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Thema: Neues Fahrzeug HLF nur welches ?

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
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    Kritisch Gedanken haben wir uns genug gemacht und unsere Verantwortlichen haben sich lange mit dem Thema Ausrüstung und Bestückung auseinandergesetzt. Ob die Mittel jemals eingesetzt werden steht in den Sternen, Fakt ist eins, alle Gerätschaften auf diesem Fahrzeug haben aufgrund der Beschaffenheit unseres Ausrückebereiches und Einsätzen aus der Vergangenheit ihre Daseinsberechtigung und wären sonst nicht in die Sonderförderung gefallen. Und Fakt ist ebenfalls, wir haben weder Platz- noch Gewichtsprobleme. Und warum sich noch einen Anhänger "aufhalsen", welcher das Fahrzeug in seiner Wendigkeit deutlich einschränkt und an der Einsatzstelle sowieso wieder abgehangen werden muss, wenn doch alle Ausrüstungsgegengstände auf dem Fahrzeug Platz haben. Das einzige was ich für durchaus sínnvoll halte ist eine Art Wechselmodul TS10-1000 / Rettungsgerät. Wobei das Rettungsgerät standartmäßig auf dem Fahrzeug verladen ist und, je nach Einsatzort und Einsatzart, gegen die TS ausgetauscht werden kann...

  2. #2
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    Was bei einem einsatz allerdings niemals jemand machen wird....
    Ist so.
    Viele Grüße

    Christian

  3. #3
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    Zitat Zitat von überhose
    Das der TSA mit TS an der E-Stelle abgehangen werden und selbstständig eingesetzt werden kann, ist in meinen Augen eher ein Vorteil. Im LF habt ihr ja noch die FP, daher laufen die Situationen, in denen ihr die TS fahrzeugnah einsetzen werdet, sicher gegen 0. Den TSA kann man zur Not auch noch an der E-Stelle mit anderen Zugfahrzeugen oder Manpower an Stellen bringen, wo das LF nicht hinkommt.
    Frage: Wieviel Kammeraden besetzen ein LF10? 9, oder? Wenn ich dann schon 5 Mann (MA, WTr / STr) für den Einsatz des Anhängers abstellen muss, wer übernimmt dann den ersten Angriff mit dem LF? Aber ich denke mit dieser Diskussion kommen wir so nicht weiter, weil man sich hunderte oder gar tausende Situationen ausmalen könnte, mit denen man ein Für und Wider eines solchen Anhänger-Konzeptes begründen könnte. Unsere Entscheidung für eine komplette Verladung auf dem Fahrzeug beruht darauf, dass wir des öfteren überörtlich mit ausrücken, sei es zur Bereitstellung von AGT oder zur Herstellung der Wasserversorgung. Und für letzteres kann ich das Fahrzeug auch an die Wasserentnahmestelle fahren (der erste Angriff wird dann von der ortsansässigen Wehr eingeleitet) kann da diese herrichten und anschließend die Schluachleitung zur Einsatzstelle verlegen. Dann kann ich mir überlegen ob ich direkt in das andere Fahrzeug einspeise oder ob ich die LF10 mit ihren 1000 Liter Wasser noch als Puffer dazwischen "schalte".
    Zitat Zitat von überhose
    Wenn ihr TS und FP habt, wie sieht es dann mit den dazugehörigen Materialien aus (saug- und druckseitiges Schlauchmaterial/Armaturen)?
    Ist entsprechend der zwei Pumpen auch zum Teil doppelt vorhanden. 4 Saugschläuche sind ausreichend, hat auch die Vergangenheit gezeigt.

    Zitat Zitat von überhose
    50m Schnellangriff: formfest oder sinnvoll? Auch hier gibt es Potential zur Gewichts- und Platzeinsparung.
    Formfest. Zusätzlich gibt es im Traversenkasten noch einen "Schnellangriffsverteiler" also einen Verteiler mit angekuppeltem B-Schlauch.

    Zitat Zitat von überhose
    Nutzt dieses lieber für ausreichend Unterbaumaterial.
    Unterbaumaterial ist vorhanden. Wie definierst du ausreichend? Wenn das was auf dem Fahrzeug ist nicht ausreicht, kommt der RW.

    Zitat Zitat von überhose
    HiPress: wozu? IMHO Geldverschwendung
    Ist schon vorhanden und hat sich in der Vergangenheit mehr als bewährt!

    Zitat Zitat von überhose
    TP8: falls es doch gewichtsmäßig zu heikel wird, denkt drüber nach, die TP mit Zubehör in einem Wechselmodul vorzuhalten. Oder gibt es einen speziellen Grund, die TP in dieser Größenordnung fest im Fahrzeug mitzuführen?
    Gute Frage! Imo hätte es eine TP4/1 auch getan.
    Ich möchte noch einmal anmerken das wir platz- und gewichtsmäßig alle Ausrüstungsgegenstände auf dem Fahrzeug unterkriegen. Also warum mit Anhängern, Wechselmodulen oder was auch immer anfangen?!
    Das Fahrzeug in Verbindung mit einer gut ausgebildeten Mannschaft wird eine sehr schlagkräftige Einheit werden. Es kann kein TLF und keinen RW ersetzen, ist jedoch in der Lage, verschiedenste Einsatzsituationen bis zu einem gewissen Grad autonom abzuarbeiten. Wann "Spezialfahrzeuge" alla TLF, RW, GWG etc. angefordert werden obliegt dann der Einschätzung des zuständigen Gruppenführer bzw. der Leitstelle bei der Disposition des Einsatzes.

    Zitat Zitat von überhose
    Und genau das ist ziemlich gefährlich, besonders, wenn man es dann noch öffentlich darlegt. Da könnten die unterlegenen bzw. ausgeschlossenen Firmen Ärger machen...
    Das sehe ich anders! Wir haben uns verschiedene Aufbauten angeschaut und uns von allen das Beste rausgenommen. Dies haben wir dann in unsere Ausschreibung übernommen. Es gab keinen Grund die Ausschreibung anzufechten - alles war korrekt und wurde von der zuständigen Stelle der Kommune gründlich geprüft bevor die Ausschreibung eröffnet wurde. Jeder Hersteller hatte die Möglichkeit das Fahrzeug nach unserem Wunsch zu bauen, was sich auch darin äußerte, das mehrere Angebote abgegeben wurden. Letztendlich hat der Angebotspreis entschieden. Die Aussage in meinem letzten Post bezog sich auch nicht auf einen Hersteller sondern auf das Fahrzeug ansich, unabhängig welcher Name da am Ende drauf steht.
    Geändert von Florian43/1 (04.09.2007 um 10:03 Uhr)

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