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Thema: SH: Unangekündigte Wartungsarbeiten der Telekom verursachten landesweiten Funkausfall

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
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    @Angriffstrupp / Nicht alles bezieht sich auf dich oder deinen Beitrag.

    Zitat Zitat von Angriffstrupp Beitrag anzeigen
    Einen Bruchteil der Kosten die der Digitale BOS Funk verursacht, in das bereits vorhanden Analoge BOS Netz stecken, und hier und da nen neuen "Mast" gesetzt, und die Ausleuchtung ist Optimal.
    Vernünftige Technik verwenden und beschaffen und wir brauchen Digital nicht!!!
    Schon mal was vom Schengener Übereinkommen vom 19.06.1990 / Artikel*44 gehört?
    Was soll das also?

    Ich denke nicht, dass es noch einen Sinn hat, einem abgefahrenen Zug hinterherzurufen oder ihm nachzuweinen.

    Es ergibt nur einen Sinn, dem Neuen ins Auge zu schauen, die Kräfte zu bündeln, positive Aspekte hervorzuheben und uns darauf vorzubereiten.
    Es ist keine Stärke, wenn man die Basis nur mit Halbwissen verunsichert, denn auch die muss sich letztlich mit dem neuen System unbeschwert auseinandersetzen können. Mit einem Dauerpessimismus verbaut man diesen Weg.

    Stärke wäre es, sich zielgerichtet auf alle Neuerungen vorzubereiten, um den Einstieg auch bei allen unbewiesenen Schwächen so unbeschwert wie möglich zu gestalten.
    Habt Ihr eure Ausbildungskonzepte schon fertig? Habt ihr eigeninitiativ dazu beigetragen, es den Anwendern so leicht wie möglich zu machen?

    Verantwortungsvoll wäre es, in einem öffentlichen Forum die eigene Zweifel, die ich niemandem absprechen will, zu unterdrücken und der Mannschaft mit einer positiven Einstellung gegenüberzutreten, wenn man denn Lehrinhalte vermitteln will. Und ja, allen Bedenkenträgern zum Trotz werden wir das müssen.
    Bislang lese ich hier in diesem Forum aber oft nur von Mitleid erregenden und durch Pessimismus geleiteten Bremsklötzen.

    Der Blick nach hinten bringt doch nichts. Wann wird endlich erkannt, wo die Prioritäten liegen?
    Geändert von Laurin88 (28.11.2010 um 13:50 Uhr)

  2. #2
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    Zitat Zitat von Laurin88 Beitrag anzeigen
    Schon mal was vom Schengener Übereinkommen vom 19.06.1990 / Artikel*44 gehört?
    Den Witz hatten wir hier schon.
    Lies doch bitte selbst mal und erkläre uns, wie die grundsätzlicheForderung des Art. 44 mit den bereits vorhandenen TETRAPOL-Netzen in F und CZ in Übereinklang zu bringen ist.

    MfG

    Frank
    Kontaktaufnahme bitte per Mail. Danke!

  3. #3
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    Zitat Zitat von F64098 Beitrag anzeigen
    Den Witz hatten wir hier schon.
    Lies doch bitte selbst mal und erkläre uns, wie die grundsätzlicheForderung des Art. 44 mit den bereits vorhandenen TETRAPOL-Netzen in F und CZ in Übereinklang zu bringen ist.
    Die Antwort hat nichts mit der meiner Beantwortung zu tun, deren Ziel nicht die Herausstellung der Kompatibilität war, sondern lediglich die Pflicht zur Beteiligung darstellt.
    Was dann dabei herausgekommen ist, steht auf einem ganz anderen Blatt und auch ich finde das nicht hervorragend.

    Tja Frank, meinst Du ich lebe auf dem Baum?
    Auch ich weiss, dass die Kompatibilität bei den verschiedenen Systemen nicht europaweit gegeben ist. Das wird aber auch bei uns in D spätestens mit Einführung mehrerer E2E-Schlüssel schon nicht mehr der Fall sein. Und die kommen!
    Und ja, auch die Wirkreichweiten unserer statischen Rufgruppen auf grenzenlose Weiten würden das System sehr schnell lahm legen.

    So hat das Schengener Abkommen sicher auch nie das Ziel gehabt, dass Deutsche Einheiten großflächig in die Staatshoheiten fremder Staaten eingreifen.
    Ziel war es, dass im Bedarfsfall eine grenzübergreifende Kommunikation stattfinden kann.
    http://www.berlin.de/digitalfunk/dig...hte/index.html
    Dabei war aber sicherlich nicht an den kleinen BOS-Helfer gedacht. Dennoch ist das genau so möglich, wie es heute möglich ist, dass wir aus unserem TETRA-Netz in das öff. Fernsprechnetz telefonieren können.
    Mittels entsprechender Gateways Systemschlüssel- und Signalkonvertierung sollte das sicher gehen.
    Der E2E-Schlüssel bleibt dabei jedoch auf der Strecke.
    Geändert von Laurin88 (28.11.2010 um 15:40 Uhr)

  4. #4
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    Zitat Zitat von Laurin88 Beitrag anzeigen
    Die Antwort hat nichts mit der meiner Beantwortung zu tun, deren Ziel nicht die Herausstellung der Kompatibilität war, sondern lediglich die Pflicht zur Beteiligung darstellt.
    Die Pflicht zur Beteiligung besteht für die Polizei- und Zollbehörden, ja.
    Aber das war es dann auch schon. Von nichtpolizeilichen BOS ist dort keine Rede und wird es auch nie sein, da unser Kozept der zukünftigen Funkinfrastruktur in der EU wohl einzigartig ist.

    Für die nichtpolizeilichen BOS im grenzüberschreitenden Einsatz wird es ja auch zukünftig unverzichtbar sein, ein zusätzliches Funksystem in den Fahrzeugen zu installieren, da wir (nach meinem derzeitigen Kenntnisstand) wohl die einzigen sind, die alle BOS in ein gemeinsames Funksystem integrieren wollen.

    Das ist ja auch der Hauptknackpunkt der ganzen Auseinandersetzung. Jahrzehntelang waren Errichtung und Betrieb der Funknetze der nichtpolizeilichen BOS Aufgabe der Kommunen und Landkreise. Das wurde i.d.R. mit sehr moderaten Betriebskosten erledigt und bot üblicherweise eine üppige Redundanz, da man über 3 oder mehr autarke Funknetze verfügte. Nun wird das alles, bei unklarer Kostenlast in der Zukunft, auf ein einziges Funknetz eingedampft, auf das man quasi keinen administrativen Zugriff mehr hat.
    Garniert wird das Ganze dann mit vollmundigen Versprechungen zu Features, die es entweder so nicht geben wird (Datenübertragung im Sinne von heutzutage üblichen Datenmengen), die dem Normalo nicht zur Verfügung stehen werden (Zitat Laurin88:"Dennoch ist das genau so möglich, wie es heute möglich ist, dass wir aus unserem TETRA-Netz in das öff. Fernsprechnetz telefonieren können."), die man so definitiv nicht braucht (Einzelgespräche, direkte Kommunkation der einzelnen Fachdienste untereinander), oder die einfach garnichts mit dem Übertragungsmodus zu tun haben, sondern schon längst in den bestehenden analogen Netzen hätten eingesetzt werden können, wenn man es in den achso heiligen TR-BOS mal definiert bzw. vorgeschrieben hätte.
    Wenn dann als Globalbegründung noch Art. 44 genannt wird, fängt's halt richtig an nach Fisch zu riechen.

    Die Unmengen an Endgeräten der nichtpolizeilichen BOS braucht man einfach, um die Gesamtbetriebskosten erträglich darstellen zu können, damit man den polizeilichen BOS das Netz hinstellen kann, das sie brauchen.
    Das ist an sich ja nichts Schlimmes, außer man redet ständig um den heißen Brei herum.

    MfG

    Frank
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  5. #5
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    Nach den mir vorliegenden Informationen sollen im Zuge der TETRA-Einführung in Schleswig-Holstein im ersten Schritt ausschließlich die 4-Meter Funkgeräte durch TETRA ersetzt werden. Im Einsatzstellenfunk soll "bis auf Weiteres" analog mit den 2-Meter Handsprechfunkgeräten weitergearbeitet werden.

    In sofern sind die vollmundigen Versprechungen hinsichtlich der Ortbarkeit von Atemschutzgeräteträgern im Innenangriff (Siehe Imagefilm TETRA für Rheinland-Pfalz) auch nichts weiter als heiße Luft.

    Der von Laurin88 verlinkte Artikel bezgl. der Probleme bei den Dänen beinhaltet in den dazugehörigen Kommentaren imho auch mehr Gegenargumente gegen TETRA, als Befürwortung.

    Aber:
    Prinzipiell spricht nichts gegen die Entwicklung und Etablierung eines leistungsfähigen Digitalfunksystems, so lange es erstens einen deutlichen Mehrwert gegenüber dem derzeit eingesetzten Analogen 4-Meterfunk darstellt, und zweitens auch im Krisenfalle ausfallsicher ist.
    Und genau das wage ich aufgrund meiner "Lebenserfahrung" und meines gesunden Menschenverstandes zu bezweifeln.

    Es ist diversen Mobilfunkanbietern ja bis heute nicht möglich (oder sie wollen es nicht), ländliche Gebiete ausreichend mit Bandbreite zu versorgen.
    Beispiel:
    Im Landkreis Nordfriesland ist UMTS nur von Vodafone in der Fläche verfügbar.
    O2, E+ und die T-Mobile sind schon 100 Meter abseits des Hindenburgdammes nur mit GSM vertreten.

    Das lässt mich darauf schliessen, dass für eine einsatztaktisch notwendige, flächendeckende Versorgung ein deutlich engmaschigeres Netz an Funkzellen im digitalen Bereich nötig ist.

    Derzeit betreibt der Kreisfeuerwehrverband im Landkreis NF geländebedingt 2 (!) Reilaistationen im 4-Meter Bereich: Eins in Husum für den südlichen Kreis, und eins in Niebüll für den nördlichen Bereich.
    Mit diesen zwei Stationen wird der gesamte Landkreis abgedeckt!

    Ich bezweifle stark, dass TETRA für diesen Bereich lediglich mit zwei Funkzellen/-Masten auskommt. Und das dann mit vergleichbaren Anschaffungs- und Betriebskosten.
    Kameradschaftliche Grüße von der Nordsee
    Markus

  6. #6
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    Zitat Zitat von F64098 Beitrag anzeigen
    Von nichtpolizeilichen BOS ist dort keine Rede und wird es auch nie sein, da unser Kozept der zukünftigen Funkinfrastruktur in der EU wohl einzigartig ist.
    Ob dort von NPol-BOS die Rede ist oder nicht, schließt den Einsatz und die Anbindung dieser Einheiten im Ausland nicht aus und ermöglicht ihn auch.
    Das THW könnte dort z.B. die Thales/Ratrac-mBS (HKFZ) einsetzen, da dieses nach der tamperen Konvention und begleitender Absprache ermöglicht wird. So könnte dort denn auch ein separates Netz aus z.B. fünf mBS mit untereinander bestehenden Richtfunkverbindungen (E1) errichtet werden.
    Die Anbindung an und in die jeweilige Landesstruktur über entsprechende Überleiteinrichtungen ist da nur noch eine Frage der Zeit, denn auch das wird kommen.

    Zitat Zitat von F64098 Beitrag anzeigen
    (Einzelgespräche, direkte Kommunkation der einzelnen Fachdienste untereinander), oder die einfach garnichts mit dem Übertragungsmodus zu tun haben, sondern schon längst in den bestehenden analogen Netzen hätten eingesetzt werden können, wenn man es in den achso heiligen TR-BOS mal definiert bzw. vorgeschrieben hätte.
    Da ist er wieder, der Blick nach hinten. Finde dich endlich damit ab, dass Tetra beschlossene Sache ist und mach dir das Netzt durch erkennen der einsatztaktischen Möglichkeiten und eigene Fortbildung nutzbar. Der ständige Rückblick auf alte Zeiten nützt hier niemandem.
    Und wenn es denn doch mal Ausfälle gibt, was man ja nie ausschließen sollte, sind da noch immer die NMC und BevSt mit den entsprechenden mBS.

    Zitat Zitat von F64098 Beitrag anzeigen
    Wenn dann als Globalbegründung noch Art. 44 genannt wird, fängt's halt richtig an nach Fisch zu riechen.
    Super, warum nur hätte ich diesen Satz auch jedem Kneipengespräch zuordnen können? Ist da irgendwo ein aussagekräftiger Inhalt versteckt, den ich übersehen habe?
    Ob dir das nun passt oder nicht, ja es ist eine Globalbegründung an die wir (BOS) uns zu halten haben.
    Und es stinkt auch nur, wenn man einen Artikel so lange seziert bis man glaubt ein Haar in der Suppe gefunden zu haben, um wieder beharrlich auf die Vergangenheit pochen zu können. Wenn man nicht bereit ist auf neue Dinge zuzugehen und innerlich schon abgeschlossen hat, wird man immer ein "Ja aber" finden.
    Was glaubst Du, wieviel "ja aber" sich für das analoge Netz finden lassen?

  7. #7
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    Zitat Zitat von Laurin88 Beitrag anzeigen
    [...]Stärke wäre es, sich zielgerichtet auf alle Neuerungen vorzubereiten, um den Einstieg auch bei allen unbewiesenen Schwächen so unbeschwert wie möglich zu gestalten.[...]
    Volle Zustimmung!
    Zitat Zitat von Laurin88 Beitrag anzeigen
    [...]Habt Ihr eure Ausbildungskonzepte schon fertig? Habt ihr eigeninitiativ dazu beigetragen, es den Anwendern so leicht wie möglich zu machen?[...]
    Wie denn?
    Meinen Informationen nach sollte TETRA bereits 2006 zur Fussball-WM in Deutschland flächendeckend in Betrieb sein. Und, was ist bis heute geschehen?
    Nur vereinzelte Insellösungen und Testbereiche!

    Bei uns in S-H soll TETRA auch nächstes Jahr angegangen werden.
    Da auch wir der FwDV 2 unterliegen (Salopp: Feuerwehrausbildungsordnung), können und dürfen wir bzgl. der Ausbildungskonzepte keine eigenen Wege gehen, sondern müssen (deutschlandtypisch) erst einmal abwarten, was wann wie kommt.

    Ich als Sprechfunkausbilder auf Kreisebene würde mich freuen, außer den bereits bundesweit bekannten Werbefilmchen, bei denen ich mich nebenbei aufgrund der dort gezeigten "Einsatztaktiken" in die Ecke schmeißen könnte, endlich mal handfeste und verbindliche Informationen zu erhalten, um mich optimal auf TETRA vorbereiten zu können.

    Als Ausbilder ist es meiner Meinung nach extrem peinlich, auf Tetrat angesprochen zu werden und außer den Filminhalten keine weiteren, offiziellen Informationen geben zu können.

    Welche Haltung sollen wir denn Deiner Meinung nach bei der Informationsqualität einnehmen?
    Soll ich meinen Kameraden vorlügen, dass das alles ganz schön wird und mit TETRA wird alles besser?

    Ich denke, wenn man andere Großprojekte in Deutschland betrachtet, ist eine gesunde Skepsis erstens verständlich und zweitens angebracht.
    Kameradschaftliche Grüße von der Nordsee
    Markus

  8. #8
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    Zitat Zitat von marka Beitrag anzeigen
    Wie denn?
    Meinen Informationen nach sollte TETRA bereits 2006 zur Fussball-WM in Deutschland flächendeckend in Betrieb sein. Und, was ist bis heute geschehen?
    Und das damals glaubend habt ihr bis heute noch immer nichts zum Thema in der Hand?
    Auf welches Wunder habt ihr gewartet? Wenn man das Argument schon anführt müsste doch alles schon fertig in der Schublade liegen.

    Zitat Zitat von marka Beitrag anzeigen
    Bei uns in S-H soll TETRA auch nächstes Jahr angegangen werden.
    Da auch wir der FwDV 2 unterliegen (Salopp: Feuerwehrausbildungsordnung), können und dürfen wir bzgl. der Ausbildungskonzepte keine eigenen Wege gehen, sondern müssen (deutschlandtypisch) erst einmal abwarten, was wann wie kommt.
    Denn lehnt euch mal zurück und verlasst euch auf die Ordensträger. Mit der Einstellung bleibt ihr auf der Strecke, denn unabhängig jeder DV bleiben die Grundlagen und der Netzaufbau immer gleich. Lediglich die Lehrinhalte in ihrem Umfang unterscheiden sich bei den verschiedenen Nutzergruppen.
    Warum erstellt ihr diese dann anzupassenden Unterrichtsunterlagen denn nicht?

    Zitat Zitat von marka Beitrag anzeigen
    Als Ausbilder ist es meiner Meinung nach extrem peinlich, auf Tetrat angesprochen zu werden und außer den Filminhalten keine weiteren, offiziellen Informationen geben zu können.
    Vielleicht schaust Du mal über den Tellerand. Soetwas gibt es mittlerweile sogar auch bei einigen LFS.
    Wer wirklich will, der kann auch. Das muss ich gerade dir doch nicht erklären.
    Es gibt, bis hin zum p/4-DQPSK-Modulationsverfahren, alles im Netz.

    Zitat Zitat von marka Beitrag anzeigen
    Ich denke, wenn man andere Großprojekte in Deutschland betrachtet, ist eine gesunde Skepsis erstens verständlich und zweitens angebracht.
    Natürlich ist es das. Durch ständiges Wehklagen in einem öff. Forum ändert man aber nichts, sondern nur durch Eigeninitiative hinter den Reihen.

  9. #9
    Braun Gast
    [*] Die analoge Funktechnik kann mit relativ wenig Aufwand im Notfall auch von Amateurfunkern aufrecht erhalten, ergänzt oder ersetzt werden. Mir war so, dass sie dazu


    Ja das stimmt, im Amateurfunkgesetz ist die Mitwirkung bei Katastrophen vorgesehen.
    In Rheinland Pfalz betreibt der Reservistenverband eine Gruppe unter dem nahmen RAN.
    Sie wird ausschließlich nur von Funkamateuren besetzt und unterseht einem Oberst der Teil der ZMZ ist.
    Sie soll bei einem Blackout im Stromnetz oder einer Störung der Kommunikationseinrichtungen eingesetzt werden. Die Funkanlagen sind übliche Amateurfunkgeräte, eine Ausnahme stellen die Verbindungsgeräte zu HVB und Stab da.
    In der Südpfalz ist eine mit Notstrom versorgte Funkstation errichtet worden, für die sogar Ausnahmegenehmigungen für Frequenzbereiche, außerhalb der für den Amateurfunk vorgesehenen Bereich, erteilt wurden.

  10. #10
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    Und das würde wohl kaum bei Tetra klappen...
    Gruß Angriffstrupp

    Dies ist nur meine Private Meinung und die VERTRETE ich hier nach Art. 5 des Deutschen Grundgesetztes !

  11. #11
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    Das ist ja unter anderem, was ich meine.
    Kameradschaftliche Grüße von der Nordsee
    Markus

  12. #12
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    Mal langsam, welchen Unterschied macht es für die Amateurfunker, ob da jetzt ein 4m-BOS-Netz oder Tetra ausgefallen ist? Die arbeiten doch mit ihrem eigenen Equipment.

  13. #13
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    Zitat Zitat von nederrijner Beitrag anzeigen
    Mal langsam, welchen Unterschied macht es für die Amateurfunker, ob da jetzt ein 4m-BOS-Netz oder Tetra ausgefallen ist? Die arbeiten doch mit ihrem eigenen Equipment.
    Und auf ihren eigenen Frequenzen!
    mein Name ist Programm

  14. #14
    Registriert seit
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    Der Unterschied ist, dass Amateurfunker mit Ihrem Equipment technisch dazu in der Lage sind, das analoge 4-Meter BOS "nachzubauen".

    Seid Ihr mal bei einem aktiven und ambitionierten Amateurfunker gewesen?
    Man soll sich wundern, was die alles können.

    Bei TETRA ist das aufgrund der völlig unterschiedlichen Infrastruktur unmöglich, im Krisenfalle durch Amateurfunker "ausgeholfen" zu bekommen.
    Kameradschaftliche Grüße von der Nordsee
    Markus

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