Artikel Neue Presse / Deister-Anzeiger vom 17.09.04:
Bennigsen / Die neuen Geräte alarmieren noch schneller
Oelmann übergibt digitale Pager an Brandbekämpfer
Das digitale Zeitalter ist für die Feuerwehr Springe angebrochen: Gestern wurden an Stadtbrandmeister Rüdiger Finze, seinen Stellvertreter Hartmut Hakemeyer sowie Jürgen Schlüter als Vertreter der Stadt die ersten Empfänger von Geschäftsleiter Peter Friedemann der Firma Oelmann Elektronik GmbH in Bennigsen überreicht.
170 Geräte der Marke Firestorm III mit einer Sprachdurchsage werden an die Brandschützer im Stadtgebiet verteilt. „Darin ist ein kleiner Sprachcomputer mit bis zu 130 Sprachfrequenzen“, erläuterte Friedemann. Für die Feuerwehrleitung stehen 32 Geräte LX4 plus zur Verfügung, die auf einem Display die Art der Alarmierung anzeigen. Zu jedem Pager gehört ein Ladegerät.
„Die Geräte haben einen speziellen Quarz für die Frequenz“, beschrieb Friedemann das neue Produkt. Der müsse bestellt werden, danach gehe der Zusammenbau recht schnell. Die Geräte aus Polypropylen seien so robust, dass sie einen Fall aus 1,50 Meter Höhe auf Betonfußboden heil überstehen, betont Friedemann. Das Material verhalte sich dabei wie ein Springball. Auch Reparaturen können bei Oelmann sofort vorgenommen werden.
37 000 Euro hat die Feuerwehr über viele Jahre hinweg in ihrer Budgetierung für die digitale Alarmierung angespart. „Das Geld wird nicht extra im Haushalt ausgewiesen, sondern stammt von unserem Konto“, machte Finze deutlich. Die Springer Wehr hat wegen der Ortsnähe einen Sonderpreis von der Firma Oelmann bekommen. Auch die Wehren in Hüpede, Jeinsen und Oerie sowie Pattensen bekommen einen Heimatrabatt und erhalten in der kommenden Woche beziehungsweise Ende des Jahres (Pattensen) die neuen Pager. ki




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