Oh mann, willst du es nicht verstehen ??

Direct X stellt einen Windows-Filter zur Verfügung!

Um es auch für den letzten verständlich zu machen: DirectX hat praktisch jeder auf
dem (Windows)Rechner, und sei es nur Version 7.

Wenn nun eine Software auf die Soundkarte zugreift (EGAL WIE), wird sie belegt.
DirectX stellt unter Windows eine "virtuelle Soundkarte" zur Verfügung. Wir befinden uns
also immer noch auf System-Treiber-Ebene. Greift nun eine Software (EGAL WIE) auf
diese virtuelle Soundkarte zu, versucht DirectX sich mit der "realen" zu verbinden. Klappt
das, meldet der "reale" Treiber, wenn man auf ihn zugreift und er nicht in der Lage ist,
mehr als eine Verbindung zu handhaben, das er belegt ist. Greifen jedoch mehrere
Programme auf die virtuelle Soundkarte zu, mixt diese (je nach "realer" Karte) in Software
oder in Hardware ab und leitet eine "summe" an die Soundkarte).

Und noch immer musste ein Entwickler sich keinen deut um DirectX kümmern. Und das
war ja Sinn der Sache! Auf meinem XP-Rechner habe ich nichtmal mehr diese virtuelle
Soundkarte, sondern nur die "normale", die aber Mehrfachverbindungen unterstützt. Unter
Windows 2000 habe ich einmal den "realen" Treiber und einen "DirectSound" Treiber zur
Auswahl. Und ich habe keine zusätzliche Software, nur DirectX (im Zuge einer Spiele-
Installation sogar ne aktuelle Version) wurde irgendwann mal installiert.

Gruss,
Tim

PS: DirectSound direkt anzusprechen ist zwar nicht wesentlich komplizierter als die
Soundkarte "direkt" übers Filtersystem zu nutzen, aber wenn man letzteres nutzt, läuft
die Software halt unabhängig von DirectX(-Versionsnummer) - ist also sogar vorzuziehen.