Hallo!
Als "Elektroniker" sollte man wissen welche Signale man wie messen kann.
Wenn du eine ZF messen muss, taugt dafür weder ein Funkmeßplatz noch ein Spektrumanalyzer...und erst recht kein Frequenzzähler.
Das passt in etwa so, als ob man mit einer Kuchengabel einen Garten umgraben will.
Bei 455kHz hast du es mit einstelligen bis zweistelligen mV zu tun, bei einer Quellimpedanz von um die 1,5k Ohm.
Wenn man da was messen will ist ein Oszilloskop (anständige Bandbreite und möglichst hochohmig) das einzig wahre.
Wenn das nicht reicht, ist die nächste Steigerung ein aktiver Tastkopf vor dem Oszi.
Braucht man das nur im unteren Frequenzbereich für ZF-Messungen, kann man sich so einen FET nebst Batterie problemlos selber an nem alten Tastkopf basteln.
Braucht man hingegen sowas auch für Signalverfolgungen in Frontends bis 470MHz oder noch mehr, kann man selbstbau fast ausschließen.
Angesichts der Preise für derartige HF-Probes aber versuchen sich da dennoch einzelne Freaks mit Selfmadesachen.
Grüße aus Dortmund
Jürgen Hüser





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