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Thema: Euer erster Einsatz?!?

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Firefighter_LDS_112 Gast
    Mein erster Einsatz war ein Sturmschaden, also es lag ein Baum über der Straße, nix besonderes.

  2. #2
    Andreas Manthey Gast
    Zitat Zitat von friendofafriend
    An der E-Stelle wurden wir dann schon sehr gefordert:
    Erstangriff mit Schnellangriff. mit 2 Leuten haben wir den 30 meter schnellangriff versucht über das steile Feld zu ziehen.. d um Zeit zu gewinnen haben wir nach 10 metern an den bereits ausgerollten schnellangriffsschlauch 2 C-Schläuche angekuppelt.... konnten uns dann so besser "bewegen". Wer von euch schonmal einen - mit wasser befüllten - schnellangriff gezogen hat, kennt den unterschied zu normalen "42 mm C-schaluch".. das feuer war dann recht schnell aus...

    gruß
    foaf
    Ich gehe mal davon aus das ihr keine Wasserversorgung hattet und somit über Tankbetrieb gelöscht habt. Also Angriffstrupp mit Schnellangriff aufs Dach des LF und von dort aus löschen. Der Fahrer kann euch dann an die gewünschten Stellen fahren und ihr spart euch das lästige schleppen der Schläuche.


    MFG ANDREAS

  3. #3
    Schaumi Gast
    HEy
    Also ich denke nicht wirklich gerne an meinen ersten Einsatz
    Man kam von der bestandenen TM1 Prüfung, wurde von einem Kollegen mit einem ELW abgeholt.

    Auf dem weg zur wache lautete der Einsatzbefehl VU P Eingeklemmt.
    Nach kurzer Rückfrage über Funk wurden wir Ohne zwischenstop an der Wache zur E-Stelle hin geordert.
    Es war eine Junge Frau welche mit einem Fiat Panda gegen einen Baum geprallt war und vor 4 Neulingen die frisch vom TM1 kamen und eigentlich noch nie einen Toten menschen gesehen hatten verbrannte.

    Aber da macht man sich diesen Gedanken beim nächsten mal müssen wir schneller sein um diesen Menschen zu helfen.
    Man darf nie vergessen wozu wir alle zusammen raus fahren.
    Es ist nicht nur unser Hobby, nein es ist für den Menschen der die Scheu überwunden hat die 112 zu wählen.

    Er ist sich sicher das die Feuerwehren kommen, aber die wenigsten Nicht angehörigen wissen das auch wir gerade aus dem Bett kamen.

    Auch die wenigsten wissen das auch wir nach den Einsätzen unseren normalen Berufen nach gehen.

    Auch wenn unsere Arbeitgeber uns weitere Steine in den weg legen und man schon anfragen muss ob man zu einem Zimmerbrand mit einem vermissen Kind fahren darf oder nicht sage ich

    WEITER SO
    Euch allen stets die Gesundheit

  4. #4
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    10.12.2001
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    773
    RTD: KTP, Schlechter AZ ins KH

    SEG: Schiff auf Grund gelaufen, ca. 250 zu Betreuende

    NoNa: Mädchen hat Liebeskummer und weiss nimmer weiter :-)

    FW: Noch keiner, nicht wirklich aktives Mitglied, nur als Berater und Ausbilder tätig


    Und ich bringe das ganz ohne Selbstbeweihräucherung meiner Organisationen hin...
    Könnten wir dieses "Wir-sind-so-toll-und-haben-es-so-schwer" mal weglassen?
    Jeder der sich bereiterklärt zu helfen, der weiss was ihn erwartet, das ewige gejammere und gerede von Hero ist sooooo öde.
    ...man muss kein Meister oder Dipl. Ing. sein, man muss es können...

  5. #5
    Registriert seit
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    1.025
    Und ich bringe das ganz ohne Selbstbeweihräucherung meiner Organisationen hin...
    Könnten wir dieses "Wir-sind-so-toll-und-haben-es-so-schwer" mal weglassen?
    Jeder der sich bereiterklärt zu helfen, der weiss was ihn erwartet, das ewige gejammere und gerede von Hero ist sooooo öde.
    daran wird sich so lange nichts ändern, bis die nette bürgerschaft versteht und weiß was man im rettungsdienst und der feuerwehr manchmal leisten muss.

    ist doch kein wunder, dass manche von "uns" auf sich aufmerksam machen.

  6. #6
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    773
    Das wird aber durch ständiges Wiederholen in einem Forum in dem eh alle wissen um was es geht und wie die Lage ist auch nicht besser. Lediglich nervig wirds für einige, aber die Lage verbessert das sicher nicht.

    So, bevors Mecker gibt, btt
    ...man muss kein Meister oder Dipl. Ing. sein, man muss es können...

  7. #7
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    Zitat Zitat von hänschenklein
    daran wird sich so lange nichts ändern, bis die nette bürgerschaft versteht und weiß was man im rettungsdienst und der feuerwehr manchmal leisten muss.

    ist doch kein wunder, dass manche von "uns" auf sich aufmerksam machen.
    Naja, die wenigsten von uns machen den Job/Freizeitjob ausschliesslich aus einer sozialen Verantwortung heraus. Sonst wären ja die allermeisten von uns auch Kindergärtner, Priester oder so etwas ähnliches geworden. Ich geh einfach mal von mir aus, aber ich mag das Spektakuläre, das Gefühl, anderen helfen zu können, wenn es eigentlich gar nicht mehr weiter gehen kann. Das ist in meinem Job auf der Intensivstation so, und auch in meiner Freizeit, wenn ich im RTW durch die Gegend fahre.
    Und kein Feuerwehrmann und kein Rettungsdienstler muss mir erzählen, wie schwer doch das Leben ist. Fragt mal einen Bäcker. Der steht JEDEN Morgen um 4.00 Uhr auf. Jammern habe ich deswegen noch keinen gehört. Und auch kein Privat-Auto gesehen, wo ein Back-Kittel mit einem "Bäcker"-Rückenschild über der Sitzlehne hängt.
    Oder Landwirte: Wenn Ihr jammern wollt und Selbstmitleid haben wollt, dann arbeitet doch mal im Jahresurlaub auf einem Bauernhof mit.

    Gruß, Mr. Blaulicht

  8. #8
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    1.025
    hast im prinzip ja schon recht. aber der beruf hat des öfteren ausnahmesituationen, welche ein bäcker nicht hat. - weißt du besser als ich. und da liegt der unterschied. rettungsdienstler retten oft genug sekundär leben. in welchem beruf hat man das sonst? der bäcker stillt den hunger seiner kunden.... - und bekommt dafür noch ein "danke". gibts inner rettung nicht. wenn man sich dann im einsatz noch sagen lassen muss, dass dem patienten das drk lieber gewesen wäre obwohl man selber von den maltesern ist kann das irgendwo nicht angehen.

    ich finds auch net schön, wenn mich jmd fragt was ich beruflich machen werde und dann die abgrundtiefsten sprüche kommen! und sowas regt auf.

    die leute sehen den rettungsdienst entweder viel zu grausam ( notruf, emergency room, medicopter etc. ) oder nehmen ihn nicht für voll. sehr schade.

    ach und was das rückenschild im auto betrifft, das zeigt einfach nur, dass jmd stolz darauf ist inner rettung zusein. finde ich nichts schlimmes dran.

    edit: ich glaube einigen aus der rettung ist es nicht mehr bewusst warum jmd die 112 wählt. für nen rettass mit über 10 jahren erfahrung kommt er zu seinem apoplex, den er abarbeitet und danach schön inner kantine essen geht. für den anrufer/patienten war es eine situation, inder er alleine nicht mehr klar kommt, der hilfe braucht weil er nicht weiter weiß, der froh ist wenn das martinshorn zuhören ist, die freude nicht mehr alleine zusein, die gedanken wie es weitergehen wird usw...

    zum thema abgehärtet sein: bei seinen arbeitsobjekten ( patienten ) sehr oft. aber innerlich wird man das nie sein - es muss nur einen aus dem näheren umfeld treffen... da hat ein herzinfarkt eine ganz andere bedeutung .
    Geändert von hänschenklein (04.02.2007 um 03:31 Uhr)

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