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Thema: Ladegerät Problem bei großer Kapazität

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
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    Neue Erkenntnisse:

    Innenwisterstand gemessen an den Kontakten zum FUG = 500mR.
    Ladegerät ist ein Motorola KFZ ladegerät vom Typ MDRLN4883.
    Mit Netzladegeräten von Motorola lassen sich die Akkus ohne Probleme laden,
    beim laden mit den KFZ Ladegeräten zeigen diese zuerst ca. 5s rot und fangen dann
    an rot zu blinken.

    Hat jemand eine Bedienungsanleitung von dem KFZ Ladegerät?
    Ich finde im Netz nichts.

    Gruß Mario

  2. #2
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    Hallo!

    Zitat Zitat von MAElektronik Beitrag anzeigen
    Ladegerät ist ein Motorola KFZ ladegerät vom Typ MDRLN4883.
    Oh, wie hübsch...
    Ein Industriebetrieb hier ums Eck hat bei mir alle paar Montate größere Posten Akkus bestellt, bis ich mal fragte wie die das schaffen nagelneue Akkus teilweise innerhalb von schlappen 3 Monaten derartig kaputt zu bekommen.

    Das lag genau an diesen RLN4883 im Zusammenhang mit dem Umstand das die HFG's halt nur Wochentags für maximal 6-8h aus den Ladegeräten genommen wurden, sonst dauernd drinn standen.
    Das sind weniger Ladegeräte als vielmehr Schätzometer-Akkukocher.

    Seid dem dieser Kunde von mir anständige WTC620 in den Servicefahrzeugen verbaut hat, halten die Akkus bisher schon seid knapp über 2 Jahren..:-))

    Würde mich auch nicht wundern wenn die RLN4883 nur halbwegs mit Standardakkus zurecht kommen würden.

    Grüße aus Dortmund

    Jürgen Hüser

  3. #3
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    Klassischer Fall von "RTFM":

    http://www.rentalservice.de/DOWNLOADS/MDRLN4883_DE.pdf

    "Lassen Sie das Funkgerät oder den Akku nicht über einen längeren Zeitraum im
    Ladegerät, da dies auf Dauer die Akkukapzität vermindert."

  4. #4
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    RTFM ja, aber bitte richtig:

    "Das Fahrzeug-Ladegerät ladet nur original Motorola-Akkus"

    Miß mal die anderen beiden Ladekontakte in Bezug auf Widerstand untereinander und Widerstand zu + und -.
    Vergleiche mit Originalakkus und vermutlich weißt Du dann sofort, warum das Ladegerät streikt...


    MfG

    Frank
    Kontaktaufnahme bitte per Mail. Danke!

  5. #5
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    Was wäre dir lieber? Wenn Motorroller schreiben würde: "Das Ladegerät lädt alle Wald- und Wiesenakkus vom letzten chinesischen Hinterhof-Zellenlöter"?

    Kein Hersteller würde für Fremdakkus garantieren.

    Auf der anderen Seite würde "ich" den Drittherstellern zutrauen, dass sie das bisschen an dummer Elektronik im Akku auch nachgebastelt bekommen.

  6. #6
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    Zitat Zitat von F64098 Beitrag anzeigen
    Miß mal die anderen beiden Ladekontakte in Bezug auf Widerstand untereinander und Widerstand zu + und -.
    Vergleiche mit Originalakkus und vermutlich weißt Du dann sofort, warum das Ladegerät streikt...
    Das einzige was bei der Aktion streikt, wird das Messgerät sein.
    Hier nützt allerhöchstens eine INNENWIDERSTANDSMESSUNG, aber kein messen des Widerstandes "von + zu -"....

  7. #7
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    Einfach mal sinnentnehmend lesen.
    Offensichtlich kommt das Ladegerät nicht mit der Temperaturbestimmung des Akkus klar.
    Irgendwas hat Motorola anders gemacht als Axcom.
    Von daher, die anderen beiden Ladeanschlüsse mal widerstandsmäßig bestimmen, ob da ein 4k7 oder ein 10k NTC drin ist, ob er einseitig an Masse oder an + hängt, oder ob vielleicht sogar über die Schutzdiode oder eine Meßdiode gemessen wird.

    Fahrzeugladegeräte, die den Ri bestimmen, gibt es nicht allzuviele.

    MfG

    Frank
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  8. #8
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    Okay.

    Habe da auch schonmal drüber gesessen. Zwar bei anderen Akkus ("Knollenakkus" für Fug10), aber hier wird es ähnlich sein.

    Mal die Kiste mit den defekten Akkus für GP3x0 rangeholt...:

    Wenn der Akku mit den Ladekontakten vor mir liegt, links Minus, rechts Plus, Kontakte mal durchgezählt, 1-2---3-4.

    Zwischen 1 und 3 ist ein Widerstand zu messen, hier mal eine Auswahl:

    Motorola HNN9008A: 11,88 kOhm
    Axcom H9008-16: 11,69 kOhm
    Axcom H9012: 12,70 kOhm
    Motorola: HNN9013B: 10,33 kOhm

    Ich gehe stark davon aus, dass das der Thermokontakt ist, testweise liegt mal ein Akku im Klimaschrank.... ;)

    Wird der Kontakt zum Ladegerät isoliert, fängt der normale Standlader gar nicht an zu laden / erkennt gar nicht, dass ein Akku gesteckt wurde. Wird der Pluspol isoliert, blinkt das Ladegerät gleich rot.


    Axcom-Schrott liegt glücklicherweise noch genug rum. Auch H9009.

    Mal einen Akku aufgemacht. Es darf spekuliert werden.

    Der 8-Beiner nennt sich "2929 H35B" Pin 4 hängt am Ladekontakt "1"

    Die Diode ist eine SK14, Schottkydiode, und hängt mit der Anode an Ladekontakt "4"


    Hier gehts weiter. Der NTC wohnt im oberen Teil des Akkus - klar, denn die Wärme steigt bekanntlich nach oben.

    Der 8-Beiner macht mir Sorgen. Pin 3 hängt auf Kontakt "2" vom Akku.

    Wäre es denkbar dass der Akku per 1-Wire o.ä. mit dem Ladegerät kommuniziert?

    Hat mal jemand ein Ladegerät aufgemacht, und speziell drauf geachtet was da drin steckt?



    Nachtrag. Gerade mal ein TDS von einem 1-Wire EEPROM gezogen. Wie schon oben gesagt, vom 8-Beiner geht Pin 3 (DATA?) auf Kontakt 2 am Akku, Pin 4 (GND?) liegt auf dem Minuspol... Die restlichen Pins sind laut TDS NC, genau wie im Akku...

    Uiuiui...
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