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Thema: Nachalarmierung im POCSAG-Netz durch Elw 2/3 oder FEZ

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
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    Der ELW ist in diesem Falle nur eine Fernmeldestelle, wie der Vorredner geschrieben hat: Das geht über die Leitstelle. Sonst bräuchtet ihr ja nen DAG mit Anbindung an DAU(s), FMS-Protokoll, ...

  2. #2
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    ´nabend zusammen,

    Das klingt ja nun mal alles sehr interessant, aber bei uns dient der ELW2 als sozusagen letzte Ausfallebene der ILS. Beim analogen Alarm kann der ELW ja einfach alles in den AG reinhauen, auf Bestätigen drücken und los gehts. Wenn jetzt in einem WorstCase Szenario die Lst nicht mehr in der Lage ist irgendwas zu unternehmen, gäbe es bei uns dann quasi keine Möglichkeit des Alarmierens?

    Gruß
    Patrick
    Wer andern eine Grube gräbt, hat ein Grubengrabgerät.
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  3. #3
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    Eine interssante Frage von "firefighter87461" wie ich finde.

    Wenn ja der ELW nicht mehr alarmieren kann führt das ja zu einer Verschlechterung.
    Die Leitstelle oder FEZ wird ja gar nicht entlastet.

    Wie erfolgen denn in normalen POCSAG Netzen gewöhnliche Nachalarmierungen?
    Immer über die Leitstelle? Wir in RLP haben das System mit den Funkeinsatzzentralen (FEZ), die machen bei kleineren Einsätzen die Nachalarmierungen.

    Hat ein ELW 2 bzw. 3 die Möglichkeit ein DAU zu stellen? Ist es nicht auch so wenn eine POCSAG Meldung von irgendwo ausgesendet wird, dass diese Meldung von den Daus der Reihe nach ausgesendet wird?


    Gruß

    Florian

    PS: Bitte die Themenüberschrift editieren in Nachalarmierung (durch ELW 2/3) im POCSAG-Netz

  4. #4
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    Titel hab ich angepasst...

    Also nach TR-BOS Digitale Alarmierung geht ein Alarm immer vom Master-DAU aus...

    Ein ELW 2/3 als Rückfallebene für eine ILS könnte sich per Draht oder Richtfunk an den Master-DAU hängen und dann mit dem eingebauten DAG-1/2/3 darüber alarmieren...

    Das "einsenden" in den Master-DAU erfordert für gewöhnlich noch Steuerkomandos, damit der Master-DAU diese auch als für das gesamte Netz legitime Alarmierung akzeptiert, diese sind meist Herstellerabhängig...

    Aber vom Prinziep her, nach TR-BOS müsste sich eine FEZ per 2 Draht auch mit einem DAG-1/2 an den dortigen DAU ankoppeln und zumindest über diesen alarmieren können...

    MfG Fabsi

  5. #5
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    Hallo,

    Zitat Zitat von Fabpicard Beitrag anzeigen
    Titel hab ich angepasst...


    Aber vom Prinziep her, nach TR-BOS müsste sich eine FEZ per 2 Draht auch mit einem DAG-1/2 an den dortigen DAU ankoppeln und zumindest über diesen alarmieren können.
    Daraus schließe ich, das dann der Alarm nur in Reichweite dieses einen DAUs ausgestrahlt wird.

    @all
    Danke für die Antworten ich kann mir jetzt vorstellen wie das ganze funktioniert.

    Gruß
    Patrick
    Wer andern eine Grube gräbt, hat ein Grubengrabgerät.
    Fehler 405

  6. #6
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    Hallo!

    Zitat Zitat von Firefighter87461 Beitrag anzeigen
    Daraus schließe ich, das dann der Alarm nur in Reichweite dieses einen DAUs ausgestrahlt wird.
    Einzig sinnvolle Lösung wäre es, die Alarmierung ausschließlich direkt beim Master-DAU ein zu reichen. Nur dann kann sichergestellt sein das die Alarmierung zielsicher über alle DAU's geroutet wird.

    Der Master-DAU ist mind. 2-fach Redunant, eben weil er das Herzstück eines DME-Netzes ist.
    Zur Einspeisung von Alarmierungen bietet der Master-DAU Schnittstellen, worüber z.B. für gewöhnlich die Leitstelle angebunden ist.

    Ebenso ist es sicherlich möglich weitere Schnittstellen an einem Master-DAU zur Verfügung zu stellen, worüber z.B. ELW's unabhängig der LST alarmieren können (z.B. weil die LST brennt, hihi).

    Das geht für gewöhnlich über IP-Netze und öffentliche Mobilfunknetze (Internet/GSM/UMTS/LTE).
    Wollte man da was eigenes haben, wäre dieses auch über einen eigenen Datenkanal via Funk möglich.

    Richtfunk fällt aus, eben weil Richtfunk sehr anspruchsvoll bezüglich beidseitiger Antennenausrichtung ist.
    Man würde sowas heute mit FFSK oder MFSK über einen gewöhnlichen Sprechfunkkanal machen.
    Allerdings ist die Technik teuer...und hat auch keine unbegrenzte Reichweite bis in den letzten Winkel.

    Grüße aus Dortmund

    Jürgen Hüser

  7. #7
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    Das Alarmierungskonzept finde ich dann im Vergleich zur analogen Alarmierung nicht so besonders überzeugend.

    Kann der neue ELW 3 von Düsseldorf nachalarmieren?


    Wie soll oder wird das in RLP mit den Nachalarmierungen zukünftig in den FEZ´s umgesetzt?


    Gruß

    Florian

  8. #8
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    09.05.2013
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    Zitat Zitat von DG7GJ Beitrag anzeigen
    Hallo!
    Einzig sinnvolle Lösung wäre es, die Alarmierung ausschließlich direkt beim Master-DAU ein zu reichen. Nur dann kann sichergestellt sein das die Alarmierung zielsicher über alle DAU's geroutet wird.

    Der Master-DAU ist mind. 2-fach Redunant, eben weil er das Herzstück eines DME-Netzes ist.
    Zur Einspeisung von Alarmierungen bietet der Master-DAU Schnittstellen, worüber z.B. für gewöhnlich die Leitstelle angebunden ist.

    Ebenso ist es sicherlich möglich weitere Schnittstellen an einem Master-DAU zur Verfügung zu stellen, worüber z.B. ELW's unabhängig der LST alarmieren können (z.B. weil die LST brennt, hihi).

    Das geht für gewöhnlich über IP-Netze und öffentliche Mobilfunknetze (Internet/GSM/UMTS/LTE).
    Wollte man da was eigenes haben, wäre dieses auch über einen eigenen Datenkanal via Funk möglich.

    Richtfunk fällt aus, eben weil Richtfunk sehr anspruchsvoll bezüglich beidseitiger Antennenausrichtung ist.
    Man würde sowas heute mit FFSK oder MFSK über einen gewöhnlichen Sprechfunkkanal machen.
    Allerdings ist die Technik teuer...und hat auch keine unbegrenzte Reichweite bis in den letzten Winkel.

    Grüße aus Dortmund

    Jürgen Hüser

    Alles korrekt wie beschrieben, nur das aktuelle DA Systeme (nicht SW) die Einspeisung an beliebigen DAU zulassen und trotzdem Netzweit alarmieren.

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