Danke für die schnellen Antworten. Habe ich schon erwähnt, dass einem das Forum hier wirklich weiterhelfen kann? ;-)
Nun aber weiter mit meinen Fragen (und vielleicht auch der Einstieg in eine Diskussion?):
Wenn ich das jetzt richtig sehe, ist ein Gerätesatz Absturzsicherung (GG AS) dafür ausgelegt einen Helfer, Feuerwehrmann, Rettungsdienstler oder was auch immer zu sichern.
Die meisten haben geschrieben, dass sie einen GS AS auf dem Auto haben.
Ich stelle mir jetzt folgende Situation vor:
Gerüst an der Hauswand, schlampig aufgebaut, Höhe etwa 5 Meter (zwei Stockwerke im Haus entsprechend)
Handwerker stürzt aus 5 Meter auf die darunter liegende Ebene auf 3 Meter runter und bleibt schwerverletzt liegen (HWS-Trauma, Femurfraktur etc).
Zugang zum Patienten erfolgt über ein naheliegendes Fenster oder über eine Drehleiter.
Meine Frage nun: Wie weit komme ich da mit einem GS AS?
Lasst uns doh mal annehmen, dass da
- der Patient primär nicht gesichert werden kann, weil er er sowieso zuerst nicht bewegt werden darf (wenn ich den Gurt sehe, dürfte das Anlegen beim liegenden und immobilen Körper schwer sein, oder?)
- ein Notarzt da oben rumturnt, der den Patienten behandelt (stärkste Schmerzen: Zugang, Analgesie etc)
- ein RettAss dem Notarzt assisitiert und
- ein Feuerwehrler sich um die Sicherheit an der Einsatzstelle kümmert und die anwesenden Personen im Umgang mit dem GS AS unterstützt (nicht sichert; das wird ja von unten gemacht!).
- Von weiterem Personal will ich gar nicht sprechen.
Wir haben da oben also mindestens drei zu sichernde Personen, aber nur einen GS AS.
Nun ist das Argemument, das ein Satz ja besser sei als keiner (habe ich gestern telefonisch mit einem FWler, der übrigens auch hier im Forum ist, gehört) sicherlich richtig. Aber wäre es nicht sinnvoller, zumindest mehrere Sätze auf dem Auto zu haben?
Wie wird denn der eine Satz angewandt. Nach dem Motto: Der gehört der FW, also ist er auch für die FW (und nicht RD)?
Oder werden entsprechend der Anzahl der zu sichernden Leute Autos mit GS AS nachgefordert?
Kommt eine Höhenrettungsgruppe in einem solchen Fall überhaupt dazu? Bei uns ist die nächste HRG 20 km entfernt in Mannheim. Bis die da ist, ist der Patient (analog zur "Golden Hour of Trauma") bereits auf dem Weg ins Auto, was ja in meinem Fallbeispiel gut durch das erwähnte Fenster klappt.
Bin gespannt auf Eure Antworten...
Gruß, Mr. Blaulicht





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