Als besonders berüchtigt für Waldbrände gelten alle Kiefernarten (so auch die Pinien).
Die besondere Gefahr geht von den mit ätherischen Ölen durchsetzten Nadel aus.
Trockene, abgefallene Nadel neigen sehr frühzeitig zur Selbstentzündung, aber auch noch frische, grüne Nadeln in den Bäumen sind äusserst leicht entzündlich. Daher sind bei Kiefern auch explosionsartige Wipfelbrände gefürchtet.
Aus diesem Grund ist in der DDR auch ein absoluites Betretungsverbot ab Waldbrandstufe 3 oder 4 gültig gewesen, da gerade in Brandenburg ein sehr hoher Anteil an Kiefer-Mono-Beständen gibt.
Wie auch bei den Sturmschäden, kann man auch Waldbränden festhalten: Beste Prävention ist Aufforstung, bzw. Umgestaltung, zu ausgeglichenen Mischwäldern.
Für den Wald ist solch ein Brand übrigens nicht wirklich schädlich, er hat so die Chance sich auf natürlichen Weg zu verjüngen, Urwälder sind sogar auf Waldbrände angewiesen, um nicht zu überaltern.




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