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Thema: neue Berufsbezeichnung für RettAss

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  1. #1
    Maik H. Gast
    Das ist ja mal echt grausam wie hier einige denken......

    @Hänschenklein: Deinem Profil habe ich entnommen das du 17 Jahre alt bist, also jung und unerfahren (keine wiederworte!) und deine Ausbildung zum RA erst noch absolvieren willst. Und ich denke du musst viel viel ruhiger werden und erstmal deine Ausbildung machen und dann kannst du über RS, Ehrenamt und so weiter urteilen ! Ich weiß nicht wie man in so jungen Jahren sich solche Argumente leisten kann....?! Ich weiß auch nicht was du für Erfahrungen gemacht hast aber ich denke du bist ein übermotivierter Rettungsdienst-Neuling, der mal von heute auf morgen die ganze Welt verändern möchte weil er eine schlechte erfahrung (?) gemacht hat oder einfach eine beginnende Profilneurose entwickelt.

    Ich bin mittlerweile auch "nur" noch ehrenamtlicher RettAss und fahre dennoch meine 5-6 Schichten im Monat und bin gerne Willkommen auf "meiner" Rettungswache. Hauptberuflich bin ich zwar weiterhin als RA tätig allerdings bei der "grünen Fraktion". Des weiteren bin ich Führungskraft im Bereich der SEG (OrgL) die auch zu 95% aus ehrenamtlichen besteht und alle Top Ausgebildet sind, ab RS aufwärts ! Das wären sie aber nicht, wenn sie nicht alle regelmässig auf dem RTW oder KTW sitzen und mit einem erfahrenen hauptamtlichen Kollegen erfahrungen sammeln würden! Und jeder HA ist froh wenn ein EA kommt und sagt das er einem die "blöde" Nachtschicht am WE abnehmen möchte !

    Aber nun denke ich das es Zeit wird wieder auf das Ursprungsthema zu wechseln und zwar die neue Berufsbezeichnung für den Rettungsassistenten.
    Meine Vorschlag wäre ja Fachkraft für die präklinische Notfallmedizin.

  2. #2
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    Mein liebes Hännschenklein,

    eine solche Einstellung, wie sie dir offenbar von irgendwem eingeimpft wurde würde ich als potentieller Bewerber um eine Stelle bei einer der großen HiOrg lieber nicht so offen zu schau tragen, nein, vielmehr würde ich mir überlegen doch lieber in einem anderen Tätigkeitsfeld Fuß zu fassen.

    Eine solch profunde unkenntnis der Matrie hier als Argument gegen die bestehenden Strukturen anzuführen ist von vornherein zum scheitern verurteilt. Auf einzelne deiner Ausführungen möchte ich gar nicht erst eingehen, ich denke dass macht erst dann Sinn wenn du dich eingehender informiert hast was die Aufgaben eines RS, RA und erst recht eines Anwärters zum RA im praktischen Jahr sind...

    Gruß, Matthias

  3. #3
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    dass ich auseinander genommen werde war mir schon klar.... ist ja nicht der erste thread, wo ich gesteinigt werde *g* aber ist gut so ich sag meine meinung und hör im gegenzug auch gerne andere!

    aber ich glaube schon, dass ich die tätigkeitsfelder kenne ;)

    ich teile übrigens meine meinungen mit nicht nur einem hauptberuflichen rettungsassistenten, soviel dazu, dann haben die alle ne profilneurose...

    in nem forum diskutiere ich gerne mit erfahreneren leuten mit, wie ich mich dann real verhalte ist wieder eine andere geschichte...!
    ich kann euch aber auch verstehen - ich würd sowas ( meine ansichten ) als assistent auch nicht kommentarlos hinnehmen ;) wie gesagt in echt bin ich ein ganz lieber =)) so ende.

    zur bezeichnung: hab nochmal drüber geschlafen und finde "fachkraft für rettungs- und notfallmedizin" doch garnicht mal so schlecht. naja anfangs ist ja immer alles ungewohnt.

    edit: dass ich motiviert bin ist wohl wahr ! aber das ist doch jeder, der bald mal die menschheit retten wird *ironie* :))
    Geändert von hänschenklein (05.03.2007 um 11:18 Uhr)

  4. #4
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    Zitat Zitat von hänschenklein
    zur bezeichnung: hab nochmal drüber geschlafen und finde "fachkraft für rettungs- und notfallmedizin" doch garnicht mal so schlecht. naja anfangs ist ja immer alles ungewohnt.
    Aber: Wie hört sich das denn an: "Guten Tag, mein Name ist Blabla, ich bin Fachkraft für Rettungs- und Notfallmedizin vom DRK, ASB etc. Wie geht es Ihnen?"
    Bis dahin haben andere Leute zwei Zugänge gelget und intubiert ;-)
    Das ganze muss kürzer und pregnanter sein: "Guten Tag, mein Name ist Blabla, ich bin Rettungs-..." Naja, und um genau dieses ... geht es hier!

    Die Bezeichnung muss kurz, einfach und beschreibend sein. Wenn Ihr Fachkraft seid, was ist dann der Notarzt?

    Am ehsten passt halt doch die Bezeichnung "Rettungssanitäter". Darunter versteht halt jeder sofort, was gemeint ist. Wie wäre es denn mit "Fach-Rettungssanitäter"?

    Gruß, Mr. Blaulicht

  5. #5
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    wie würde dann auch der LRA heißen??

    fachkraft für rettungs- und notfallmedizin mit zusatzausbildung für xyz....

    ne möglichkeit wäre wirklich noch den rettass in rettsan umzuwandeln und den rettsan in rettass ?!

  6. #6
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    Das wäre eigentlich die beste Lösung. Von der Reihenfolge wäre es dann:
    -Lehrrettungssanitäter
    -Rettungssanitäter
    -Rettungsassistent
    -Rettungshelfer (wobei man auf diese Bezeichnung eigentlich ganz verzichten sollte und solche Leute überhaupt nicht mehr im Rettungsdienst - auch nicht auf KTWs - einsetzen sollte)

    Na, das klingt doch nicht schlecht. Könnte allerdings rein logistisch und organisatorisch ein Problem werden: Sämtliche Berufs- oder Qualifikationserlaubnisurkunden (oder wie die Schriftstücke heissen, auf denen steht: "darf sich ... nennen") müssten - am besten ohne Übergangsfrist - ausgetauscht werden. Das wäre mal wirklich spannend. Da ist das Chaos ja schon vorprogrammiert.

    Gruß, Mr. Blaulicht

  7. #7
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    jo dann machen wir das so :D

    so eilig ist es doch nicht mit den umbenennungen?! steht doch immerhin noch das austellungsdatum drauf...

    den vorschlag kann ja mal jemand an den DBRD schicken =)

    edit: den rettungshelfer kann man auch in eine sanitätsdienstliche ausbildung umwandeln... abschaffen fänd ich nicht so toll, da der vom stoff her find ich ne schöne zwischenstufe zwischen sanitäts- und rettungsdienstlicher ausbildung ist.


    is mir nochwas eingefallen, wie wärs mit "notfallretter" ?? oder ist das schon zu viel beweihräucherung?
    Geändert von hänschenklein (05.03.2007 um 12:07 Uhr)

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