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Thema: Triage auf "Wandertag"

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
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    Ich denke mal es geht, gerechtfertigt, gegen beide

    erstmal der Rettungsdienst der, so fern vor Ort, sehr schlampig gehandelt hat
    und dann der OV der imo hätte Nein Sagen können / rechtzeitig andere FD hinzuziehen sollte
    "Prüft sorgfältig bevor ihr Bewährtes ändert, aber haltet nicht an Bewährtem fest, wenn die Lage dies nicht länger rechtfertigt und die bewährte Lösung nicht den Erfordernissen der Zukunft entspricht"

    Scharnhorst

    www.fwnetz.de

  2. #2
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    Der Beitrag sollte nicht zu einem Streit zwischen den HiOrgs abdrehen!
    Das THW hat dieselbe Berechtigung und Notwendigkeit wie alle anderen HIOrg auch! Das steht außer Frage!
    Dennoch bin ich er Meinung daß bei solch einem VKU trotzdem die zuständige Stützpunktfeuerwehr mit alarmiert werden sollte. Inwieweit die vor Ort befindliche Einsatzleitung in der Lage ist die Situation richtig einzuschätzen steht auf einem anderen Blatt. Ich denke schon daß dort für eine Feuerwehr genügend Aufgaben zu erledigen sind. Wenn das in Bezug auf Techn. Hilfe bestens ausgerüstete und ausgebildete THW die Absicherung und Technische Hilfe übernimmt ist das doch völlig in Ordnung. Ich glaube nicht daß es die Lösung sein soll nur um Kosten zu sparen das THW als billige Einsatzkräfte zu mißbrauchen. Daß das THW wie auch die Feuerwehren Einsätze fahren wollen ist wohl kein Geheimnis.
    Als der Orkan Kyrill auch über die A72 gefegt ist wurden selbst vom THW die Feuerwehren nachgefordert weil es die Lage erforderlich machte. Und? keiner hatte ein Problem damit. Umgekehrt erwarte ich auch von einer Feuerwehr eine Nachforderung des THW wenn es die Lage notwendig macht. Aber sind wir doch ehrlich, ehe da die blauen Autos hinzugezogen werden wird doch erst das letzte verfügbare rote Fahrzeug geholt.
    Und machen wir uns doch nichts vor, umgekehrt ist es ganz genauso.
    Ich würde mir aber wünschen daß es eine klare Aufgabenkompetenz und eine bessere Zusammenarbeit untereinander gibt. Auch die Feuerwehren halten teure Fahrzeuge vor und bilden Einsatzkräfte aus. Wenn die Aufgaben die kompetenz übersteigen kommen dann eben Spezialkräfte zum Einsatz. Wenn dann Einsatzkräfte wieder abrücken müssen sollte das kein Problem sein. Sollte.

    Schönen Abend noch.

    Peter

  3. #3
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    Moin Peter,

    Dein Beitrag spricht mir ziemlich aus der Seele :) In meinen Augen ist dort (insofern der Streifenwagen vor Ort die Lage gesichtet hat) weder eine Alarmierung für die Feuerwehr noch dem THW gegeben. Die Fahrzeugbergung sollte ein Bergungsunternehmen übernehmen können und die Patienten "gehören" in meinen Augen einfach in den Kompetenzbereich der San-Organisationen. Die freuen sich sicherlich auch über einen solchen Einsatz (mit den zugehörigen Geldmitteln ;)).

    Wieder Offtopic: :)
    Das vielerorts FFW und THW sehr hochqualifiziert zusammenarbeiten halte ich für richtig. Selber sind wir immer weiter in der Standortwehr eingebunden und werden integriert. Vielerort fehlt einfach das Verständnis und Wissen was der Andere kann. So sollte man einfach ab und an zusammensitzen und sich unterhalten. Das auch in der eigenen Organisation, denn ich stoß im THW immer wieder auf Unverständniss. Nur weil ich sage, dass wenn ich zufällig mit dem GKW I an einen "VU Person eingeklemmt" vorbeikomme den Schere/Spreizersatz aufbauen lasse und dann der Feuerwehr übergebe. Bis dahin (meist nur wenige Minuten) kann man eine Menge anderer Arbeiten übernehmen (Patientenversorgung, Absicherung...) und die Feuerwehr ist meist geübter und kompetenter im Umgang.

    Gruß
    Tom

  4. #4
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    Genauso sollte es sein. Das ist auch sicherlich vielerorts ein Problem der Führungsebene wo Kompetenzen nach dem Prinzip "DAS-IST-UNSER-EINSATZ" vergeben werden. Jede HiOrg hat Spezialisten auf Ihrem Gebiet, GEMEINSAM kann Großes erreicht werden.


    Peter

  5. #5
    Dropmann Gast
    Was mir als erstes einfällt ist: Kindergarten!!!

    Ihr zankt hier rum wie kleine Kinder. Im Polizeibericht steht:

    [Zitat]
    ...Am Unfallort konnten keine Verletzten festgestellt werden. ...
    [/Zitat]

    Wenn das durch die Polizei festgestellt wurde und nicht durch den Rettungsdienst dann liegt der Schwarze Peter bei der Polizei und nicht beim THW.

    Die Frage warum Reichenbach und nicht Aue kann wohl keiner von uns beantworten. Ich persönlich vermute das die nötige Transportkapazität nicht zur Verfügung stand. Die Labo der FGr WP auszuräumen hätte wohl ein wenig länger gedauert als den MzKW

    Achja solche Bemerkungen wie "...vielleicht sind die auf der Ladefläche mitgefahren..." sind unprofessionell und zeugen nicht von fachlicher Kompetenz.

  6. #6
    Registriert seit
    01.08.2006
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    2.332
    sag ich doch die erste triage war negativ
    8 von 10 newbies können nicht suchen und googlen!
    schreib dich nicht ab, lerne suchen und googlen.

    Kinder haben im BOS Funk nichts zu suchen!!!!

  7. #7
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    Zitat Zitat von Dropmann

    Achja solche Bemerkungen wie "...vielleicht sind die auf der Ladefläche mitgefahren..." sind unprofessionell und zeugen nicht von fachlicher Kompetenz.
    Ok, bin unprofessionell und inkompetent

    aber warum fällt es Leuten vom THW so schwer mit den Stilmitteln Ironie, Sarkasmus und Übertreibung was anzufangen?

    Oder tauscht man den Playmobilhelm gegen seinen Humor ?

    Im Ernst, je länger man das ausdiskutiert um so mehr Nebenkriegsschauplätze tun sich hier auf...

    Das das THW dort hingefahren ist um abzusperren war richtig
    Der Transport des Gepäcks mit GKWII (Neu) war auch richtig
    der Transport der Betroffenen war suboptimal
    Die Idee der ortsfesten Betreuungsstelle war auch richtig ( @ Brause, SG 40 auf dem Standstreifen ist etwas suboptimal)

    was falsch war
    - evtl die Alarmierung des OV Reichenbach (Nein ich kenne die THW / Feuerwehrstrukturen dort nicht und will sie nicht kennen lernen)
    - die Tatsache das man die Kinder erst 2h nach dem Ereigniss von der Bahn genommen hat (POL Fehler...)
    Geändert von hannibal (02.04.2007 um 16:18 Uhr)
    "Prüft sorgfältig bevor ihr Bewährtes ändert, aber haltet nicht an Bewährtem fest, wenn die Lage dies nicht länger rechtfertigt und die bewährte Lösung nicht den Erfordernissen der Zukunft entspricht"

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