Hallo Fabsi!

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Ist wie mit allem, du musst für die zu testende Zelle halt den passenden Prüfstrom einstellen...

Eine 2600mAh Zelle mit 10 Ampere Spitzen zu tracktieren ist nicht unbedingt förderlich für die Lebensdauert ;)
Naja, relativ...
Weil die Meßkabel die den beiden ELV-Teilen bei liegt lässt bei einer Einzelzelle kaum 10A zu - die Chinchstecker ebenso wenig..:-)
Teststrom 10A geht praktisch nur an einem 12V Akku (z.B. BleiGel).
Dafür habe ich mir aber dann auch andere Meßkabel gebastelt, 2x2,5mm².

Theoretisch ist es sinnvoll als Meßstrom in etwa das zu nehmen, was das eigentliche Gerät (in diesem Fall eben ein HFG, oder eben auch ein Akkuschrauber) als Maximalstrom (z.B. beim senden) zieht.
Bei einem Fug11b also irgendwas zwischen 1,0 und 1,5A.


Rein praktisch messe ich mit meiner ALC8500 Expert per Default mit 10A.
Schraube ich höchstens runter bei Kleinakkus (Microzellen, alles deutlich unter 1Ah und so).

Wenn ich bei Einzelzellen AAA oder AA "mal auf Schnell" gucken will ob sie noch gehen oder nicht, ohne das die ALC8500 in der Nähe ist, mache ich die "Fast&Dirty"-Methode:

DMM auf 10A DC Meßbereich, Peak-Hold, und kurz die Meßstrippen drann tippen.
Bei Zellen wo ich weis das die noch gut taugen presse ich zuerst die + Spitze auf den +-Deckel und tippe mit der - Spitze unten nah am Rand der Zelle.
Wenn es dort eine kleine Brandmarke gibt, stört sie dort nicht in üblichen Batteriefächern.

Stark vereinfachtes Prinzip der Kategorisierung:
Alles was voll geladen als 1,2V Einzelzelle AA mindestens auf 5A kommt und leer (1V) noch über 500mA reicht mir noch für so Sachen wie Taschenlampe, GPS, IC-Q7, USC-230 und ähnliches.
Alles deutlich dadrunter geht in die Restverwertung (LCD-Uhren und ähnliches).

Bei größeren Akkupacks mit zweistelligen Ah's sollte man das aber freilich nicht machen, wenn man seine Hände noch länger braucht.

Grüße aus Dortmund

Jürgen Hüser