Ok, danke für eure Antworten!
Hat mich mal in der Thematik auf den Stand der Technik gebracht und ein paar Argumentations Hinweise gegeben.
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Hat mich mal in der Thematik auf den Stand der Technik gebracht und ein paar Argumentations Hinweise gegeben.
Nachtag zu zentralen Programmierstellen. In der Regel sollte die Melder nur dort bearbeitet werden. Aber, gerade mit den PSW-Versionen ab 4,42 glaube ich oder etwas früher könnte halt auch eine Organsisation selbst nach Vorgaben Ihre Melder Programmieren. Den ein überschreiben der Schlüssel ist nicht mehr möglich, weil es kein IDEA-Programmierfenster mehr gibt und der Kenner weiß ja das die Schlüssel immer separat programmiert wurden.
Also möglich wäre es. Aber in meine Augen sollte es nur eine Stelle geben. So ist gewährleistet das die Programmierstruktur aller Melder gleich bleibt.
Mfg
FunkerVogth
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Dann erzähl mir mal, wer die Kosten dafür tragen soll? Wer bezahlt mir das als Ehrenamtlicher Helfer, das ich ständig zu einer Stelle Fahren muss zum Programmieren? Komm jetzt nicht mit Post, das Paket muss nähmlich auch gepackt und weggebracht werden. Das Versenden Kostet ebenfalls Geld. Dann kann man nähmlich bei Feuerwehren mit 130 DME neben den Hauptamlichen Gerätewarten auch noch einen Hauptamtlichen beschäftigen, der sich dann nur noch um die DME`s kümmert. In meinen Augen darf gerade das mit einer zentralen Programmierstelle nicht durchgesetzt werden!
Moin.
Bleib mal locker. Du weißt genau wieviel Mist mit den Meldern veranstaltet wird. Aber eine Lösung ist halt folgende.
Die Schlüsselberechtigung liegt in diesem Falle weiter an der zentralen Stelle. Je nach Landkreisgröße können es evtl. ein oder zwei mehr sein.
Wenn man das vernünftig organisiert (und das beinhaltet ja Gespräche zwischen den Org. was die Alarmierung angeht. Kann ja nicht jeder reinprogrammieren was er will) ist es möglich das jede Org. den Melder selbst programmieren kann. Allerdings die Files sind dann schon vorgegeben und könnten nach Absprache mit der zentralen Stelle verändert oder erneuert werden. Den Schlüssel braucht Ihr selbst nicht zu programmieren, da er separat programmiert wird und das mit den letzten PSW-Versionen eh nicht mehr möglich ist. Also könnt Ihr nachprogrammieren ohne den zu überschreiben. Die PSW zeigt euch ja an wieviele programmiert sind.
Im Service-Fall müssen allerdings die Schlüssel wieder drauf. Entweder die werden alle an die zentrale Stelle zuerst geliefert und danach zu euch oder Swissphone selbst stattet die schon mit den Schlüssel aus. Das geht soviel ich weiß auch.
Aber findet euch damit ab, das es wenn nur wenig Schlüsselberechtigte geben darf und auch wird. Und wir wissen selbst wie oft die Daten unberechtigter Weise das Haus verlassen. Dazu gehört natürlich auch die Passwortabsicherung des Melders.
Ach ja und man muß nicht nur schicken, es gibt genug Dienstfahrten....
Mfg
FunkerVogth
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Seh ich auch so. Funktioniert doch mit zentralen Atemschutzwerkstätten genauso. Und ich denke, dass PAs deutlich häufiger in die Werkstatt müssen als DME/FME oder dergl.
Wir haben hier im Landkreis leider keine (zentrale) Funkwerkstatt für die Feuerwehr. Ich würde es aber sehr begrüßen, wenn es so etwas gäbe - einfach auch als zentrale Anlauf-/Kompetenzstelle.
Gruß,
Stefan
So ists. Nein es ist schon klar worum es hier meistens geht. Mit Einführung einer zentralen Stelle nimmt man eben denjenigen die das bis jetzt in Eigenregie für Ihren Bereich gemacht haben, eben ein schönen Teil der Arbeit weg. Aber wenn man es sicher haben will, so muß man auch in den eigenen Reihen besonders darauf achten und den Kreis des Vetrauens klein halten. Und dazu gehört, das die Schlüssel eben nicht x-fach im Landkreis irgendwo geparkt sind.
Damit werden sich wohl viele abfinden müssen. Das Gleiche wird genauso bei den Tetra-Geräten sein. Da werden auch jede Menge Leute demnächst nicht mehr soviel zu tun haben diesbezüglich.
Ein Beispiel was die Tetra-Basisstationen betreffen: hier haben noch nicht mal mehr diejenigen Leute zutritt, welche bei der Polizei bis jetzt die ortsfesten Funkstellen betreut haben.
Aber zurück zum eigentlichen Thema.
So wirds laufen in Zukunft. Es sollte auch jedem klar sein, das dann die private Melderbeschafferei in diesen Netzen definitiv zu Ende ist, Es sei denn man begnügt sich mit nem Nur-Ton-Melder.
Ich würde es so machen:
1 zentrale Stelle für die Programmierung. Das sollte die zentrale Funkwerkstatt sein (so eine Stelle sollte es in Zukunft in jedem Landkreis geben), am Besten dort wo auch die Leitstelle sitzt oder halt ein spezieller Beauftragter der ebenfalls bei der Leitstelle sitzt. Hierbei die Lieferwege und Kommunikationswege zu den einzelnen Ansprechpartnern der verschiedenen Org. abklären.
Alle Melder Passwortgeschützt programmieren, am Besten für jede Org. ein unterschiedliches Passwort benutzen.
Melder sollte zur persönlichen Schutzausrüstung jedes Trägers gehören, somit ist er auch für alles verantwortlich.
Warum das ganze: es sollte für die Melderprogrammierung eine Grundstruktur geben. Da es ja auch eine Vorplanung für die Vergabe von beötigten RICS samt Unterfunktionen gibt. Somit müssen Änderungswünsche immer mit der zentralen Stelle/Leitstelle auch abgesprochen werden. Man bekommt das dann zugeteilt und es wird auch so in die Alarmierung miteingearbeitet. Aber keiner läuft da quer zum System wie es hier und da schon mal ist.
Geändert von FunkerVogth (22.11.2010 um 15:12 Uhr)
Mfg
FunkerVogth
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Moin.
Wieder ein kleiner Nachtrag. Ich habe ja geschrieben das die Melder schon vorprogrammiert von Swissphone ausgeliefert werden können, also auch samt Schlüssel.
Siehe als Beispiel hier ein uszug von der Swion-Seite:
"Heilbronn arbeitet mit 5.200 Funkmeldeempfängern des Typs BOSS 925V, die nach umfangreicher Vorarbeit im Werk der Swissphone in Samstagern komplett programmiert wurden."
Mfg
FunkerVogth
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Wären bei uns im Kreis zur Leitstelle für so manche Feuerwehr mal schnell 50km und mehr. Wer soll das bezahlen? Ich sehe das bei uns, da programmiere ich bei (nur!) ca. 150 Meldern ca. 30-40/Jahr um. Also round about 3 Stück/Monat. Sammle ich das monatsweise sind das schnell 1.200 km Fahrt im Jahr! Das sind rund 200 EUR Sprit plus Zeitaufwand plus Melder-Ausfall für die Zeit. Wird bei einer Feuerwehr mit mehr Meldern gleich richtig teuer!
Wie sollte das rechtlich passen? Ein Landkreis würde also kommunales Eigentum mit Passwort versehen und dieses der Kommune nicht zugänglich machen? In meinen Augen nicht die ganz saubere Lösung! Da programmiere ich als Kommune lieber selbst und habe meine eigenen Passwörter / Schlüssel und gut ist...
Wieso Schutzausrüstung??? Verantwortlich für den DME ist der Träger doch sowieso?!?
Grundstruktur gibt es doch. Die Leitstelle weist mir als Kommune einen RIC-Bereich zu. Wie ich diesen nutze, ist mir als Kommune ja selbst überlassen. Der Kreis hat ja wohl kaum zu entscheiden, wie ich mein Personal alarmiere.
Ich sage "Hallo liebe Leitstelle, ab xx.yy. änderst Du in meiner Alarmordnung bitte das und das". Was soll ich da noch mehr absprechen müssen? Feuerwehr ist Kommunalaufgabe. Die Entscheidungen diesbezüglich müssen meines Wissens nach nicht von einer Leitstelle genehmigt werden!
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