@fms garfield
erstmal freue ich mich für dich dass du dir auf dem weg des darüber schreibens die sorgen und den druck eines solchen einsatzgeschehens zumindestens teilweise reduzieren kannst. sicherlich ist unser job (ich selber arbeite als notarzt in einem hessischen landkreis und habe vorher 10 jahre als rettungssanitäter mein geld während des studiums verdient) belastend und anstrengend, aber gezwungen zu dieser tätigkeit werden wir nicht! deessen müssen wir uns immer bewusst sein. im endeffekt ist meine auffassung, dass wir sogar von dem gesehenen/erlebten sehr profitieren können. zwar wird mit fortschreitender zeit im rettungsdienst die sichtweise des lebens und der gesellschaft sehr rationell und kühl geprägt, die freude an gesundheit, freundschaft und menschlicher wärme die man im privatleben erlebt wirkt aber um so intensiver und schöner.
ich bin zwar häufig traurig und entsetzt (ich könnte wie jeder auch seiten von horroreinsätzen aufschreiben, verzichte aber lieber mal drauf), möchte mein leben aber niemals ohne meinen beruf und ohne diese erfahrungen leben - obwohl es mich interessieren würde was für ein mensch ich dann geworden wäre.
frohes fest!
exolon




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