Hallo!
Gerade habe ich die Einträge und die Vorschläge zur Änderung der Berufsbezeichnung gelesen und bin etwas schockiert über die von einer "Fachkommission" genannten Vorschläge! Sicherlich gibt es wichtigere Dinge, als dem Kind einen neuen Namen zu geben, aber dies ist auch ein Punkt, der diskutiert werden sollte. Aus diesem Grund finde ich es nicht schlecht, eine Abstimmung zu Namensvorschlägen zu führen. Vielleicht hätte dies jedoch mit der Einreichung von Namensvorschlägen starten sollen.
Aus hier schon ausreichend genannten Gründen finde ich die vorgeschlagenen Namen für unglücklich gewählt, weil:
Examinierter Rettungssanitäter: Dies setzt ein Staatsexamen am Ende der Ausbildung voraus. Sowohl die RS-Ausbildung, als auch die RA-Ausbildung schliessen mit einem Examen ab. Dadurch wären beide Bezeichnungen eigentlich per Definition identisch.
Fachkraft für Rettungs- und Notfallmedizin: „Fachkraft“ ist lt. Definition zwar eine „Person, die eine … Berufsausbildung erfolgreich absolviert hat“, jedoch bezeichnet eine „Fachkraft“ eine Spezialisierung in einem bestimmten Bereich wie z.B. „Fachkrankenpfleger“, „Facharzt für …“
Rettungsfachmann/ Fachfrau: s. vorheriger Punkt
Notfallsanitäter: Diese Bezeichnung gibt es zwar in Österreich, sie wird jedoch zu Unverständnis und Verwirrung führen
Rettungssanitäter <> Notfallsanitäter = ????
Eine bessere Lösung wäre z.B. "Rettungsmeister" in Anlehnung an den handwerklichen Meister. Dieser Namen hätte folgende Vorteile:
- kurz und prägnant
- offensichtliche Qualifikation (Meister) für "Zivilisten" und medizinisches Personal (ganz ehrlich: welcher Arzt, der nicht RD fährt und welche Schwester kennt den Unterschied zwischen RS und RA?!) Selbst Notärzte tun sich oft schwer.
- in Anlehnung an den "Meister im Handwerk" ergibt sich eine meiner Meinung nach eine offensichtliche Qualifikation
Was meint Ihr???




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