Ich bin ebenfalls als Jugendwart tätig. Ich hab zwar keinen solchen "Fall" bei uns, aber ein Mitglied, das sich vom Charakter her, deinem beschriebenen Fall nähert (schlecht was merken, Situationsauffassung,...). Von daher bin ich der Meinung: Setz alles daran, dass er die Leistungsspange mitmachen kann und diese auch erhält. Mal im ernst: Fröhliche Kinder (und auch Jugendliche, weiß jetzt nicht das Alter) sind doch Lohn genug für den Mehraufwand an Proben (wobei "Mehraufwand" nicht schlecht sein muss).
Villeicht bringt man bei der ganzen Betrachtung auch mal das Umfeld des Jungen mit ins Spiel. Je nach dem wie stark seine Behinderung ausgeprägt ist, wird er es bisher nicht leicht gehabt haben (Schule, Freizeit,...), denn es ist leider so, dass solche Personen nicht immer akzeptiert werden (Mobbing in der Schule,...). Die Eltern und auch der Junge werden froh sein, dass er in der JFw mitwirken kann und man ihn dort akzeptiert und respektiert! Und nun soll damit auf einmal Schluss sein?! Was wird das auch für die Eltern ein Schlag in die Magengrube sein?! 'Wieder ein Verein, der Ihn nicht akzeptiert.' Vom Sicherheitssttandpunkt her betrachtet, steht es außer Frage, das Atemschutz usw flachfällt. Aber wie schon etliche Vorredner von mir: es gibt immer was zu tun! Und wenns gilt zu zweit sie Straße abzusperren.
Such das Gespräch und setz dich für Ihn ein (Führungskräfte, Eltern,...). Es werden dir nicht nur seine Eltern danken. Schon der Versuch an sich ist es wert!




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