Jetzt auch bei mir wieder. War wohl vorübergehendes Problem bei der Zeitung.
Jetzt auch bei mir wieder. War wohl vorübergehendes Problem bei der Zeitung.
Warum stelle ich ein Löschfahrzeug auf ein Feld, was entweder vor wenigen Minuten noch gebrannt hat, oder evtl gefährdet ist entzündet zu werden(Ist aus dem Beitrag nicht klar zu erkennen)? Nichtmal der Verteiler sollte dort stehen. Was der Versicherer des Feuerwehrfahrzeugs dazu sagt?
Den verletzten Kameraden gute Besserung und alles Gute für die Zunkunft!
Hallo Leute!
Das ist im Nachhinein immer schnell gesagt. Stress, Hektik, wechselnde Winde usw. Dafür gibt es hundert Gründe. Ich denke man sollte hier nicht urteilen, wenn man nicht die Hintergründe kennt.
Doch eines kann kann man machen - nämlich daraus lernen und sich selbst und seine Kameraden auch auf dieses Szenario vorbereiten und auszubilden.
Gruß Etienne
Es gibt keine Probleme. Wir haben Tages-, Wochen- und Monatsprojekte
Deshalb habe ich mich mit weiteren Äußerungen auch zurückgehalten. Ich hatte auch schon drüber nachgedacht, dass das vielleicht ein missglückter Rettungsversuch des eingeschlossenen Kameraden hätte sein können. Bei näherer Betrachtung der Bilder konnte ich mir das aber nicht vorstellen.
Meine Äußerung sollte auch nicht negativ gegen den eingesetzten Maschinisten sprechen, sondern viel mehr zum Nachdenken auffordern, wenn einem anderen in Zukunft ein ähnlicher Einsatz widerfahren sollte.
Lieber zu viel Abstand, als zu wenig. Was bräuchte ich denn großartig an Geräten, die ich schleppen müsste? Und das Schlauchmaterial eines nach der Norm beladenen LF oder alten TLF müsste für zumindest 2 C Rohe und ein B ausreichen, um einige Meter von dere "heißen Zone" entfernt zu bleiben.
siehe oben ;) Mit 2 C und ein B und dann das LF auusreichend weit weg ;)
Geändert von Dschilly (06.08.2008 um 14:15 Uhr)
Vielleicht einfach mal gar nicht?
Ich habe weiter oben ja schon verlinkt, wo jemand vorrechnet, was für ein realer finanzieller Schaden bei einem solchen Feld entsteht. In diesem Thread wird auch gesagt, wie ein Einsatz in einem solchen Fall sinnvoll aussehen kann.
Um das grün markierte machen zu können, bedarf es nunmal (u.a.!) auch des rot markierten. Deshalb müssen solche Sachen diskutiert werden (dürfen), auch ohne alle Hintergründe des Einzelfalles zu kennen. Den dieser "Einzelfall" wird sich, da bin ich mir absolut sicher, gar nicht so hochtrabend von anderen Feld- oder Flächenbrandeinsätzen anderer Wehren unterscheiden. Der einzige Unterschied ist salopp gesagt: Hier ist jetzt etwas schiefgegangen. Aber auch das ist anderswo auch schon passiert, inkl. Todesopfern bei Flächenbränden auf einem solchen Feld.
Damit es sich nicht häuft, muss so ein Thema diskutiert werden, und natürlich auch entsprechend ausgebildet. Beim DFV, Rubrik "Fachthemen", müsste noch eine Handlungsempfehlung zu Waldbränden stehen (die der DFV mal bei @fire geklaut hat...). Darin steht auch einiges brauchbares zu Flächenbränden/Feldbränden.
Au ja, wo andere mit D-Rohren arbeiten (oder ihre C-HSR auf Wassermengen um die 50 l/min einstellen), bearbeiten wir das Feld mit einem B-Rohr... Dein Ernst?
Ich fahre auch aufs Feld,auch wenn es dort schon gebrannt hat, damit ich den Rand des noch nicht brennenden Feldes bewässern kann, falls ein Landwirt, noch nicht ein Feuerschutzrand geflügt hat. Wenn das Feuer durch den Wind, also brennendes Stroh, oder aufgehitzte Körner , über den Rand durch den Wind gefegt werden, kann man da gar nichts gegen machen. Ein unaufmerksamer Moment, und Zack, brennt es.
So wie es auf den einen Foto aussieht, hatten die etwas pech, und sich dummerweise festgefahren.
Hatten vor 2 Jahren ein Flächenbrand mit 30.000 qm Korn. Da wurden die aufgeheitzten Körner durch die Hitzethermik in die Luft getragen, und wenn man dann auf ein gelandetes Korn draufgetreten hat, macht es einen kleines Puff, und zack, brannte es da.
Da war allein 1 Löschzug damit beschäftigt, nur diese kleinen Nebenbrände zu löschen.
Ich denke wir müssen uns nicht streiten, wann das Befahren eines abgebrannten Feldes sinnvoll ist und wann grob fahrlässig. Das wird von Situation zu Situation anders sein. Trotzdem stellt dieses Vorgehen in jedem Fall eine größere oder kleinere Gefahr dar.
Wenn Bauer Hans noch keinen Schutzrand gepflügt hat, bringst mir auch nichts, wenn ich da ein LF hinstelle, wo es nicht mehr brennt aber eben gebrannt hat.
Ein Feld einer Größe von 30.000m² ist einer Meinung nach mit einer Seitenlänge von unter 175m noch relativ klein. Dass dort aufgeheizte Körner zu einem Problem werden können, sollte man sicherlich nicht ausser Acht lassen.
Eins wundert mich,...
dass du nach so kurzer Zeit schon über meine Einsatzerfahrung bei Flächenbränden urteilen magst...
Gruß, Dschilly
Geändert von Dschilly (06.08.2008 um 14:16 Uhr)
Wir fahren oft mit dem Löschfahrzeug dicht an die brennende Fläche, da wir bei Flächenbränden zu 80% Brandbekämpfung während der Fahrt über Strahlrohre durchführen.
Somit ist es nicht so abwägig, dass ein Fahrzeug auch mal auf eine abgebrannte Fläch auffährt bzw. dem Brandverlauf "hinterher" fährt.
Gruß
Sebbel2
Sebastiand(..)funkmeldesystem.de
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„Wenn es mehrere Möglichkeiten gibt, eine Aufgabe zu erledigen, und eine davon in einer Katastrophe endet oder sonstwie unerwünschte Konsequenzen nach sich zieht, dann wird es jemand genau so machen.“ (Murphy)
Naja man sollte halt auf die Windrichtung achten ;) und sobald diese sich dreht schauen das man erstmal abstand bekommt. Denke das ist doch einer der Grundsätze bei Wald und Flächenbränden oder irre ich mich da jetzt zu sehr?
Kein Problem mit manchen Fahrzeugen, da kann der Nebenabtrieb (= Pumpe) und eingelegter Gang gleichzeitig laufen. Die TLF8-W aus Niedersachsen müssten beispielsweise alle diese Möglichkeit haben, einfach mal danach googlen. Die haben auch eine Dachluke wie die älteren Bund-Fahrzeuge, und einen Pumpenabgang auf dem Dach, so dass man während der Fahrt aus der Luke heraus mit kurzem Schlauch Wasser geben kann, siehe: http://www.feuerwehr-triangel.de/htm...ansicht_1.html oder http://www.ofgrone.de/?Technik:Fahrz...r&pic=4&page=0
Aber auch andere TLF/LF wurden/werden mit dieser Option beschafft.
Wo wer was für'n Schlauch angeschlossen hat, ist nicht das Problem. Das Problem ist, ob die Pumpe/das Fahrgestell das kann, und auch ob der Maschinist das kann. Denn mit dem Gas, was er für's fahren gibt, ändert sich natürlich auch der Ausgangsdruck - "Ich wende hier mal schnell" wird dann u.U. zu schreienden/fliegenden Kameraden.
Pump and Roll heisst das ganze bei uns... und das kann jedes G-TLF über Dachmonitor oder Schnellangriff (zumindest unsere (Niedersachsen)).
Bei den Löschfahrzeugen geht das auch, allerdings haben wir dafür keine kurzen Schläuche (ausser den S-Schläuchen). Die langen hinterher zu zergeln würde mir keinen Spaß machen...
Ist denke ich eine Erfahrung aus dem Heidebrand, daher kommen ja auch die TLF8/18 mit der Dachluke.
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