Original geschrieben von Christian
Hallo,

bin hier an der Grenze mal vom niederländischen Zoll "Douane" kontrolliert worden. Dabei hatte ich meinen Quattro auf Mithören an der Sonnenblende festgeklemmt, als er plötzlich losrauschte (zugegeben es ist der Rand des Funkversorgungsbereiches). Der Zöllner fragte daraufhin was das sei und ich antwortete ihm das ich bei der Brandweer sein und das das unser Funk ist. Daraufhin zog er sein Tetra HFG aus der Tasche und führte eine Personenüberprüfung durch (bei seiner Leitstelle in Venlo, vom Ort des Geschehens ca. 30 km weg) in glasklarer einwandfreier Sprachqualität und ohne merkliche Sprachverzögerung. Er meinte dann, das ist doch Funk oder ? Ich war schlicht begeistert.... gut dieser Test ist nicht repräsentativ und auch viel zu kurz (auch da wirds sicher Funklöcher geben) aber allein sein Gesicht als er das kleine HFG gezogen hat und damit zeigen wollte "Na ihr Deutschen, immer noch mit Vorkriegstechnik unterwegs ?"
Wobei die Sprachqualität keinen direkten Zusammenhang zur Größe des Empfängers hat.
Die Qualität eines Funksignals, und da spielt es keine Rolle, ob analog oder digital, ist in erster Linie von der Sendeleistung und der Entfernung Sender - Empfänger abhängig. Wobei durch geschickte Platzierung von "Zwischenstationen" auch mit geringerer Leistung große Strecken überbrückt werden können (Siehe auch E-Netz vs D-Netz). Wobei man klar sehen kann, daß auf Grund der vorgesehenen Sendeleistungen Digitalfunk nur sinnvoll in Ballungsgebieten eingesetzt werden kann, weil hier die entsprechende Dichte an "Zwischenstationen" gewährleistet ist.