Moin,
@Dennis: Also ich bin auch ein Gegner von solchen "Spielereien". Denn natürlich: Jede Sekunde zählt, aber ob Wege- oder Sonderrechte, die verleiten sicherlich dazu, mehr zu riskieren, als wenn man ohne unterwegs wäre.
Natürlich ist es schwierig, zur Rush-Hour durch den Verkehr zu kommen, aber lieber 2 Minuten später da, als 25 Minuten später in der Notaufnahme des Krankenhauses.
@Quietschphone: Ich würde sagen, die Genehmigung für das Blaulicht ist nicht das Problem. Bei uns im Landkreis hat ein niedergelassener Arzt die Qualifikation "Notarzt" (nimmt diese Aufgabe im Rahmen des Rettungsdienstes und der SEG wahr), der bei medizinischen Notfällen in der Umgebung seiner Praxis/Wohnung über FME alarmiert wird, einen Blaulichtbalken, Frontblitzer UND ein Heckblaulicht an seinem Passat Variant. Der Landkreis hat die genehmigt, da der "normale" Norarzt mind. 10 (je nach Einsatzort) auch mal 15 oder 20 Minuten unterwegs ist (wenn der Rettungshubschrauber nicht frei ist).
Am meisten Probleme gibt es mit den Versicherungen. Ein Fahrzeug mit Sondersignal hat natürlich ein viel höheres Unfallrisiko als ein normales Fahrzeug. Da wirds oft schwierig, wer die Kosten übernimmt. Ein Arzt kann sowas sicherlich zahlen, aber ein "normaler" Feuerwehrmann, der nicht so viel Geld besitzt...
Ich dachte immer RAL3000-Lackierungen kriegt man garnicht, wie das Elfenbein im Rettungsdienst RAL-irgendwas.
Viele Grüße
Tobias
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» Der Mensch hat dreierlei Wege, klug zu handeln: erstens durch Nachdenken, das ist der edelste, zweitens durch Nachahmen, das ist der leichteste und drittens durch Erfahrung, das ist der bitterste. «
Konfuzius (551-479 v.Chr.), chinesischer Philosoph