Intubation, PVP, Schienung, ...Desinfektion(ups, diedarfsoll jeder Ersthelfer mittlerweile durchführen), Transport von Verletzten (Laien lassen den Verletzten IMMER da wo er ist!, usw.usf.
Das ist gerade die spannende Frage: Wieviele der FS-Inhaber die, sagen wir mal 1975, ihren FS gemacht haben, haben denn seit 1975 eine Auffrischung bzw. einen neuen EH-Kurs gemacht?
Für Feuerwehren sollte alle 2 Jahre Pflicht sein! Einige Wehren sind bereits so schlau und bilden ihren Leute regelmäßig, mindestens alle 2 Jahre fort.
Einige gehen sogar noch weiter und lassen einige ihrer Kameraden zu Sanitätshelfern oder höher ausbilden. Ist natürlich abhängig von der Wehr - 3 Einsätze pro Jahr, davon 2 umgefallene Bäume und 1 Ölspur, macht weniger Sinn als eine Wehr mit 10xPerson hinter Tür und Autobahn vor derv Tür.
Mit freundlichem Gruß
AkkonHaLand, Moderator
Sinn macht m.M.n. eine bundesweit einheitliche Ausbildung ALLER Wehren.. Dann hat man nämlich überall wo man gerade längsfährt und verunfallt (auch in $DORF mit 2 Einsätzen pro Jahr) die selben Chancen auf fachgerechte Rettung..
Das muss dann aber von offizieller Stelle kommen, weil gerade so Argumente wie "haben ja eh nur 2 Einsätze in 3 Jahren.." kommen dann auch von den kleineren Wehren..
hallo :E
Erkläre mir, und ich vergesse.
Zeige mir, und ich erinnere.
Lass es mich tun, und ich verstehe.
Ja du hast aber das Problem das wenn du einer kleinen Feuerwehr noch mehr vorschriften machst und die noch mehr zusätzliche Ausbildungen machen sollen irgendwann keine Leute mehr hast weil es ist ja schließlich freiwillig und nicht jeder hat Lust sich nur noch mit der Feuerwehr zu beschäftigen.
hallo :E
Erkläre mir, und ich vergesse.
Zeige mir, und ich erinnere.
Lass es mich tun, und ich verstehe.
Gut da muss ich dir recht geben das die zeit die ich mit Wettbewerben vergolde lieber sinnvoll genutzt werden sollte.
Wenn man sich natürlich anschaut das es schon in Schulen- und Betrieben Sanitäter gibt bzw. Vorgeschrieben sind aber bei der Feuerwehr nicht dann kommt man ganz schön ins grübeln.
Ich denke das diese 48UE niemanden etwas schaden würde, das sind mehrere Wochenenden, wonach ich dann aber sagen kann meine Mannschaft der Feuerwehr kann die Erstmaßnahmen am Unfallort ergreifen wenn noch kein RTW vor Ort ist.
...und warum soll man bei großen Feuerwehren mehr oder andere Vorschriften anwenden als bei kleinen???
...Leute es gibt auch noch die unschöne Lösung der Pflichtfeuerwehr - das ist also eine der schwächsten Ausreden.
Gruß Carsten
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Es ist keine Schande nichts zu wissen, wohl aber eine nichts lernen zu wollen!
(Sokrates)
www.rescue-line.de
SAR-Seenotruf über Mobiltelefon
124 124 MRCC Bremen
daß eine Reanimation nach einem Trauma (Vu / Sturz) keine Überlebenschance hat. Nochmal: KEINE. Mit einer HLW; sei sie noch so schnell und so gut angewandt, kann man einen Herzstillstand überbrücken, man behebt jedoch nicht seine Ursache! Weil wenn große Gefäße abgerissen oder Organe verletzt sind habt ihr gar kein Blut mehr in den Adern das ihr "rumdücken" könntet! Trotzdem muß jeder Nicht-Dr. mit der Rea anfangen bis ein Druide das Gegenteil anweist! Und wenn Crash-Rettung dann dort! Was bringt eine sorgsam geschonte Beinfraktur einem Toten? Das Leben geht vor allen Verletzungen - also anfangen zu reanimieren und schnellstmöglich raus!!!
Vom Prinzip ist es nie ein Fehler möglichst viel von der "anderen" Fraktion zu lernen. Je weniger Wissen um so schneller stößt du an deine Grenzen! Und das sind die Einsätze die dich belasten!
Also Fw-ler macht möglichst hohe RD-Qualis und umgekehrt vielleicht besucht Ihr auch mal einen Rettungsschwimmkurs...
Wissen hat noch niemanden geschadet...
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.
Albert Einstein
ich bekomme angst, wenn ich in einen VU verwickelt werde und die FF kommt vorbei. hier laufen sogar mitglieder, die eig ersthelfer sind, einfach dran vorbei.
es wird viel zu wenig in erster hilfe ausgebildet, erste hilfe steht meistens nicht mal auf dem dienstplan. andererseits soll man, wenn man ausbildet, die mitglieder nicht überfordern und zuviel beibringen. dann machts keinen spaß mehr, niemand behält etwas und es ist natürlich so viel zu viel.
dennoch: frewilillige feuerwehr ist feuerwehr und kein rettungdienst. ob FFler erste hilfe können müssen kann man drüber streiten - keine frage besser wäre es!
wenn das mal durchgesetzt wird kann sich der rettungsdienst ne scheibe abschneiden. wenn so, dann auch andersrum - so wie beim rettungsdienst über die feuerwehr hergezogen wird ist manchmal nicht mehr feierlich, manchmal jedoch trotzdem verständlich !Also Fw-ler macht möglichst hohe RD-Qualis und umgekehrt vielleicht besucht Ihr auch mal einen Rettungsschwimmkurs...
Wissen hat noch niemanden geschadet...
Seit 01.01.2008 ist (mal wieder) die Leitlinie der BAGEH (Bundesarbeitsgemeinschaft Erste-Hilfe, der gehören alle legal ausbildenden Organisationen an) zur Ersten Hilfe geändert! Einige Punkte:
- andere Stabile Seitenlage
- Fremdkörper können entfernt werden
- Wunddesinfektion bei Bagatellverletungen mit Octenisept zugelassen (Octenisept wegen der geringen Allergieneigung)
- Auswaschen von Wunden erlaubt bei Bagatellverletzungen
- HLW einheitlich bei allen 30 Kompressionen/2 Beatmungen
- Keine Druckpunktsuche mehr
- ...
Die "Buckelarbeit" den Verletzten aus dem Gefahrenbereich zu bringen hatte schon immer die Feuerwehr! (Auch wenn ich selber in der Praxis als RA davon regelmäßig abweiche...)
Aber die Frage ging ja in die Richtung "Was ist bei der Ausbildung der Hilfskräfte anders als bei der Laienausbildung?" Daher die Aufzählung.
Wie gesagt: "Octenisept durch Laienhelfer bei Bagatellverletzungen erlaubt", sagt die BAGEH. Ich persönlich muss dies so im Kurs unterrichten obwohl ich davon nichts halte! Der Verletzte sollte mit "unveränderten Wunden" zum Arzt (Keine Creme, Puder, Wasser, Desi drauf, da es das Erscheinungsbild der Wunde verändert - die BAGEH hat aber dem Umstand Rechnung getragen, dass sowieso der überwiegende Teil der Ersthelfer kleine Wunden auswaschen und/oder desinfizieren).
Link zur Arzneimittelinformation des Herstellers
(Schülke & Mayr GmbH, Robert-Koch Str. 2, 22851 Norderstedt)
(pdf): http://www.schuelke-mayr.com/downloa...ektion_ami.pdf
Mit freundlichem Gruß
AkkonHaLand, Moderator
... und die Patienten mit Bagatellverletzungen, die lediglich mit einem Pflaster versorgt werden, sowieso nicht zum Arzt gehen.
Abgesehen davon gehen wir in diesem Thema ja von einem VU aus, und der Frage, ob eine Crashrettung bereits ohne Rettungsdienst eingeleitet werden soll. Und in einem solchen Fall kenne ich keinen Notarzt, der sich vor Anlage einer VWK einen evtl. vorhandenen Allergiepaß durchliest. Und Wunden werden in den ersten Minuten auch nicht gleich desinfiziert.
Auch Schienen bzw. Immobilisation kommt in der ersten Phase noch nicht zu Frage. Insofern: Welche qualifiziertere Ausbildung soll man einem Feuerwehrler den dann angedeihen lassen?
Gruß, Mr. Blaulicht
Hallo,
diese Diskussion kann glaube ich endlos geführt werden. Natürlich erwartet der Bürger von der Feuerwehr, dass er kompentent Hilfe leisten kann. Wahrscheinlich sogar eher in einer Stadt/Großstadt als auf dem platten Land. Auf der anderen Seite kann eine Feuerwehr keine rettungsdienstliche Erstversorgung durchführen, da es nicht ihre originäre Aufgabe ist. Ein 16-stündiger EH-Kurs ist natürlich nicht viel, aber immerhin mehr als garnichts. Und die Basics, die in den meisten Fällen entscheidend sind, werden hier auch vermittelt. Hier in Hamburg wird die EH-Ausbildung im Rahmen der Grundausbildung durchgeführt, diese umfasst ca. 30 h. Auch hier werden lediglich die Basics der Ersten-Hilfe vermittelt. Des weiteren gibt es die Möglichkeit einen Lehrgang Sanitäter der Freiwilligen Feuerwehr der der Ausbildung des Betriebssantäters gleichgestellt ist.
Selbst in diesen Lehrgängen wird die Pulskontrolle nicht mehr geschult, da die Fehlerrate einfach zu hoch ist. Was meinte unser Landesfeuerwehrarzt mal zu diesem Thema: "Wenn ich 5 Stockwerke mit dem Notfallkoffer hochgerannt bin, hat selbst eine Tischplatte einen Puls." Studien haben gezeigt, dass selbst die Fehlerquote bei der Ertastung des Pulses durch Fachpersonal bei 30 % liegt (kann auch noch höher gewesen sein). Um zu erkennen, ob ein Mensch lebt, kann man eindeutige Lebenszeichen definieren. Ein lebender Mensch, atmet auf jedenfall und spricht auch in den meisten Fällen, tut er beides nicht, kann eben davon ausgegangen werden, dass er Tod ist. Und dann muss mit der Reanimation bzw. Crashrettung begonnen werden.
Eine Ausbildung, die noch weiter geht, als die Basics ist meiner Meinung nach nicht sinnvoll. Die Kernkompetenz der Feuerwehr liegt nicht im Bereich Rettungsdienst und das sollte auch so bleiben.
Wie schon richtig gesagt worden ist, wir können nicht jedem helfen. Ist schwer, ist aber leider so.
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