Tut mir leid, aber das ist so nicht richtig.
Am Kodierstecker des PB II liegt keinerlei Information an, welche Frequenz gerade empfangen wird.
Der Kodierstecker _muß_ sequentiell den Filter auf die Werte programmieren, die der gewünschten Tonfolge entsprechen.
Dabei werden beide programmierten Folgen nacheinander "ausprobiert".
Der RPG-2 muß genauso funktionieren, wie der originale Kodierstecker, da die Auswertelogik des PB II kein offenes System ist, wie z.B. beim BMD.
Er wird also bei der ersten, wie auch bei der zweiten empfangenen Tonfolge nacheinander seine 5 Filterwerte durchschalten. Bei einer Übereinstimmung wird dann Alarm ausgelöst.
Dieser sequentielle Ablauf bricht aber ab, sobald innerhalb eines Zeitfensters der gerade programmierte Ton nicht empfangen wird. Der RPG-2 würde dann auf die 2. Tonfolge umschalten und es dann nochmal "probieren".
Wenn aber der erste Ton schon nicht stimmen würde, käme es nie zu einem Start des Decodierablaufs.
Es ist daher nicht möglich, beim RPG-2 zwei Tonfolgen zu programmieren, die sich in der ersten Stelle unterscheiden, da ja, wenn der interne Umschalter auf der falschen Tonfolge steht, der Auswerter nie ansprechen und den internen Umschalter ansteuern könnte.

Wenn Du einen Meßsender hast, entferne mal aus dem PB II den Codierstecker und moduliere das Testsignal mit 1060 Hz (= Ton '1' gem. ZVEI). Er wird ständig auslösen.


MfG

Frank