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Thema: Funkgerätewart: Aufgaben

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
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    Hio,

    zu dem Thema mit dem 1V Spannungsabfall...

    Wir haben keine Ladehalterungen in den Autos und zum damaligen Zeitpunkt sind die Funkgeräte in schöner Regelmäßigkeit im Einsatz zusammengebrochen...

    also hab ich die Akkus geladen und dann täglich mit nem Multimeter an den Akkus gemessen, wieviel Volt anliegen. Bei den Motorola sind das glaub ich 7,2V, und wenn nun einer dabei war, der nach 2 Tagen nur noch 6,2V brachte, dann ist der weggeflogen. Waren im übrigen nicht mal so wenige Akkus, die da rausgeflogen sind... war halt meine Methode um sicherzustellen, dass ein Akku zumindest eine adäquate Zeit im Einsatz durchhält und nicht schon nach 20 Minuten nicht mehr will...

  2. #2
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    Funkgerätewart

    Hallo c0bRa

    Die Handfunkgeräte "2m Band" die wir haben sind Motorola GP 360, was mir aufgefallen ist wenn wir untereinander Funken, dann piepen, rauschen, oder man versteht den anderen sehr schlecht.

    Woran kann das liegen ?

    MfG
    Thomas

  3. #3
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    Hallo!

    Zitat Zitat von thomassievern Beitrag anzeigen
    Die Handfunkgeräte "2m Band" die wir haben sind Motorola GP 360, was mir aufgefallen ist wenn wir untereinander Funken, dann piepen, rauschen, oder man versteht den anderen sehr schlecht.

    Woran kann das liegen ?
    Kann an vielem liegen.
    Das Unglaublichste überhaupt zuerst:
    Habt ihr die richtigen Antennen da drauf, oder hat da irgenwer vor dir bei manchen Geräten alte Antennen von der GP900 / MTS2010 Serie drauf geschraubt?
    Mechanischt passen beide auf ein GP360, aber eben nicht elektrisch!

    Zweiter Faktor:
    Irgendwer hat da ohne Sinn und Verstand mit der Tuner-Software die Eintellungen verdreht.
    Hatte z.B. schon mal GP360/FuG11b hier die lagen fast 6kHz neben der Frequenz und meinten 5,9W aussenden zu müssen.
    Im Tuner dann sowohl Sendeleistung als auch Referenzfrequenz auf Rechtsanschlag...

    Dritter Faktor:
    Eure Geräte haben Defekte -> ab zur Reparatur.

    Vierter Faktor:
    Ihr habt lokale Störsignale auf eurem Kanal. Die Störquelle kann auch irgendwo in euren Einsatzfahrzeugen liegen.

    Grüße aus Dortmund

    Jürgen Hüser

  4. #4
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    Funkgerätewart

    Zitat Zitat von DG7GJ Beitrag anzeigen
    Hallo!

    Vierter Faktor:
    Ihr habt lokale Störsignale auf eurem Kanal. Die Störquelle kann auch irgendwo in euren Einsatzfahrzeugen liegen.

    Grüße aus Dortmund

    Jürgen Hüser
    wie schon beschrieben, auf den MTW 4m Band ist kaputt.

    LF 4m Band, ist rauschen, wenn der Scheibenwischer oder Blinker an ist hört man es im Funkgerät.

    MfG
    Thomas

  5. #5
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    Das ist doch schon mal was.

    Dann das dem Vorgesetzten melden, am besten Schriftlich. Mit der bitte um behebung der mängel.
    Wie er das dann macht ist sein Problem. Und du bist raus aus der Sache.
    Er muss es dann verantworten.

    Wenn ich eins bei uns gelernt habe, alles immer schriftlich, mit Kopie in den eigenen Unterlagen, sonst kann sich plötzlich keiner mehr dran erinnern jemals davon gewusst zu haben.

    Getreu dem Motto " Melden macht frei".

    Und nicht denken das das von heute auf morgen behoben ist, je nachdem wie das bei euch abläuft, und eventuell noch die Verwaltung mit ins Spiel kommt.
    Kann das schon mal Monate dauern.

    Gruß
    Markus

  6. #6
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    Hallo!

    Zitat Zitat von thomassievern Beitrag anzeigen
    wie schon beschrieben, auf den MTW 4m Band ist kaputt.

    LF 4m Band, ist rauschen, wenn der Scheibenwischer oder Blinker an ist hört man es im Funkgerät.
    Das ist eine andere Baustelle:
    Alles was Funken verursacht, beispielsweise Relais oder das Bürstenfeuer von Elektromotoren, verursachen breitbandige Störungen. Dieses beschreibst du gerade bezüglich 4m im LF mit Blinker und Scheibenwischer.

    Dir ging es aber um Störungen in euren GP360.
    Das die solche Störungen die von Blinker-Relais, Scheibenwischer usw. ausgehen auffangen ist zwar möglich, aber nur unter akuten Extrembedingungen denkbar.

    Ne, wo ich drauf raus wollte:
    Wenn ihr dieses fiepsen und rauschen auf eurem Kanal nicht nur in eurer Fahrzeughalle habt, sondern auch fernab auf Einsätzen, denkt erst mal niemand an eine "lokale Störquelle".

    Aber weit gefehlt.
    Die Technik die heute in Fahrzeuge aller Art, vor allem auch in Einsatzfahrzeuge verbaut sind, können im Normalbetrieb, und erst recht bei Alterungsfehlern ziemlich fiese Störsignale aussenden.

    Sogar solch schnöden Sachen wie USB-Sticks haben da eine Potenz!
    Letztens kam ein Kollege mit nem 4GB Stick vorbei, wollte ein paar PDF's von mir haben.
    Also in den rechner gesteckt, und die Rauschsperre meiner Handfunke ging auf.

    Auf den erste Blick nix ungewöhnliches...aber ich guckte mal genauer...und siehe da:
    Dieser Stick verursachte auf knappe 10m Entfernung noch am Spekki auf zahlreichen Peaks ordentliche -60 bis -50dBm...so an die 30 Peaks in dieser Stärke zählte ich alleine zwischen 144-174MHz.
    Bisher der erste USB-Stick der mir über den Weg lief und solch ein Chaos verursachte im 2m Band.
    Da gibt es auch nichts zu wundern...wer weiss wie HF-Felder endstehen, weiss auch was alles solche fiese Störungen verursachen kann.

    Grüße aus Dortmund

    Jürgen Hüser

  7. #7
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    Könnte aber auch sein, dass es (wie bei Radios) schlichtweg übers Stromkabel kommt, weil da nix entstört wird.

    Okay, ich bin kein Funktechniker, aber ich hatte das mal bei ner Endstufe im Auto, die wunderschön die Motordrehzahl auf die Lautsprechner übertragen hat (nicht im Radiobetrieb)...

    und zum Thema 4m Funke im MTW kaputt... Schlüssel ab und Status 6 bis das behoben ist... Aus meiner Sicht nicht mehr (voll) einsatzfähig...

  8. #8
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    Zitat Zitat von c0bRa Beitrag anzeigen
    ... und zum Thema 4m Funke im MTW kaputt... Schlüssel ab und Status 6 bis das behoben ist... Aus meiner Sicht nicht mehr (voll) einsatzfähig...
    ... aber wie schon gesagt, Schlüssel abziehen und Status setzen müsste der Brandmeister, denn es ist SEIN Verantwortungsbereich.
    Mal abgesehen davon, dass der MTW, als nicht taktisches Fahrzeug, trotzdem noch einsatzbereit ist, denn er fährt ja immer "nur" als Unterstützung der taktischen Fahrzeuge, somit ist das 4m -streng genommen- ein "nice to have" und nicht zwingend notwendig. (rein taktisch gesehen, Ausstattungsnormen (die ja regelmäßig durch "technische Weisungen" auser Kraft gesetzt werden) mal aussen vor).
    Mit freundlichem Gruß
    AkkonHaLand, Moderator

  9. #9
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    Hallo!

    Zitat Zitat von c0bRa Beitrag anzeigen
    Wir haben keine Ladehalterungen in den Autos und zum damaligen Zeitpunkt sind die Funkgeräte in schöner Regelmäßigkeit im Einsatz zusammengebrochen...

    also hab ich die Akkus geladen und dann täglich mit nem Multimeter an den Akkus gemessen, wieviel Volt anliegen. Bei den Motorola sind das glaub ich 7,2V, und wenn nun einer dabei war, der nach 2 Tagen nur noch 6,2V brachte, dann ist der weggeflogen.
    Damit hast du aber ausschließlich nur die Selbstentladung gemessen, und warst dabei extrem großzügig.
    Bezüglich Selbstentladung gilt ein 7,2V Akku spätesten dann, wenn inerhalb einiger Tage ohne Last eine Spannung von 7,1V erreicht oder gar unterschritten wird.

    Viel aussagekräftiger und wichtiger ist der Innenwiderstand.
    Hat man keine ALC8500 oder vergleichbares, kann man sich sowas auch sehr leicht selber basteln, muss dann aber selber Rechnen:

    Ein Multimeter als Voltmeter, eines als Ampermeter im Meßbereich 10 oder 20A.
    Dann ein paar Lastwiderstände, z.B. 100, 10 und 1Ohm oder so.

    Dann misst man Spannung im unbelasteten Zustand.
    Dann Spannung und Strom bei 100 Ohm Last.
    Dann Spannung und Strom bei z.B. 2,2 Ohm Last.

    Die Meßwerte könnten z.B. so aussehen:
    Leerlauf 7,23V
    Bei 100 Ohm 7,213V bei 72,1mA.
    Bei 2,2 Ohm 6,523V bei 2,97A.

    Mittels ohmischen Gesetz:
    U = R x I
    R = U / I
    I = U / R

    kannst du damit errechnen das obige Werte auf einen Innenwiderstand von ca. 236mOhm deuten.
    Beim Innenwiderstand gilt generell folgendes:
    Alles unter 50mOhm ist OK, nagelneue Akkus, vor allem LiIon kommen sogar in den einstelligen mOhm-Bereich herrab.

    Will man es richtig professionell machen, sollte bei obigem Beispiel beachten:
    Man misst den Innenwiderstand professionell bei entladenem Akku.
    Also bei 0,9~1V je Zelle. Bezogen auf ein 7,2V Akku also entladen auf eine Gesamtspannung von 5,5~6V.

    Allerdings kann man dann schon Akkus nach weniger als einem Jahr in die Tonne treten, wenn es danach geht.

    Zwischen 50 und 100mOhm sollte man schon Bauchschmerzen bekommen, die Akkus eindeutig markieren und schnellstens Ersatzakkus beschaffen.
    Akkus die erst mal bei 100mOhm angekommen sind, steigt dieser Wert mit jeder Nutzung rasant an. Ab spätestens 200mOhm werden die meißten Handfunken immer Akkualarm geben sobald die Sendetaste gedrückt wird.

    Beim einschalten merkt man es nicht. Im Standby oder Empfangsbetrieb kann eine Handfunke durchaus noch einige Stunden mit dem Akku arbeiten, aber die Spannung bricht eben sofort ein sobald mehr Strom gebraucht wird - also PTT gedrückt wird, Displaybeleuchtung anspringt, oder ein laut gedrehtes Gerät plötzlich was empfängt.

    Grüße aus Dortmund

    Jürgen Hüser

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