Ich persönlich finde, auch wenn ich jetzt der Buh-Mann bin, hat der AG recht und hat mein Verständnis, ich hätte genauso gehandelt.

Bergründung:

Im Vorstellungsgespräch wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es nicht erwünscht sei, dass der AN aufgrund Feuerwehreinsatzes
der Firma fern bleibt.
Da es sich um einen Klein-Betrieb handelt, wird die Dame wohl gebraucht.

Auch ich hätte ihr gekündigt, nicht wegen der Fehlzeit auf grund des Einsatzes, sondern, weil
sie in der Probezeit, gleich nen Widerspruch eingelegt hatte.
Und ich denke auch, da liegt der Hase begraben.

Wenn ich als Chef, mich strikt gegen Fehlzeiten auf grund Feuerwehreinsatzes, äussere,
dies dann in der Probezeit auch noch passiert und dann noch ein Widerspruch gegen die Abmahnung
kommt, was soll ich als Chef, von der "neuen" Angestellten halten?

Muß ich dann davon ausgehen, dass sie mir laufend probleme macht? dann schmeiß ich sie lieber gleich raus.

Ich selber kann auch nicht immer ausrücken, weil ich in die Arbeit muß.
Ich habe von anfang an klare Abmachungen mit meinen Chef, z.B. während der urlaubszeit geht nicht, nur bei Großschadensereignissen
und das auch nur, wenn ich weiß, dass ein Ersatzmann für mich zur Verfügung steht.

Ehrenamt schön und gut, aber ich kann damit auch nicht meine Brötchen verdienen.
Wenn mein Chef das nicht will, weil er nicht auf mich verzichten kann, weils ein Kleinbetrieb ist, dann muß ich
das aktzeptieren und muß mich dran halten.

Mfg