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Thema: Ein Alarmdrucker...

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
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    In diesem Fall wird (meistens) das Alarmstichwort am Anfang des Alarmtextes gesendet und kann leicht isoliert werden. Dann ist es nur eine Frage der vorhandenen Fahrzeuge und der Geduld beim Programmieren, daraus einen Fahrzeugvorschlag zu generieren.

    Die FF, die diesen Drucker bekommt, hat aber nur 1 FZG, von daher entfällt solch eine Auswertung.
    Die Anzahl der Ausdrucke ist in der Software festgelegt, hier sind es z.B. 2.
    Einer für das Einsatzfahrzeug und einer für die Kräfte, die mit dem Privat-PKW nachrücken.
    Bei Bedarf könnte man über einen zusätzlichen Taster ein weiteres Blatt drucken lassen, da der Ausdruck im RAM des µC gehalten wird. Oder man weiß, wie der Advisor bedient wird und startet einfach einen neuen Ausdruck.


    MfG

    Frank

  2. #2
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    Ist absolut super geworden!!!! Respekt!!!
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  3. #3
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    Meine Hochachtung!

    Also ich muss sagen, das ich für so Ideen einfach zu Ideenlos bin und schon garnicht das Know-How hätte...

    Ich bin wirklich begeistert. Schade nur, das ich grad vor 2 Wochen son Drucker der noch ging weggeschmissen hab, weil keiner der sonstigen Abnehmer ihn wollte...

  4. #4
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    Respekt! für das Gerät. Nur wird bei uns noch analog alarmiert und da sieht es leider mit Alarmmeldungen schlecht aus.

  5. #5
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    Erstmal Danke für die Blumen.

    @shalomer
    Zu dem Drucker an sich ist zu sagen, daß er für billig Geld bei ebay oder für lau beim Entsorger zu bekommen ist.
    Angesichts der atemberaubenden Daten der aktuellen Tintenstrahler mit mittlerweile bis zu 7 Farbpatronen, irrwitzigen Auflösungen und Tintentröpfchen im pl-Bereich erscheint der Deskjet 500 dem Durchschnittsbenutzer als üble Klapperkiste, mit der man nichts mehr zu tun haben möchte.

    Bei genauerem Hinsehen (das schließt auch die komplette Demontage zwecks Reinigung/Aufarbeitung mit ein) merkt man aber, daß diese Baureihe seinerzeit zu Recht den guten Namen von hp mitgetragen hat. Es ist faszinierend, mit welch geringem mechanischem Aufwand dieser Drucker arbeitet. Alle Teile sind aus massivem Material und überwiegend gesteckt und gerastet. Das Druckwerk an sich hat gerade mal 5 Schrauben. 3 davon halten die Motoren.
    Zudem besitzt das Gerät 2 Schnittstellen (ser. und par.), die automatisch erkannt werden.
    Für technische Anwendunge ist gerade die serielle Schnittstelle ein großer Vorteil. Das neue Zeugs besitzt i.d.R. nur noch USB, was zwar einer Ansteuerung über einen µC nicht entgegensteht, aber den Soft- und Hardwareaufwand massiv erhöht.

    Die Hauptsache an diesem Drucker ist aber der Druckkopf, der selbst über Jahre hinweg so gut wie nicht eintrocknet.
    In einem der gebrauchten Drucker, den ich vom Entsorger geholt habe, war eine Patrone, die komplett ausgetrocknet war. Von der Tinte war in Innern nur das kristallisierte Pigment übrig. Ich habe mit einer Spritze etwas destilliertes Wasser eingefüllt, den verkrusteten Düsenbereich mit heißem Wasser gereinigt, den Druckkopf in den Drucker eingesetzt und sofort ein fehlerfreies Testblatt gedruckt. Das ist mit dem heutigen Billigschrott definitiv nicht mehr möglich.

    Und daran würde auch die Serienfertigung eines solchen Alarmdruckers (für den ich durchaus einen Markt sehe) scheitern. Man braucht ein Gerät, das auch bei wenigen Ausdrucken pro Monat zuverlässig seinen Dienst tut und der "Atmosphäre" einer Fahrzeughalle dauerhaft widersteht.

    Als wir unseren ersten Alarmdrucker gebaut haben, wurden verschiedene Varianten überdacht. Ein üblicherweise bei den BFen verwendeter Nadeldrucker schied aus, da es beim einzelnen Abreißen der Endlosblätter im Trubel des Ausrückens eine Katastrophe gegeben hätte. Nadeldrucker mit Einzelblatteinzug waren irgendwie nie richtig verbreitet, wären aber eine Alternative gewesen.
    Laserdrucker schieden damals (2000) aus, da die übliche Ruhestromaufnahme zu groß war.
    Großgeräte kannten zwar einen Sleepmodus, waren aber zu groß für die beengten Platzverhältnisse in der Fahrzeughalle.
    Und so kamen wir auf den Deskjet 500, der recht kompakt ist und den Anforderungen voll und ganz gerecht wurde. Ein 7 Jahre altes Gebrauchtgerät wurde ohne vorherige Aufarbeitung dafür verwendet und hat dann erst nach 7 Jahren Alarmdrucken und somit insgesamt 14 Jahren Lebenszeit wegen völliger Verkeimung vorübergehend den Dienst quittiert. Mit etwas Chemie und viel heißem Wasser (auch für die Platinen!) war das aber kein großes Problem und eine gute Portion Sprühfett für alle bewegten Teile hat die Grundlage für die nächsten 7 Jahre Dauerbetrieb geschaffen.

    Und ganz nebenbei, wie im ersten Posting beschrieben, kam mir auch die Lösung für die Kompaktvariante des Alarmdruckers in den Sinn. Geplant war das schon lange, aber ich hatte über Jahre keine zündende Idee. Bis es dann halt klick machte...

    Weiß zufällig jemand, ob einer dieser vielen handprogrammierbaren "Billigpiepser" eine Druckfunktion/Datenausgabe besitzt?
    Das wäre nämlich eine gute Alternative zum Advisor, da dessen Bezugsquellen so langsam auch versiegen.


    MfG

    Frank

  6. #6
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    hi mich würden mal die platine mit dem µC interessieren....aber ansonsten gut gemacht;)

    was für einen µC hast du verwendet?

  7. #7
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    Siehe erstes Posting, ATmega8.

    Von meiner Seite aus ein dickes "Respekt", vor allem, da sich mir die Welt der µC so nach und nach jetzt auch studientechnisch erschließt ;-)
    Echt eine super Idee!

    thilo

  8. #8
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    Zitat Zitat von F64098 Beitrag anzeigen
    Weiß zufällig jemand, ob einer dieser vielen handprogrammierbaren "Billigpiepser" eine Druckfunktion/Datenausgabe besitzt?
    Das wäre nämlich eine gute Alternative zum Advisor, da dessen Bezugsquellen so langsam auch versiegen.
    Hi Frank,

    Geht's Dir nur um das Empfangsteil oder auch um die Datenausgabe?

    Einen würdigen Ersatz für das Advisor HF-Teil kann ich Dir bieten.

    Gruß,
    Thomas
    Hier werden sie repariert
    www.funk-werkstatt.de

  9. #9
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    Meinst Du diese Blackbox von Alphapoc?

    Die ist natürlich (noch) wesentlich teurer, als das Receiverboard aus einem Advisor/Firestorm.
    Wobei ich eben auch ein passendes PIC-Programm habe, um die POCSAG-Rohdaten zu dekodieren und an einen anderen µC weiterzugeben.

    Am komfortabelsten geht es derzeit mit dem Advisor. Der Ausschnitt im Gehäuse ist zwar ein Krampf erster Güte, da normale Laubsägeblätter etwas zu kurz sind und ich das alles mit Bohrer und Zange rausbrechen muß, aber dann macht es richtig Spaß. Der Träger, auf dem die Tasten und Lichtleiter sitzen, ist nur von unten in den Drucker eingeklipst. Dort kommen die Lichtleiter und die Sockel der Taster runter und ich kann den Advisor aufkleben und von unten wieder einklipsen. Das spart natürlich viel Fummelei. Und die integrierte Druckfunktion macht auch vieles leichter.


    MfG

    Frank

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