Zitat Zitat von sschaebe Beitrag anzeigen
Und vergesst nicht:
Auch Softwareentwickler wollen von Ihre Rechnungen bezahlen. Man kann nicht einfach für alles ein freies Produkt erwarten.
Da hast du recht. ERWARTEN sollte man es tatsächlich nicht. Aber sollte Bedarf bestehen, sollte man diese Tür nicht schon vorher zuschlagen.

Zitat Zitat von sschaebe Beitrag anzeigen
Und die Projekte im Bereich Einsatzzentrale und ELW sind nun ja nicht gerade Projekte mit kleinem Budget. Kommt es da auf 2k bis 5k mehr an für eine anständige Softwarelösung?
Ich würde sagen, dass sich der OpenSource Gedanke nicht mit Finanzdiskussionen wegdiskutieren lässt. Dabei geht es ja viel mehr um die Tatsache, dass ein vollkommen transparentes, extrem flexibles Produkt geschaffen wird.
Und genau diese Transparenz (Wie Funktioniert die Software?; Wie werden die Daten behandelt?, ..) ist unbezahlbar. Eine Softwareschmiede, die eine proprietäre Software in der Branche verkauft, wird wohl kaum den Quellcode offenlegen damit andere Leute die Software anpassen oder deren Funktionsweise verstehen können.

Zitat Zitat von sschaebe Beitrag anzeigen
Vor allem wenn Du dann auch noch gewisse Gewährleistungsansprüche etc. haben willst bzw. die Absicherung, dass Du eine gerichtsfeste Dokumentation haben willst.
Niemand sagt, dass eine offene Software minderer Qualität sein muss. Projekte wie OpenOffice sind auch OpenSource, werden durch die Industrie gesponsert und haben eine sehr gute Qualität.
Ich würde sagen, dass in diesem Bereich GERADE bei Quelloffenen Produkten Punkte wie die Absicherung vorbildlich umgesetzt werden würden, da fehlerhafte oder fehlende Implementierungen für jeden einsehbar sind.

:-)