Diskussion klar sein.

  2. #2
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    Ich lese die Pressemitteilung der StA so, dass es sich um POCSAC-Auswertungen auf einem Privat-PC handelt. Anscheinend wurden alle Alarmierungen der Rostocker Lst. ausgewertet, auch die RD-Alarmierungen.

    Es hat in der Vergangenheit wohl schon ein Verfahren gegen einen Journalisten von Nonstop-News im Zusammenhang mit der Einsatzberichterstattung in Rostock gegeben. NNN weist in dem Zusammenhang auch auf eine sehr schlechte Zusammenarbeit mit dem Brandschutzamt hin, so dass man auf Informationen von Einsatzkräften angewiesen sei. Ebenso wird eine schlechte Pressearbeit der Rostocker Polizei beklagt. Ob das nun an dem Journalisten oder den Behörden liegt, vermag ich nicht einzuschätzen. Auf jeden Fall schwelt da schon länger etwas.

    Nun kann sich jeder selbst seine Gedanken machen, ob es da einen Zusammenhang geben kann. Es stellt sich allerdings die Frag, ob die POCSAC-Daten wirklich weitergegeben wurden, bei einem unverschlüsseltem Netz kann der Journalist ja selber mit geringem Aufwand auswerten.

    Eine weitere Baustelle ist der Leiter des Brandschutzamtes. Der alte Leiter konnte nicht so gut mit dem OB, der Neue (extern) arbeitet zwar schon im Amt, aber nicht als Leiter, da ein unterlegener Kandidat (intern?) gegen die Ausschreibt geklagt hat...
    http://www.das-ist-rostock.de/artike...-unerwuenscht/
    https://www.facebook.com/photo.php?f...type=1&theater
    http://195.37.188.171/bi/vo020.asp?V...4218&options=4

    Auch da kann man die Frage nach einem Zusammenhang stellen, da die Anzeige ja vom Brandschutzamt ausging.

    Insgesamt kann man festhalten, dass Harmonie anders geht.
    MfG

    brause

  3. #3
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    Hallo Brause!

    Zitat Zitat von brause Beitrag anzeigen
    Ich lese die Pressemitteilung der StA so, dass es sich um POCSAC-Auswertungen auf einem Privat-PC handelt. Anscheinend wurden alle Alarmierungen der Rostocker Lst. ausgewertet, auch die RD-Alarmierungen.
    Wenn dem so ist, dann ist Ermittelung und Beweissicherung angemessen des exakten und glaubwürdigen Verstoßes zu führen.

    Ich (und bestimmt auch einige Entscheidungsträger der BOS) habe z.B. nichts dagegen wenn permanent besetze und einsatzbereite Wachen sich solche Informationen z.B. über Scanner+Pocsag-Software besorgen.
    Der angestrebte Zweck sowie der Umgang mit den Daten dürfte dort das wichtigste sein!

    Denn: Der historisch gewachsene BOS-Funk mit allgemeinen Funkverkehrskreisen basierte immer auf dem Grundsatz "Jeder hört jeden" (Kreisverkehr) oder zumindest "Jeder hört alles was die Leistelle sendet" (Sternverkehr).
    Im Sprechfunk ging es dabei nicht nur darum, das jede Wache es mitbekommt wenn sie gerufen wird, sondern eben auch um regelmässige Lageprognosen zu merken.
    Es hat eben Vorteile wenn der Funker einer Wache mitbekommt wenn sich irgendwo in einem anderen Stadtteil gerade eine Lage zuspitzt, oder an Zuständigkeitsgrenzen sich irgendwas ins Gehege kommen könnte.

    Hypotetischer Beispielfall:
    Feuerwehr hat Einsatz in Musterstraße 16. In der Wache läuft dann die Info auf das RTW+NEF gerat zur Musterstraße 18b wegen nem apopl oder HI fahren.
    Der Mensch in der Regionalen wache kennt die sauenge und permanent zugeparte Musterstraße in diesem Bereich, der Disponent in der Leitstelle nicht.

    Der einzige Mensch der da noch eingreifen und z.B. den RD über dessen Leitstelle umlenken kann, damit der nicht von der falschen Seite anfährt, ist derjenige in der Wache.

    Gibt es also kein VPN-Netz wo jede Wache komplette Einsicht in die aktuellen Einsätze erhält (wie es bei der POL schon seit Jahrzehnten üblich ist), dann halte ich derartige DME-Auswertungen _zum Dienstgebrauch_ für ein legitimes Mittel.

    Schließlich sitzen für gewöhnlich nur solche Leute am Funktisch einer ständig besetzten Wache, welche über ihre Schweigepflicht aufgeklärt wurden.
    Für gewöhnlich traue ich solchen Leuten schon den angemessen Umgang mit Informationen zu, welche sie in ihrem Dienstalltag über Sprechfunk + DME-Auswertungen so mitbekommen.

    Zitat Zitat von brause Beitrag anzeigen
    Es hat in der Vergangenheit wohl schon ein Verfahren gegen einen Journalisten von Nonstop-News im Zusammenhang mit der Einsatzberichterstattung in Rostock gegeben. NNN weist in dem Zusammenhang auch auf eine sehr schlechte Zusammenarbeit mit dem Brandschutzamt hin, so dass man auf Informationen von Einsatzkräften angewiesen sei. Ebenso wird eine schlechte Pressearbeit der Rostocker Polizei beklagt. Ob das nun an dem Journalisten oder den Behörden liegt, vermag ich nicht einzuschätzen. Auf jeden Fall schwelt da schon länger etwas.
    Ich kenne die Personen sowie das Auftreten von "Nonstop-News" nicht, daher kann ich dort nichts bewerten.
    Aber in dem Bereich Ruhrgebiet habe ich bis vor knapp 10 Jahren selber als Journalist gearbeitet und die volle Bandbreite in dieser Branche mitbekommen.

    Bei der Polizei Dortmund war es immer vom Dienstplan der Leitstelle abhängig: Meistens bekam man auf Anfrage per Telefon dort aktuelle und verwertbare Auskünfte.
    Manchmal jedoch hatten dort Leute Dienst die mal gelernt haben das für Auskünfte ausschließlich die Pressestelle zuständig ist. Und jene war für den aktuellen Informationsfluß damals hier in Dortmund ein Krampf ohnegleichen.

    Die allermeißten Autobahnwachen damals im Ruhrgebiet waren _extrem_ Freundlich gegenüber Journalisten. Im Ernst...solange man als Journalist auch freundlich war und sich professionell verhielt, wurde man dort...wie soll ich sagen...beinahe als "inoffizielle BOS-Org" mit annerkannt.
    Regelmässig Eskortenservice, jederzeit Interviewbereite Einsatzleiter an der E-Stelle, breite Unterstützung.
    Und ja...in den Jahren wo ich dort aktiv war erteilte man mir telefonisch etwa 5-6 mal seitens der Autobahnpolizei die Befugniss/Anweisung aufgrund von Vollsperrung und lange Staus von vorne entgegen der Fahrtrichtung über etliche Km zur E-Stelle zu fahren.

    Andererseits gab es auch Negativbeispiele: Polizei damals z.B. im Raum Duisburg war fürchterlich. Per telefonischer Nachfrage wurde einem ständig vorgegaukelt als sei absolut nix los, während man aber wusste das da gerade eine heftige Lage tobte.
    Generell...immer...

    Und diese Bandbreite bei den BOS ist kunterbunt quer durch Deutschland zufällig verteilt.

    Zitat Zitat von brause Beitrag anzeigen
    Nun kann sich jeder selbst seine Gedanken machen, ob es da einen Zusammenhang geben kann. Es stellt sich allerdings die Frag, ob die POCSAC-Daten wirklich weitergegeben wurden, bei einem unverschlüsseltem Netz kann der Journalist ja selber mit geringem Aufwand auswerten.
    Aber holla!
    Ich habe sogar mal einen Extremfall kennen gelernt, der im Großraum Essen rumfuhr, und den Beifahrersitzt zugebaut hatte mit reichlich edlen Scannern der Kategorie "ab 500€", darunter auch diverse TP9 und ein paar Bosch-Teile, sowie zusätzlich da druff noch zwei Laptops wo gut an die 10-15 unterschiedliche DME-Netze drüber rasten.
    Damit fuhr er so ganz offen rum zu Einsatzstellen.

    Unsereins hat sich da schon eher Gedanken gemacht das ganze etwas kleiner und verdeckter zu fahren. Aber im Endeffekt: Jeder einzelne Fall wo Journalisten wegen Empfang von BOS-Funk angezeigt wurden, ist damals nach wenigen Wochen seitens der Staatsanwaltschaften wieder eingestellt wurden. Im "Kollegenkreis" damals vielleicht so 5 Fälle mitbekommen, die alle ohne Folgen eingestellt wurden.

    Grüße aus Dortmund

    Jürgen Hüser

  4. #4
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    @ DG7GJ :

    Hallo Jürgen!

    Zitat Zitat von DG7GJ Beitrag anzeigen
    Ich (und bestimmt auch einige Entscheidungsträger der BOS) habe z.B. nichts dagegen wenn permanent besetze und einsatzbereite Wachen sich solche Informationen z.B. über Scanner+Pocsag-Software besorgen.
    Der angestrebte Zweck sowie der Umgang mit den Daten dürfte dort das wichtigste sein!
    Wie du weist, sehe ich das recht unverkrampft.
    Ich sehe da auch zunächst die einsatztaktischen Vorteile.
    Bei großen Sanitätswachdiensten werten wir (HiOrg) auch die gesamten FMS-Daten (samt FMS-Kurztext für den RD) und die Alarmierungen (analog) aus. Allerdings ganz offiziell auf Dienstrechnern und mit dienstlich beschaffter Software. Das ist auch mit dem Kreis (RD-Träger) so abgesprochen. Das erleichtert beidseitig die Zusammenarbeit und es war des öfteren der fall, dass so die Hilfsfristen verkürzt werden konnten, weil wir der leergefahrenen Rettungswache zur Freude der LSt. bei einem Notfall schnell einen RTW zur Verfügung stellen konnten.

    Aber in Rostock scheint das mehr als unerwünscht zu sein. Und dann ist es eben nicht besonders schlau, private Rechner und Software dafür im Feuerwehrgebäude einzusetzen. Das muss ja zwangsläufig zu Ärger führen.

    Zitat Zitat von DG7GJ Beitrag anzeigen
    Manchmal jedoch hatten dort Leute Dienst die mal gelernt haben das für Auskünfte ausschließlich die Pressestelle zuständig ist.
    Ich habe die letzten zwei Jahre selber für den KV einer HiOrg als hauptamtlicher Pressesprecher gearbeitet.
    Da galt auch, dass nur die Pressestelle (also ich) Infos an die Presse rausgibt. Allerdings nicht, weil die Journalisten so böse sind, sondern weil man als ungeschulte Einsatzkraft schnell mal eine unbedacht Bemerkung macht, die nach hinten losgehen kann. Und das müssen sich ehrenamtlich Kräfte nicht antun, deshalb wurde ich dafür bezahlt den Kopf hinzuhalten. Das hieß aber in der Praxis nicht, dass die kein Statement abgeben durften, sondern dass man sich vorher absprach. Dafür habe ich versucht, eine durchgehende Erreichbarkeit sowohl für die Kollegen als auch die Presse sicherzustellen (was auf Grund der wenigen presserelevanten Einsätze auch keine große Belastung darstellte).
    Ich habe immer Wert darauf gelegt, den Kollegen klar zu machen, dass wir auf die Presse angewiesen sind und es sich um ein System des Geben und Nehmen handelt. Leider ist es mir trotzdem nicht gelungen, sämtliche Vorbehalte und Vorurteile bei allen Kollegen auszuräumen.
    Leider wird es gerade in den HiOrgs oft negiert, wie sinnvoll eine aktiv agierende Pressestelle ist. Wir haben in den zwei Jahren recht gute Ergebnisse erzielt. So konnten Umsatzsteigerungen in gewerblichen Bereichen durch externe Analysen nachgewiesen werden, unsere Bewerbersituation im RD war überdurchschnittlich gut und auch im ehrenamtlichen Bereich konnten so Mitglieder gewonnen werden. Nach einem Vorstandswechsel wurde meine Stelle gestrichen und nun ist die HiOrg vollkommen aus der Berichterstattung verschwunden.
    MfG

    brause

  5. #5
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    Hallo Brause!

    Zitat Zitat von brause Beitrag anzeigen
    Wie du weist, sehe ich das recht unverkrampft.
    Ich sehe da auch zunächst die einsatztaktischen Vorteile.
    Bei großen Sanitätswachdiensten werten wir (HiOrg) auch die gesamten FMS-Daten (samt FMS-Kurztext für den RD) und die Alarmierungen (analog) aus. Allerdings ganz offiziell auf Dienstrechnern und mit dienstlich beschaffter Software. Das ist auch mit dem Kreis (RD-Träger) so abgesprochen. Das erleichtert beidseitig die Zusammenarbeit und es war des öfteren der fall, dass so die Hilfsfristen verkürzt werden konnten, weil wir der leergefahrenen Rettungswache zur Freude der LSt. bei einem Notfall schnell einen RTW zur Verfügung stellen konnten.
    Eben. Ich halte nix davon wenn Wachen aufgebaut werden welche man nur mit gefilterten Informationen füttert. Das mag adequat sein für unbesetzte Gerätehäuser auf dem Lande, wo eh niemand permanent am Funk sitzt und Lageeinschätzungen erstellt.

    Wobei mein Horizont da eh von damals her weiter reicht als der Tellerrand der BOS.
    So gibt es Nachrichtenredaktionen wo ebenso Selbstverständlich wie in manchen BOS-Lst. noch die Unwetterwarnungen des DWD auflaufen, noch hunderte weiterer Funkdienste zur Lageeinschätzung herrangezogen werden. Zum beispiel, nur um mal zu nennen in welche Richtung es geht: Taxi, Nahverkehr, größere Sicherheitsdienste (z.B. 3S der DBAG), Flugfunk (regionale Tower, Rollfeld, Sicherheit) u.v.m.

    Zitat Zitat von brause Beitrag anzeigen
    Aber in Rostock scheint das mehr als unerwünscht zu sein. Und dann ist es eben nicht besonders schlau, private Rechner und Software dafür im Feuerwehrgebäude einzusetzen. Das muss ja zwangsläufig zu Ärger führen.
    Nunja, in Rostock steht ja der Vorwurf das da irgendwelche Daten extern weiter gegeben wurden. Und das ginge dann Lichtjahre über die "interne Verwendung zur Lageeinschätzung" hinaus, welche ich ansprach.

    Zitat Zitat von brause Beitrag anzeigen
    Ich habe die letzten zwei Jahre selber für den KV einer HiOrg als hauptamtlicher Pressesprecher gearbeitet.
    Da galt auch, dass nur die Pressestelle (also ich) Infos an die Presse rausgibt. Allerdings nicht, weil die Journalisten so böse sind, sondern weil man als ungeschulte Einsatzkraft schnell mal eine unbedacht Bemerkung macht, die nach hinten losgehen kann.
    Und das müssen sich ehrenamtlich Kräfte nicht antun, deshalb wurde ich dafür bezahlt den Kopf hinzuhalten.
    Darum geht es erstmal nicht. In den ersten Minuten eines Einsatzes geht es erstmal darum, bei einem journalistischen Anruf in einer Leitstelle, klar bestätigt zu bekommen was inetwa vorliegt und was zur Örtlichkeit bekannt ist.

    Es kann nicht angehen das ein Journalist aus mehreren Quellen sicher erfährt das in einer definitiv feststehenden Region gerade ein Sportflugzeug abgestürzt ist, und die Disponenten der dortigen POL, FW und RD-Lst im Chor singen...sinngemäß:
    "Nööö...nix los, glaube ich ihnen nicht. Ausserdem dürfte ich Ihnen dazu eh nix sagen."
    Regelmässig zu meiner Journalistenzeit z.B. im Bereich Recklinghausen so passiert.

    Zitat Zitat von brause Beitrag anzeigen
    Das hieß aber in der Praxis nicht, dass die kein Statement abgeben durften, sondern dass man sich vorher absprach. Dafür habe ich versucht, eine durchgehende Erreichbarkeit sowohl für die Kollegen als auch die Presse sicherzustellen (was auf Grund der wenigen presserelevanten Einsätze auch keine große Belastung darstellte).
    Aus praktischer Journalistensicht geht es darum das zunächst einmal während oder kurz nach Einsatz grobe Informationen gegeben werden können:
    Verletzte/Tote, wieviele, besondere Randbedingungen.
    Das ist alles was generell gebraucht wird damit die Journalisten vor Ort in der Lage sind die nötigen Kurzinfos zu ihrem Foto- oder Videomaterial mit in die Redaktion zu geben.
    Erst wenn die Redaktion einige Stunden später dieses Rohmaterial zu einem Script zusammen fügt, ist eine Pressestelle/Pressesprecher wichtig der bescheid weis und hier und da was korrigieren oder anders vormulieren kann.

    Zitat Zitat von brause Beitrag anzeigen
    Ich habe immer Wert darauf gelegt, den Kollegen klar zu machen, dass wir auf die Presse angewiesen sind und es sich um ein System des Geben und Nehmen handelt. Leider ist es mir trotzdem nicht gelungen, sämtliche Vorbehalte und Vorurteile bei allen Kollegen auszuräumen.
    So ist es. Wer Nachwuchs in seiner Organisation will muss mit den Medien zusammen arbeiten. Ebenso ist eine gute Zusammenarbeit wichtig um politisch wahrgenommen zu werden.
    Und sei es nur darum mehr Zustimmung als Organisation zu bekommen, wenn dringende Investitionen vor dem Kostenträger durchgesetzt werden sollen.
    Und sei es nur eine Alarmanlage für ein Gerätehaus, wo schon mehrfach eingebrochen wurde.

    Zitat Zitat von brause Beitrag anzeigen
    Leider wird es gerade in den HiOrgs oft negiert, wie sinnvoll eine aktiv agierende Pressestelle ist. Wir haben in den zwei Jahren recht gute Ergebnisse erzielt. So konnten Umsatzsteigerungen in gewerblichen Bereichen durch externe Analysen nachgewiesen werden, unsere Bewerbersituation im RD war überdurchschnittlich gut und auch im ehrenamtlichen Bereich konnten so Mitglieder gewonnen werden. Nach einem Vorstandswechsel wurde meine Stelle gestrichen und nun ist die HiOrg vollkommen aus der Berichterstattung verschwunden.
    Genau so ist es. Öffentlichkeitsarbeit kann man nicht mit einem "Tag der offenen Tür" oder einem Organisationsfest einmal im Jahr abtun.
    Nein, die alltägliche Wirkarbeit, die im Mittelpunkt der Organisation steht, muss interessant, professionell und realistisch über die regionalen Medien regelmässig gefördert werden.

    Grüße aus Dortmund

    Jürgen Hüser

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