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Thema: 21-Jährige gefeuert, weil sie beim Feuerwehr-Einsatz war

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  1. #1
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    OT:

    der Unternehmer wird sich wundern wenns bei dem mal brennt....die lassen sich wahrscheinlich extra zeit...;)

  2. #2
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    @DG3YCS:

    Volle Zustimmung, gut zusammen gefasst :-)
    hallo :E

    Erkläre mir, und ich vergesse.
    Zeige mir, und ich erinnere.
    Lass es mich tun, und ich verstehe.

  3. #3
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    Update

    Neuer Job für gekündigte Feuerwehrfrau?

    Jetzt hat die junge Frau sogar wieder Aussicht auf einen neuen Job. Wie der Münchner Merkur berichtet, hat ein Möbelhaus aus dem Raum Augsburg Kontakt zu Susanne Herter aufgenommen. Es gebe zwar kein konkretes Angebot, doch sie solle ihre Bewerbungsunterlagen einschicken - "und dann wird geprüft, ob es etwas passendes für mich gibt".
    ((Denn Arbeitgeber kenne ich glaub ich wie gesagt ich Arbeite auch in Augsburg in einem Möbelhaus.))

    Innenministerium: Verstoß gegen das Feuerwehrgesetz

    Der Vorgang sei ein starkes Stück, so der Kommentar aus dem Ministerium. Innenminister Joachim Herrmann hat gesagt, er kenne keinen Arbeitgeber, der so agiert, berichtet Pressesprecher Oliver Platzer gegenüber unserer Zeitung.

    weiter hier: http://www.augsburger-allgemeine.de/...geid,4289.html

    Quelle: Augsburger Allgemeine
    MFG
    FireFighterB.

    http://www.myvideo.de/watch/6587942/...rwehr_Bobingen

    =======================
    ="Wir machen Hausbesuche"=
    =====Alle Rennen raus!=====
    ======Wir gehen rein!======
    =======================

  4. #4
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    Was in so einem Fall gut ankommen würde, wenn man diese Firma boykottiert, daß Problem nur, dann triffts wieder die anderen unschuldigen Angestellten.
    Wir lassen Messer und Gabel liegen ...
    ... um mit der "Schere" anderen zu helfen.

  5. #5
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    Zitat Zitat von FireFighterB. Beitrag anzeigen
    Innenministerium: Verstoß gegen das Feuerwehrgesetz
    Da sieht man mal wieder, wie sich die Sesselfurzer (und noch dazu der oberste) mit ihren eigenen Gesetzen auskennen....

    Zitat Zitat von FireFighterB. Beitrag anzeigen
    Innenminister Joachim Herrmann hat gesagt, er kenne keinen Arbeitgeber, der so agiert,
    Auch hier sieht man wieder, dass die CSU wohl auch noch an die unbefleckte Empfängnis glaubt in Bayern... (und weiter von der absoluten Mehrheit im Landtag träumt...)
    NotSan, ELRD (BRK), HFM (FF), GF (FF), Digitalfunk Multiplikator

  6. #6
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    Gesetze

    Moin zusammen,

    im Grunde wurde hier ja schon alles gesagt.Ich möchte kurz von einem Fall aus meiner Ecke berichten.

    In einem Betrieb arbeitet ein Feuerwehrmann.Dieser ist in seiner Wehr stlv.Orts.BM.Einsatzaufkommen 4-10 im Jahr.Während der Arbeitszeit evtl.1 mal im Jahr.Diesem wurde verboten an Feuerwehreinsätzen teilzunehmen.Und wenn er Nachts im Einsatz ist hat er keine Ruhezeit und muss abbrechen wenn der Einsatz sich mit der Arbeitszeit überschneidet.Der Firmenchef ist Führungskraft der Gesamtfeuerwehr.Er selbst prädigt immer das Firmen ihre Leute los lassen sollen wenn sie gebraucht werden.Das Ende vom Lied war das der Kamerad ausgetreten ist um seinen Job zu behalten.

    Und da fangen die Probleme an.In Gesetzen wird geregelt wie Firmen Ausfälle geltent machen können.Das ist aber leider ganz anders.Es gibt Ecken in denen hat die Firma Anspruch auf nichts.Da werden Gesetze einfach mal umgeschrieben.In dieser Ecke bekommen Kameraden beim Besuch der Landesfeuerwehrschulen 160 Euro die Woche.Pauschal ohne Diskusion.Kaum einer nimmt sich hier noch Urlaub für die wichtige Ausbildung.Viele gehen garnicht mehr zu den Schulen.Denn 160 euro die Woche bedeutet für einige den Bankrott.Familie,Haus und und und alle Kosten laufen weiter.Wenn hier jemand Wehrführer wird kann es passieren das er 5 Wochen zur Schule muss.Rechnet selbst.Wie soll das gehen???

    Was ich sagen will ist das so einige über Gesetze stellen.Das dann Firmen so reagieren verstehe ich.wenn man ganz klare Ansagen macht und dem Angestellten ganz klar sagt was Sache ist,ja dann kann er auch nicht mit Gesetzen kommen die andere aufheben.In der Probezeit war es natürlich für den Arbeitgeber einfacher.Die Sache wird für ihn keine Konsequenzen haben.Kündigungsgrund "Nase passt nicht" und fertig.Ist leider so !!!

    Selbst über Feuerwehrdienstvorschriften stellen sich einige Kommunen.Unfallkassen werden auch oft ignoriert.Brandschutzgesetze zählen gleich 0.Es sei denn man will was.Dann werden alle Gesetze durchwühlt um abzublocken.Das ist die traurige Realität.Hier in unserer Ecke tragen Kameraden Handschuhe der JF.Die kosten ja nur 7,55 euro.Ob Zugelassen oder nicht.Fahrzeuge sind überladen.Sogar um 3 Tonnen.Seid froh das ihr keine Kutschen mehr habt.Alle Beispiele glücklicherweise nicht in meiner Wehr.Aber alle 17 Nachbarwehren müssen leider so klar kommen.Deren Führungskräfte nehmen das aber auch so hin.Bei uns wurde mal Rückrad gezeigt.Seit Jahren läuft hier alles rund.Aber komplett von vorne bis hinten.Gott sei Dank !!!

    ich kann wie gesagt nur aus dieser Ecke berichten.Ich hätte auch noch einige Beispiele mehr.aber das würde das Thema ausreizen.

    Gruß firefraggle

  7. #7
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    Zitat Zitat von firefraggle Beitrag anzeigen
    Einsatzaufkommen 4-10 im Jahr.
    ...
    Das Ende vom Lied war das der Kamerad ausgetreten ist um seinen Job zu behalten.
    Das musst Du mir jetzt aber mal erklären. Warum ist er ausgetreten?
    Weil er wegen seiner Arbeit einen Einsatz pro Jahr nicht mitfahren kann?

    Übrigens, die Verdienstausfallregelung der Landesfeuerwehrschule ist ein Erlass des jeweiligen Bundeslandes. D.h. die 'Ecken, wo die Firma nichts bekommt' müssten dann ganze Bundesländer sein.

    Ich habe den Eindruck, dass Du etwas übertreibst....

    Gruß,
    ahk

  8. #8
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    hmmm

    Hallo,

    übertreiben?Eher untertreiben.

    Der Kamerad hat den Austritt aus der Wehr gewählt um nicht in Konflikte zu geraten.Selbst wenn er nur das Amt niederlegt bleibt er ja im Einsatzdienst.Und das eine mal ist der Alarm Tagsüber.Die anderen male meist Nachts.Die Wehr fährt mit anderen im Zug.Wenn diese alarmiert wird kann man zu 90 Prozent von einer Großschadenslage ausgehen.Also Einsatz über Stunden.

    Das alles irgendwo geregelt ist steht ja nicht zur Diskusion.Es ist nur so das sich einige Kommunen ihre eigenen Gesetze machen.Ich meine keine Satzungen sondern "Eigene Entscheidungen" gegen das Brandschutzgesetz.

    Glaube mir,wenn hier Wehren ausrücken dann kann man nur noch mit dem Kopf schütteln.Schutzausrüstung ohne Zulassung da veraltet.Handschuhe der Jugendfeuerwehr.Stiefel oftmals durch Arbeitsschuhe ersetzt.Ausbildungsstand schockierend.

    Alles was FWDV´ten regeln wird dort nicht eingehalten/befolgt.Atemschutzüberwachung?Was ist das?Und wenn es doch jemanden herausfindet fehlen Gelder um dieses umzusetzen.Dann wird alles selbst gebaut.Schön und gut aber die Trupps tragen dann Jeans,Gartenhandschuhe und Jacken von 1970.So als Beispiel.

    Es ist halt nicht alles Gold was glänzt.Übertrieben habe ich absolut nicht.Wie gesagt eher untertrieben.Die Führungskräfte der betroffenen Wehren sind meist auf dem Stand ihrer Ausbildung.Und diese ist oftmals 30 Jahre her.In diesem Fall aber zum Glück der Kommune.was sie nicht kennen wollen sie nicht.Was sie nicht wollen brauchen wir nicht bezahlen.

    firefraggle

  9. #9
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    Zitat Zitat von ahk Beitrag anzeigen
    Übrigens, die Verdienstausfallregelung der Landesfeuerwehrschule ist ein Erlass des jeweiligen Bundeslandes. D.h. die 'Ecken, wo die Firma nichts bekommt' müssten dann ganze Bundesländer sein.

    Ich habe den Eindruck, dass Du etwas übertreibst....

    Gruß,
    ahk

    Ist bei uns auch so ...
    Bei uns gibts ein Gentlemen’s Agreement zwischen Feuerwehr und Stadt, daß pro Tag LFS 51 € bezahlt werden und damit der Verdienstausfall abgegolten ist und da ist unsere Stadt nicht die einzigste in Bayern die sich so "freikauft"
    Wir lassen Messer und Gabel liegen ...
    ... um mit der "Schere" anderen zu helfen.

  10. #10
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    73
    Der Firmenchef ist Führungskraft der Gesamtfeuerwehr.Er selbst prädigt immer das Firmen ihre Leute los lassen sollen wenn sie gebraucht werden.Das Ende vom Lied war das der Kamerad ausgetreten ist um seinen Job zu behalten.

    Der ist witzig, der rationalisiert sich doch glatt die Einsatzkräfte selbst weg...

    Grüße

    Thomas

  11. #11
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    Zitat Zitat von firefraggle Beitrag anzeigen
    In einem Betrieb arbeitet ein Feuerwehrmann.Dieser ist in seiner Wehr stlv.Orts.BM.Einsatzaufkommen 4-10 im Jahr.Während der Arbeitszeit evtl.1 mal im Jahr.Diesem wurde verboten an Feuerwehreinsätzen teilzunehmen.Und wenn er Nachts im Einsatz ist hat er keine Ruhezeit und muss abbrechen wenn der Einsatz sich mit der Arbeitszeit überschneidet.Der Firmenchef ist Führungskraft der Gesamtfeuerwehr.Er selbst prädigt immer das Firmen ihre Leute los lassen sollen wenn sie gebraucht werden.Das Ende vom Lied war das der Kamerad ausgetreten ist um seinen Job zu behalten....
    Nu kram ich mal schnell die Chips und die Cola raus....

    Das wird spannend, wenn der Chef, der die Freistellung im Einsatz untersagt, gleichzeitig der Stadtbrandmeister (so verstehe ich "Führungskraft der Gesamtfeuerwehr") ist. Oder hat da ein Stadtbrandmeister Feuerwehr-Dienstlichen Zoff mit einem stv OBM?.
    Fährt der Stadtbrandstifter / Firmenchef eigentlich bei Einsätzen während der Arbeitszeit auch nicht raus, oder hat der die Erlaubnis seines Arbeitgebers? ...ach neeeee, det isser ja selbär... ;-)
    Geändert von AkkonHaLand (15.04.2010 um 15:34 Uhr)
    Mit freundlichem Gruß
    AkkonHaLand, Moderator

  12. #12
    Registriert seit
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    Interessant die bisherigen Aussagen der "Interessenvertretung" in Bayern: http://www.lfv-bayern.de

  13. #13
    Registriert seit
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    Ein Meerschweinchen wurde gefangen, man hat 900 Weihnachtsbäume eingesammelt und im Erholungsheim St. Florian sind noch Zimmer frei.
    War sonst noch was??

    MfG

    Frank
    Kontaktaufnahme bitte per Mail. Danke!

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