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Thema: Neues von DIGITALEM BOS Funk

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
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    Zitat Zitat von Laurin88 Beitrag anzeigen
    Abhilfe wären hier die nachzurüstenden Repeater, was sich aber in einer solchen Meldung und dem dahinter liegenden Anliegen sicherlich nicht so gut macht.
    Ich weiß zwar nicht, auf welches Anliegen Du anspielst, aber es erscheint mir mehr als blauäugig, in der Hauptstadt der S- und U-Bahn, die Inhouse-Versorgung nicht von vorn herein einzuplanen und auch zu installieren.
    Über die aktuelle Kritik muß man sich da nicht wirklich wundern, da sie schlicht und ergreifend berechtigt ist.

    MfG

    Frank
    Kontaktaufnahme bitte per Mail. Danke!

  2. #2
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    Hallo,

    wie will man denn in S und U-Bahnen eine Inhouse (underground wäre treffender) Versorgung realisiert werden, das geht wohl nur über eine Technik ähnlich dem Handy empfang siehe HIER.

    Dies ist wohl genauso wie Gebäudefunkanlagen Sache der Betreiber und nicht der öffentlichen Hand.

    Gruß Jan

  3. #3
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    Hi,

    wären dafür nicht z.B. Schlitzkabel geeignet ?

    Gruss Flo
    Gruss Flo

  4. #4
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    Zitat Zitat von Florian 40 Beitrag anzeigen
    Hi,

    wären dafür nicht z.B. Schlitzkabel geeignet ?

    Gruss Flo
    Schlitzkabel als alleinige Maßnahme wären ungeeignet. Der verlinkte Artikel ist gut, die dort getroffenen Aussagen ließen sich auf den Digitalfunk übertragen. Es ist eine Mischung aus verschiedensten Maßnahmen erforderlich, Basisstationen, Repeatern, Leckkabel usw. Alleine die Probleme, die sich aus Reflexion und Signallaufzeiten ergeben, sind extrem. Ich ziehe meinen Hut vor einem Ingenieur, der eine gut funktionierende Versorgung in einem Tunnelnetz hinbekommt.

  5. #5
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    wie schauts denn mit dem Digitalfunk in Rheinland-Pfalz aus?
    Wie ist der aktuelle Stand? Wie soll die Alarmierung der Freiwilligen vorgenommen werden?

    Danke schonmal ;)

  6. #6
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    Ich denke das dort zur Alarmierung auf 2m Pocsag-Alarmierung umgestellt wird/wurde. Denn die Alarmierung hat *ersteinmal* nichts mit Digitalfunk (Sprechfunk) zu tun.
    Baden-Württemberg - wir können alles, ausser Digitalfunk.

  7. #7
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    Zitat Zitat von haio-pay Beitrag anzeigen
    wie schauts denn mit dem Digitalfunk in Rheinland-Pfalz aus?
    Im Moment ist die Seite des Digitalfunkprojekts in RLP down.
    Im Gegensatz zu anderen Ländern ist RLP sehr auskunftsfreudig (gerade über die Homepage).
    Letzer Stand: 271 Basisstationen sind geplant, 49 BS sind errichtet und 33 sind mit Systemtechnik ausgestattet.

    Gruß
    Simon

  8. #8
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    weiß einer wann es genau im westerwald los geht ?

  9. #9
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    Zitat Zitat von sschaebe Beitrag anzeigen
    Letzer Stand: 271 Basisstationen sind geplant, 49 BS sind errichtet und 33 sind mit Systemtechnik ausgestattet.
    Supi und der erweiterte Probebetrieb is im Netzabschnitt 18/1 von 4. Quartal 2009 auf irgendwann verschoben ^^

    Und mein Tetra-Messplatz langweilt sich hier zu Tode... *lach*

    MfG Fabsi

  10. #10
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    Zitat Zitat von F64098 Beitrag anzeigen
    Ich weiß zwar nicht, auf welches Anliegen Du anspielst, aber es erscheint mir mehr als blauäugig, in der Hauptstadt der S- und U-Bahn, die Inhouse-Versorgung nicht von vorn herein einzuplanen und auch zu installieren.
    Über die aktuelle Kritik muß man sich da nicht wirklich wundern, da sie schlicht und ergreifend berechtigt ist.

    MfG

    Frank
    Du machst Dir aber schon klar, daß U-Bahn, S-Bahn, und auch ALLE Inhouse-Funkversorgungen nicht von der öffentlichen Hand, sondern von privater Seite beizustellen sind, oder?? Ich kann als autorisierte Stelle des Bundeslandes X nicht hingehen und sagen, Firma Einkaufszentrum, ich baue in Deinen Besitz mal eben ein Funksystem ein, weil wir bei Dir funken müssen. Was geht, und was auch tatsächlich gemacht wird ist folgendes: Bei Bauanträgen wird gefordert, daß der Bauherr auf eigene Kosten eine Gebäudefunkversorgung in sein Objekt einbauen lässt. Wir können lediglich vorgeben, welcher Standard, wie oder wer, ist Sache des Bauherrn. Die Bahnen Berlins sind leider auch kein öffentlicher Raum, über den wir beliebig verfügen können. Um eine funktionierende Lösung zu schaffen brauchen wir Zeit, da wir nicht wie ein preußischer Gutsherr Leute herumkommandieren können. Hier sind viele Gespräche und Tests erforderlich, um eine technisch saubere Lösung zu finden, die den Bedürfnissen sowohl der Bahnen als auch der BOS gerecht wird.

  11. #11
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    Zitat Zitat von Landsknecht Beitrag anzeigen
    Du machst Dir aber schon klar, daß U-Bahn, S-Bahn, und auch ALLE Inhouse-Funkversorgungen nicht von der öffentlichen Hand, sondern von privater Seite beizustellen sind, oder?? Ich kann als autorisierte Stelle des Bundeslandes X nicht hingehen und sagen, Firma Einkaufszentrum, ich baue in Deinen Besitz mal eben ein Funksystem ein, weil wir bei Dir funken müssen. Was geht, und was auch tatsächlich gemacht wird ist folgendes: Bei Bauanträgen wird gefordert, daß der Bauherr auf eigene Kosten eine Gebäudefunkversorgung in sein Objekt einbauen lässt. Wir können lediglich vorgeben, welcher Standard, wie oder wer, ist Sache des Bauherrn. Die Bahnen Berlins sind leider auch kein öffentlicher Raum, über den wir beliebig verfügen können. Um eine funktionierende Lösung zu schaffen brauchen wir Zeit, da wir nicht wie ein preußischer Gutsherr Leute herumkommandieren können. Hier sind viele Gespräche und Tests erforderlich, um eine technisch saubere Lösung zu finden, die den Bedürfnissen sowohl der Bahnen als auch der BOS gerecht wird.
    Dir ist aber auch klar, das die öffentliche Hand eine gewisse Fürsorgepflicht gegenüber ihren Beamten hat?

    Und, die von dir so hochgeschätzte Bauordnung wurde in den 80ern dahingehend geändert, weil man seinerzeit bei der Installation der analogen Anlagen schon Hochhäuser, Tunnel und ähnliches nicht auf dem Schirm hatte. Wie auch, die entstanden ja erstin den 70ern, als die meisten TRelaisfunkstellen schon gebaut waren. Um nicht die Kosten für eine Erweiterung tragen zu müssen, wurde es eben auf die Betreiber solcher Gebäude abgewälzt. Bei bestehenden Anlagen aufgrund der Bausgesetze übrigens nicht möglich, da es Bestandsschutz gibt. Wenns dann dort einen Einsatz für die Fw oder die Pol gibt, haben die eben Pech gehabt.

    Komischerweise kann man in einem Einkaufszentrum wunderbar mit einem Handy telefonieren, mit dem analogen Funk der BOS ist das aber nicht möglich. Woran das wohl liegt? Sicherlich an dem Betreiber des Gebäudes ....

    Und, diese Probleme waren schon von Anfang an bekannt. Wieviele Basisstationen waren seinerzeit geplant? Weniger als 500 für die gesamte Bundesrepublik. Wenn nur die Politiker Schuld hätten, dann Frage ich mich, wozu es die arbeitskreise im Innenministerium des Bundes gibt, aus deren Feder stammt nämlich das Konzept Digitalfunk in den 80ern. Da wurde geschlafen und nur "wir funken demnächst digital, weil dann gibts keine Probleme mehr" verbreitet. Fachleute? Ob da wirklich Fachleute sitzen, die von Nachrichtentechnik ahnung haben ist wirklich zu bezweifeln.

    Aber, mach weiter mit deinem Werbefeldzug, ebenso mit deinem Feldzug gegen Kritiker dieser Vorgehensweise. Am Ende werden wir sehen, wie Milliarden versenkt wurden und die Polizei weiterhin mit Handy kommuniziert.

    r.

  12. #12
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    wir haben hier die kritiker und auf der anderen seite die befürworter des systems.

    ich sags mal so, wenn da jemand mal seine hausaufgaben gemacht hätte, dann gebe es weitaus weniger an solchen berichten und wir hätten hier nicht diese hin- und her-diskussionen und auch weniger der kritischen pressemeldungen, egal in welcher qualität sie geschrieben werden. anlaß zu solchen berichten gibts immer.

    offenbar haben die falschen leute das sagen und auch der geldbeutel.....allerdings lustig ist das nicht mehr....!!!
    Mfg
    FunkerVogth

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  13. #13
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    Hallo,

    Komischerweise kann man in einem Einkaufszentrum wunderbar mit einem Handy telefonieren, mit dem analogen Funk der BOS ist das aber nicht möglich. Woran das wohl liegt? Sicherlich an dem Betreiber des Gebäudes ....
    Schau dir mal die "Maschenweite" der Mobilfunknetze an dann fällt einem auf das eine solche Abdeckung der BOS Funk "an einem vorherigen Staatsbankrott scheitern würde".

    Natürlich liegt auch bei Einkaufszentren der Handyempfang am Betreiber, schau dir mal Große Einkaufszentren usw. an bzw was da auf dem Dach rum steht wofür die Betreiber auch noch Geld bekommen.

    Gruß Jan

  14. #14
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    Hallo!
    Es ist schon sehr witzig zu lesen, wie Ihr euch mit dem Thema beschäftigt, aber einige sollten sich erstmal mit der Technik vertraut machen, bevor sie negative Kritik ausüben.

    Was macht Ihr denn momentan, wenn Ihr in große Gebäude oder in ein U-Bahn Gelände geht?
    Wie weit reicht der momentane 2m Funk?

    Die Handsprechfunkgeräte können auch als Repeater Alone oder zusätzlich als Repeater benutzt werden. Beim Typ 1A wird ein DMO-Kanal mit 2 Zeitschlitzen benutzt, also Master Slot und Slave Slot für den Uplink und den Downlink. Der Typ 1B benötigt 2 DMO-Kanäle, jeweils für die Verbindung zwischen Master und Repeater sowie zwischen Repeater und Slave.

    Stelle ich nun eine Verbindung nach außen über ein Gateway Funkgerät her, dann ist auch die Kommunikation mit der Leitstelle möglich. Also eine DMO Verbindung nach außen und von dort eine TMO Verbindung.

    Und wer immer noch glaubt, dass ein Kreis mit 10 Städten z.B. oder eine kreisfreie Stadt mit 20 Kanälen arbeiten wird, der ist leider nur ein Theoretiker. 3 Kanäle + Sonderkanäle für größere Einsätze reichen völlig aus. Allein mit 3 Kanälen z.B. Brandschutz, Rettungsdienst, Krankentransport bringen eine 300 % Steigerung von dem, was wir jetzt haben.


    Gruß

    Bommel

  15. #15
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    Zitat Zitat von Bommel Beitrag anzeigen
    3 Kanäle + Sonderkanäle für größere Einsätze reichen völlig aus.
    Wie mancherorts die Erfahrungen mit entsprechend aufgeteilten analogen 4m-Kanälen seit Jahren/Jahrzehnten zeigen ;-)

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