Zitat Zitat von hänschenklein
edit: ich glaube einigen aus der rettung ist es nicht mehr bewusst warum jmd die 112 wählt. für nen rettass mit über 10 jahren erfahrung kommt er zu seinem apoplex, den er abarbeitet und danach schön inner kantine essen geht. für den anrufer/patienten war es eine situation, inder er alleine nicht mehr klar kommt, der hilfe braucht weil er nicht weiter weiß, der froh ist wenn das martinshorn zuhören ist, die freude nicht mehr alleine zusein, die gedanken wie es weitergehen wird usw...

zum thema abgehärtet sein: bei seinen arbeitsobjekten ( patienten ) sehr oft. aber innerlich wird man das nie sein - es muss nur einen aus dem näheren umfeld treffen... da hat ein herzinfarkt eine ganz andere bedeutung .
Das mag - auf emotinonaler Ebene - so sein, und das ist ja auch gut so. Allerdings muss ich sagen, dass ich Notfällen oder Krisensituationen im bekannten Umfeld (Freunde od. Familie) genauso begegne, wie fremden Patienten im Dienst.
Meine Untersuchung und Therapieeinleitung sind gelich, der einzige Unterschied ist natürlich, dass ich in aller Regel bei Bekannten nicht auf eine Distanz achten muss.
Zum Thema Emotinalität: Es gibt durchaus Patientenschicksale, die mich noch länger beschäftigen. Und Notfälle von Bekannten, die mich nicht so berührt haben.

Gruß, Mr. Blaulicht