Hallo,
mag sein, dass ich an diesem System hänge, da ich es gewohnt bin. Dies ist natürlich kein Totschlagsargument und ich verteufel die FTZ auch nicht. Man sollte jedoch wie so häufig mit Maß und Ziel vorgehen.
Versicherbar Sachaden heißt aber nicht, dass morgen 150 neue Atemschutzgeräte bei mir vor der Tür liegen.
Ehrenamt heißt nicht gleich besser, aber auch nicht gleich schlechter!
Welchen Aufwand bedeutet es für deinen Dienstherren, wenn er, um sich ein Bild der Arbeit und der Werkstätten, erstmal 20km dort hinfahren muss?
Natürlich sind alle zentralistisch angelegten Strukturen (Leitstellen) genau so betroffen. Hier habe ich allerdings die Möglichkeit innerhalb von Minuten den gesamten Betrieb auf eine andere Leitstelle zu schalten. Zumindest in Bayern, sobald alle ILS flächendeckend arbeiten.
Garant ist dies natürlich auch kein 100%iger.
Wir sind auch "Dienstleister" da wir für die umliegenden Wehren Flaschen füllen, Geräte warten und die Atemschutzübungsstrecke bereitstellen sowie beratend tätig werden.
Sollte aber bei uns der Kompressor abrauchen, dann fahren wir 10-15 min weiter, und dort steht der nächste, der auch wieder für einen geissen Einzugsbereich zuständig ist!
Vielleicht klingt das zu sehr nach dem was sich die Politik häufig wünscht. Aber lieber gebe ich etwas mehr Geld für Investitionen aus, spare mir im Gegenzug Personalkosten und schaffe gleichzeitig Redundanzen.
Man kann darüber streiten. Meine vlt. etwas einseitig anmutende Einstellung rührt nun mal daher, dass es bei uns OHNE hauptamtliches Personal bewerkstelligt wird, und die Qualität auf konstant hohem Niveau ist!

MFG FF_159