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Thema: FW zu Übung der Nachbarwehr alarmiert

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
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    Zitat Zitat von Angriffstrupp Beitrag anzeigen
    Ich kann doch sowohl Digital und Analog die LS ansprechen. Versteh ich jetzt nicht Lars.
    Eben ;)
    So ähnliche Argumente hat man aber auch schon gelesen.
    Was ich damit meine: Natürlich war es auch bisher problemlos möglich, analg eine "fremde" Leitstelle anzusprechen, aber ob es gemacht wurde, ist eine andere Sache. Und wenn es versucht wurde, hieß es noch lange nicht, dass es von den Rufnamen her so gut funktionierte.
    mfg lars

  2. #2
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    Zitat Zitat von Lars Zerpich Beitrag anzeigen
    Was ich damit meine: Natürlich war es auch bisher problemlos möglich, analg eine "fremde" Leitstelle anzusprechen, aber ob es gemacht wurde, ist eine andere Sache. Und wenn es versucht wurde, hieß es noch lange nicht, dass es von den Rufnamen her so gut funktionierte.
    Sorry, aber ich verstehe irgendwie nicht was du damit meinst. Was funktionierte von den Rufnamen her nicht so gut?

  3. #3
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    Verstehe das Problem auch nicht so recht. Hat die FF sich denn nicht im Nachbarfunkkreis angemeldet? Dann hätte das EVTL auffallen können, dass vor Ort eine FF ist.
    Aber wenn ein Bürger anruft und unklare Rauchentwicklung festgestellt wird dann wird die Feuerwehr alarmiert. Selbst schon erlebt. Geplante Übung mit mehreren Wehren, somit auch Rauch und Verletzten und ein aufmerksamer Bürger stellt im vorbeifahren fest das was los ist und wählt 112. Die Übung ist dann 15 Minuten vorverlegt worden ;-) Passiert halt, Leben in der Lage nennt sich das.

  4. #4
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    Wenn ein Notruf über die 112 eingeht, dann muss dem natürlich nachgegangen werden. Und wenn der Anrufer meldet, daß ungefähr dort und dort eine Rauchentwicklung zu sehen ist, dann wird eben die zuständige Feuerwehr (oder mehrere) alarmiert. Der Anrufer hatte eben "ungefähr" das falsche Gewerbegebiet angegeben. Auch wenn klar gewesen wäre, daß drei Kilometer weiter die Übung stattfindet, wäre bestimmt die Feuerwehr alarmiert worden aufgrund der Angaben des Anrufers. Es wäre ja auch möglich gewesen, daß da tasächlich "was ist". Ein Feuer kann nämlich auch entstehen, wenn im Nachbarkreis gerade eine Großübung abgehalten wird.
    Ich will damit einfach nur sagen, daß sich die Ereignisse auch manchmal überschneiden können. Und dann wäre es fatal, wenn man sagt: Ach, die da drüben ham doch die Übung. Des wird bestimmt von denen kommen. Klar hätte es bekannt sein sollen/können, aber sicher ist eben sicher. Ausrücken muss man. Irrtum des Meldenden ist immer noch besser als gar nicht hin fahren.
    Ich finde, hier wurde von der Alarmierung her zumindest absolut korrekt gehandelt.
    Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr. Drum geh auch Du zur Feuerwehr!

  5. #5
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    Naja, ich wollte daraus nicht ein Problem machen, nur etwas überspitzt die Situation darstellen, dass man ja vielleicht einfach mal bei der Nachbarleitstelle hätte fragen können, ob dort schon etwas bekannt ist oder sich zumindest in deren Funkverkehrskreis anzumelden um mitzuteilen, dass man ein Feuer sucht.

    Und dass es mich nicht gewundert hätte, wenn irgendjemand diese Situation als Vorteil des Digitalfunks angeführt hätte, obwohl das natürlich nicht zutrifft, weil man das auch über Analogfunk hinbekommt. Man muss die Technik dann aber auch nutzen.

    Ansonsten stimmen die Aussagen von QuattroFan natürlich, ich wollte damit nicht sagen, dass man auf Verdacht nicht zu einem Einsatz fährt ...
    mfg lars

  6. #6
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    Zitat Zitat von Larynxtubus Beitrag anzeigen
    Sorry, aber ich verstehe irgendwie nicht was du damit meinst. Was funktionierte von den Rufnamen her nicht so gut?
    Die allgemeine Kommunikation, wenn es ausnahmsweise mal zu einem Kanalwechsel auf eine andere LSt oder gar eine andere Behörde kommt. Nur mal als Beispiel: Ein DRK-Fahrzeug will der Polizeileitstelle einen VU mitteilen und spricht sie daher auf dem Pol-Kanal direkt an:

    "Petersilie von Rotkreuz Neustadt 1/85/2 kommen" (1. Ruf)
    Pause
    "Petersilie von Rotkreuz Neustadt 1/85/2 kommen" (2. Ruf)
    Pause
    "Petersilie von Rotkreuz Neustadt 1/85/2 kommen" (3. Ruf)
    Pause
    Antwort: "Wer ruft die Petersilie? Rotweiß Neustadt???"
    mfg lars

  7. #7
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    Also zumindest für unseren Dunstkreis kann ich sagen, dass es keine Rufnamenprobleme gibt. Selbst bei einer Kommunikation, wie du sie beschrieben hast. Warum auch? Die Funkkennungen der jeweiligen BOS sollten allen bekannt sein.

  8. #8
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    Zitat Zitat von Lars Zerpich Beitrag anzeigen
    Die allgemeine Kommunikation, wenn es ausnahmsweise mal zu einem Kanalwechsel auf eine andere LSt oder gar eine andere Behörde kommt. Nur mal als Beispiel: Ein DRK-Fahrzeug will der Polizeileitstelle einen VU mitteilen und spricht sie daher auf dem Pol-Kanal direkt an:

    "Petersilie von Rotkreuz Neustadt 1/85/2 kommen" (1. Ruf)
    Pause
    "Petersilie von Rotkreuz Neustadt 1/85/2 kommen" (2. Ruf)
    Pause
    "Petersilie von Rotkreuz Neustadt 1/85/2 kommen" (3. Ruf)
    Pause
    Antwort: "Wer ruft die Petersilie? Rotweiß Neustadt???"
    Gerade im Bereich rings um meinen Landkreis sollte schon vorausgesetzt sein, dass man die Funkrufnamen kennt und eine Karte mit den Frequenzen vorliegen hat.
    Ich stelle mir nur die verweinten Äuglein des Feuerwehrkommandanten vor, wenn mal eine akute größere Lage stattfindet und zum Schluss die Frage kommt, warum man sich denn nicht bei der Leitstelle gemeldet hätte.
    Da sollte die zuständige Führungskraft durchaus mal Schulungsbedarf erkennen. Dass die Traktor-Feuerwehr im Herzen des Landkreises nicht weiß, was links und rechts von ihr ist, ok, aber gerade an der Landkreisgrenze sollte man soweit sein, auch mal "ums Eck fahren" zu können.

    Ach und: "Polizeileitstelle von XXX" wird zur Not auch verziehen.
    Schöne Grüße,
    abc-truppe
    Mod-Team
    (Kleinanzeigen, Off-Topic)

  9. #9
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    Zitat Zitat von Larynxtubus Beitrag anzeigen
    Sorry, aber ich verstehe irgendwie nicht was du damit meinst.
    Das dachte ich mir auch.

    Zitat Zitat von abc-truppe Beitrag anzeigen
    Gerade im Bereich rings um meinen Landkreis sollte schon vorausgesetzt sein, dass man die Funkrufnamen kennt und eine Karte mit den Frequenzen vorliegen hat.
    So kenne ich das auch. Es gibt einen Funkplan in jedem Fahrzeug mit allen Rufnamen im Landkreis und den Kanälen und Rufgruppen in den Nachbarlandkreisen inkl. Rufnamen der Leitstellen.

    Ich frage mich allerdings warum das DRK Fahrzeug der Polizei einen VU melden sollte. Warum wendet man sich nicht an die eigene Leitstelle. Ist doch viel schneller. Alles ein wenig komisch.
    Gruß Etienne

    Es gibt keine Probleme. Wir haben Tages-, Wochen- und Monatsprojekte

  10. #10
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    Zitat Zitat von Etienne Beitrag anzeigen
    Das dachte ich mir auch.
    Ich frage mich allerdings warum das DRK Fahrzeug der Polizei einen VU melden sollte. Warum wendet man sich nicht an die eigene Leitstelle. Ist doch viel schneller. Alles ein wenig komisch.
    Meinst du? Also ich schalte aber schneller das Funkgerät von z.B. 467 auf 437 und spreche direkt die Polizei an, als erst meiner Leitstelle die Infos zu geben, damit die dann diese per Telefon weiter gibt. Wobei der zweite, umständlichere Weg ja im Grunde der richtige Weg ist. ;)

  11. #11
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    Zitat Zitat von Larynxtubus Beitrag anzeigen
    Meinst du? Also ich schalte aber schneller das Funkgerät von z.B. 467 auf 437 und spreche direkt die Polizei an, als erst meiner Leitstelle die Infos zu geben, damit die dann diese per Telefon weiter gibt. Wobei der zweite, umständlichere Weg ja im Grunde der richtige Weg ist. ;)
    Beides richtig :-)
    Gruß Etienne

    Es gibt keine Probleme. Wir haben Tages-, Wochen- und Monatsprojekte

  12. #12
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    Hallo!

    Zitat Zitat von Larynxtubus Beitrag anzeigen
    Meinst du? Also ich schalte aber schneller das Funkgerät von z.B. 467 auf 437 und spreche direkt die Polizei an, als erst meiner Leitstelle die Infos zu geben, damit die dann diese per Telefon weiter gibt. Wobei der zweite, umständlichere Weg ja im Grunde der richtige Weg ist. ;)
    Der zweite ist nicht nur der "richtigere" sondern der einzig legitime Weg im Alltagsgeschäft der BOS.
    Streng genommen ist es sehr klar geregelt wann ein BOS'ler ohne Aufforderung durch seine Leitstelle...
    a) Eigenmächtig den Kanal ändern darf.
    b) dort eine andere BOS-Gattung ansprechen darf.

    Es sollte schon ein Grund sein der zur Ursache hat das die POL-LST einem ein herzliches "vielen, vielen Dank für Ihre kollegiale Hilfe" statt einem Anranzer ausstößt.

    Als Beispiel mal ein Fall aus dem realen Leben den ich stark verkürzt und anonymisiert erwähne:

    Ein LF fährt nach einem Einsatz wieder zurück in seine Wache.
    In einem als akuten Problembezirk bekannten Ortsteil fanden sie einen Streifenwagen.
    Fahrer- und Beifahrertür offen stehend, weit und breit kein Polizist.
    Selbige hatten überstürzt einen fußläufigen Verdächtigen verfolgt.

    Dadurch das die LF-Besatzung eigenmächtig die POL-LST angesprochen und sich bereit erklärt hat den unverschlossenen Streifenwagen zu sichern bis Beamte vor Ort sind, ist der Polizei eine äusserst peinliche Plünderung erspart geblieben.

    In einer normalen Alltagssituation gilt aber die AAO.
    Und dort ist, was immer ein BOS-Fahrzeug auch melden will, ausschließlich die eigene Leitstelle der einzig richtige Ansprechpartner.

    Grüße aus Dortmund

    Jürgen Hüser

  13. #13
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    Hallo!

    Zitat Zitat von Lars Zerpich Beitrag anzeigen
    "Petersilie von Rotkreuz Neustadt 1/85/2 kommen" (1. Ruf)
    Pause
    "Petersilie von Rotkreuz Neustadt 1/85/2 kommen" (2. Ruf)
    Pause
    "Petersilie von Rotkreuz Neustadt 1/85/2 kommen" (3. Ruf)
    Pause
    Antwort: "Wer ruft die Petersilie? Rotweiß Neustadt???"
    Hast du sowas im echten Leben schon mal erlebt???

    Ja sicherlich kann es passieren das eine POL-LST nicht SOFORT reagiert, sondern erst nach ein paar Bedenksekunden braucht.
    Die POL ist hal etwas allergisch auf sowas...vor allem wenn die POL weis das alle BOS im Umkreis 100%ig mit FMS ausgestattet sind, da aber bei nem Ruf keine FMS-Kennung bei ist.

    Aber die grundlegenen Rufzeichen der einzelnen BOS-Dienste sowie deren Rufzeichenaufbau kennen die sehr wohl...in den meißten Fällen sogar besser als nichtpolizeiliche LST-Dispos.

    Und wer da aufläuft mit einem triftigen Grund, der wird auch weder zur Sau gemacht, noch hinten herrum mit einer Abmahnung oder so getreten.

    Ich glaube eher es geht hier um ein eher theroretischen Problem, was im real life schlicht nicht da ist.

    Grüße aus Dortmund

    Jürgen Hüser

  14. #14
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    Zitat Zitat von DG7GJ Beitrag anzeigen
    Hast du sowas im echten Leben schon mal erlebt???
    Ist mir original so zugetragen worden. Der Polizei war der Rufname "Rotkreuz Stadt" schlichtweg unbekannt.
    Zumal die Schaltung auf den Kanal einer anderen Behörde hier anscheinend die absolute Ausnahme darstellt. Das geht dann halt vom Pol-Fahrzeug zur Pol-Leitstellle, die rufen bei der Fw-LSt an, die sprechen ihr Fahrzeug an und bekommen eine Antwort, melden sich wieder bei der Pol-LSt, die das dann an die Streife weitervermittelt. Und wenn noch eine Nachfrage ist, das ganze halt nochmal. Finde ich etwas umständlich. Da kann man nur hoffen, wenn jetzt der tolle Digitalfunk kommt, dass das dann besser klappt mit der Direktkommunikation. Ob und warum das besser klappen könnte, weiß ich allerdings nicht, ich denke mal dass da vielleicht was im Display angezeigt wird.
    mfg lars

  15. #15
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    Nur weil man technisch einfach miteinander sprechen kann, bedeutet dies ja nicht, dass man das auch einfach tun soll oder darf. (Fernmelde-)Technik folgt (Fernmelde-)Taktik. Ich weiß es nicht genau, man müsste mal die DV wälzen, aber es ist ja nicht der Fall, dass man einfach so ohne Aufforderung den Betriebskanal der Polizei schalten darf, nur weil man BOS-Funkteilnehmer ist und gerne mit der Polizei sprechen möchte.

    Die eigene Leitstelle übt außerdem auch eine Überwachungs-, Leitungs- und Dokumentationsfunktion aus, sie sollten also auch irgendwie Bescheid wissen. Wenn man sich dann auch noch vor dem Kanalwechsel bei der eigenen Leitstelle regelgerecht abmelden würde und nicht einfach schnell den Polizeikanal einstellt, schmilzt der "Zeitvorteil" auch wieder zusammen.

    Selbst in Jürgens Beispiel, wo man vielleicht noch einen Grund sehen könnte, hätte die Einhaltung des eigentlichen Dienstweges auch keinen Nachteil gebracht. Die Feuerwehr war ja schon da und könnte auf den Streifenwagen aufpassen, ob die Unterrichtung der Polizei jetzt eine Minute länger dauert oder nicht, ist eigentlich egal.

    Eigenmächtigkeiten sollten immer weitgehend alternativlos sein, da sie ansonsten die Gefahr der Beliebigkeit des Handelns bergen.

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