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Thema: Bauanleitung Groundplane 4m/2m

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
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    Fragen zur GP

    Hallo zusammen,

    ich versuche mal, alle Fragen zu beantworten:

    @SANDY: also der Strahler muss nicht exakt in der Mitte sitzen. Solange das nicht gerade 30 cm daneben sind, ist das nicht so entscheidend. Die Radials sollten so 45° abgewinkelt sein gegen die Horizontale. Das hat was mit dem Fußpunktwiderstand zu tun. Bei dieser Stellung hat die GP annähernd die 50 Ohm des Kabels. Bei 4 Radials ist die Antenne sagen wir mal gleichmäßiger als Rundstrahler. Sie arbeitet auch mit 3 Radials schon ganz gut, aber ich bevorzuge immer 4 Stück. Und in den Bauwinkeln sind oft gerade diese 4 Bohrungen schon vorhanden.

    @FUNKWART: wenn man keine Radials nimmt, sondern ein Geländer oder so was, arbeitet die GP einfach als Lambda-Viertel Strahler. Der abgestimmte Strahler ( Lambda-Viertel ) hat das Geländer als Gegengewicht. Mit den Radials kommt aber eine weitere abgestimmte Komponente dazu, was die Antenne verbessert. Aber auch hier gilt wie immer: man muss die örtl. Gegebenheiten einbeziehen. Ich würde mal nur den Strahler montieren und das Geländer als Masse nutzen. Dann kann man mal als Versuch 4 starke Kupferdrähte oder so als Radiale dranhängen. Geht die Antenne auch ohne Radiale schon zufriedenstellend ( nicht jeder will unbedingt alle Leitstellen im Umkreis von 50 km hören ), lässt man die Radials weg. Aber ich denke, mit 4 Radialen geht die GP besser.

    Viele Grüße
    Wolfgang

  2. #2
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    Hochachtung!

    Super man! Kaum zu glauben aber die GP ist echt einwandfrei genial!
    Habe sie für 4m nach 1/4 Lambda optimiert (Länge über Frequenz errechnet) und sie funktioniert im 2m-Bereich auch wunderbar, sogar so gut dass ich jetzt auch die Möglichkeit habe, die NOAA Satelliten zu empfangen. Einfach nur genial!

    Danke oszillator-Wolfgang :-)

    Gruß Sandy
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  3. #3
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    Aua!

    Hallo SANDY,

    die GP hast Du wirklich schön gebaut. Aber wenn ich einen Herzschlag kriege, bist Du schuld: mach um Gottes Willen dieses tolle Kabel ab und schließe ein Koaxkabel an. RG58 dürfte reichen. Dann geht sie noch besser.

    Natürlich kann man auch die Wettersatelliten empfangen. Die kommen so bei 137 MHz rein. Dafür müssten Radials und Strahler so 53 cm lang sein.

    Viel Spaß mit dem Teil!

    Wolfgang

  4. #4
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    Hallo
    Sehr schöne Antenne, schliesse mich meinen Vorredner an.
    Verwende RG58 Kabel und mach das ganze irgendwie Wetterfest, sodas kein Wasser in die Kabel kommen / gelangen kann.
    Wie siehts denn bei dir mit dem Blitzschutz aus?

    Mfg

  5. #5
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    Das ist ein Koaxialkabel. Ich habe nur am letzten Stück diese Drähte genommen, damit ich es besser anbringen kann.


    Funzt super!
    Gruß Sandy

  6. #6
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    Zitat Zitat von Chr881986
    Wie siehts denn bei dir mit dem Blitzschutz aus?

    Mfg
    Wie erdet man die Antenne? Sprich Blitzschutz?

  7. #7
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    Kabel

    Hallo SANDY,

    so weit ich das aus den Bildern sehe, ist das Kabel bis zum Koax doch mehr als ein paar cm lang. Wenn es -sagen wir mal- 10 cm lang ist bis zum Koax, dann ist Dein Strahler auch diese 10 cm länger. Er ist also nicht mehr 90 cm, sondern 100 cm lang. Da die GP sehr breitbandig ist, macht sich das nicht sooo schlimm bemerkbar, aber versuch doch, das Koaxkabel so kurz wie möglich an die Antenne zu klemmen.

    Zum Blitzschutz: ich bin ja nun schon 39 Jahre Funkamateur und habe immer sehr viel Draht draußen hängen. Ich habe meine Antennen nie geerdet, sondern immer nur das Kabel von den Geräten getrennt, wenn ich nicht mehr aktiv war. Bis jetzt ist nichts passiert, nicht einmal, als der Blitz in unmittelbarer Nachbarschaft eingeschlagen ist. Sitzt die Antenne auf einem Mast, so erde ich den Mast.

    Andere erden auch die Antenne. Hat den Vorteil, dass sie sich nicht statisch aufladen kann bei Gewitter. Aber bei Gewitter betreibe ich grundsätztlich kein Funkgerät an einer Außenantenne.

    Gruß an alle,

    Wolfgang
    Geändert von oszillator (22.08.2006 um 10:46 Uhr)

  8. #8
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    Na gut ich geb mir Mühe... mit etwas Glück bekomme ich das hin (wenns denn sooviel aus macht).


    Nochmal zur Erdung, einfach einen Draht an die Masse und dann in die Erde und das wars?

  9. #9
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    Zitat Zitat von oszillator
    Hallo SANDY,

    so weit ich das aus den Bildern sehe, ist das Kabel bis zum Koax doch mehr als ein paar cm lang. Wenn es -sagen wir mal- 10 cm lang ist bis zum Koax, dann ist Dein Strahler auch diese 10 cm länger. Er ist also nicht mehr 90 cm, sondern 100 cm lang. Da die GP sehr breitbandig ist, macht sich das nicht sooo schlimm bemerkbar, aber versuch doch, das Koaxkabel so kurz wie möglich an die Antenne zu klemmen.
    ...
    Gruß an alle,

    Wolfgang
    Florianhessen01 hat genau das gleiche gemacht. Oder meinst Du er hat sein Koaxkabel in zwei Hälften geschnitten?

    Gruß Sandy

  10. #10
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    Kann man auch Lamda 1/8 nutzen?

    Hallo,

    ich möchte mir gerne die 2m Antenne nachbauen.
    Und wenn ich mich recht erinnere wird fast immer Lambda 1/4 benutzt, daher kommen die ca. 45 cm.
    Nun ist mir das ganze ein bissel zu groß und würde das auf ca. 22,5 cm (172.820M) reduzieren.
    Funktioniert das überhaupt, oder muss es dann schon 1/16 sein? (ca 11,25cm)

    Gruß

  11. #11
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    Zitat Zitat von hansdermeier Beitrag anzeigen
    wird fast immer Lambda 1/4 benutzt,
    Welchen Faktor man jetzt nutzt, hängt einzig und allein von der Antennenbauform ab.

    Antennentyp X hat mit Faktor Y eben seine Resonanz :)

    MfG Fabsi

  12. #12
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    Hallo!

    Zitat Zitat von hansdermeier Beitrag anzeigen
    ich möchte mir gerne die 2m Antenne nachbauen.
    Und wenn ich mich recht erinnere wird fast immer Lambda 1/4 benutzt, daher kommen die ca. 45 cm.
    Jawoll, soweit exakte Erkentniss.

    Zitat Zitat von hansdermeier Beitrag anzeigen
    Nun ist mir das ganze ein bissel zu groß und würde das auf ca. 22,5 cm (172.820M) reduzieren.
    Funktioniert das überhaupt, oder muss es dann schon 1/16 sein? (ca 11,25cm)
    Hast du jemals tatsächlich was von Antennen mit 1/8tel oder gar 1/16tel Wellenlänge gehört?
    Freilich kannst du einen Strahler verkleinern, also kleiner als 1/4tel Lambda machen. Allerdings hat der Strahler dann eine stark von den gewünschten 50 Ohm abweichende Fußpunktimpedanz, welches du zur Imedanzanpassung mit einer Anpass-Schaltung wieder auf 50 Ohm biegen musst.
    Dummer weise aber besteht solch eine Anpassung dann vereinfacht nur darin, die Induktivität welches die fehlenden 1/8tel des Strahlers hätten zu emulieren.

    Ergo: Antennenstrahler kürzer als Lambda/4 gehen nur mit Kundstgriffen und mit immensen Verlusten.

    Was aber richtiger wäre, ist die andere Richtung:
    Eine Lambda/4 Antenne hat mehrere Resonanzpunkte. Nämlich auf Ihrer Grundresonanz wo sie 1/4tel Lambda hat, sowie oberhalb dieser Grundresonanz auf jeder ungeraden Vielfachen.

    Beispiel anhand einer 2m GP mit ca. 45cm Elementen:
    Wenn sie auf 150MHz ihre Grundresonanz hat, dann kann man sie auch auf 450MHz, 750MHz, 1050MHz usw. erregen...überall 50 Ohm Impedanz.
    Auf geraden Vielfachen, also 300, 600, 900MHz usw. geht solch eine GP aber nicht.
    Eine weitere Einschränkung ist bei dem Betrieb auf ungeraden Vielfachen der Grundresonanz aber auch die Richtcharakteristik.
    Die angestrebte "Donut-Form" für die Rundstrahlung findet man nur auf der Grundresonanz. Mit jeder höheren Resonanz verbiegt sich das polar pattern zuerst zu einem Kleeblatt bis hin zu einem Steilstrahler der immer mehr in Zenithrichtung bündelt.

    Grüße aus Dortmund

    Jürgen Hüser

  13. #13
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    Vielen Dank für die ausführliche Erklärung.
    du hast recht, habe noch nie etwas von 1/8tel oder gar 1/16tel gehört.
    (Was ja nicht bedeutet es geht nicht)
    Anhand deiner Erklärung werde ich Antenne so nachbauen wie hier erklärt.

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