Hallo!
Zum Thema Kabel-Lieferant:
www.kabel-Kusch.de
Wenn noch kein Durchbruch da ist...beachte folgendes:
- Den Durchbruch nicht waagerecht machen, sondern mit einem deutlichen Gefälle nach der Aussenfassade von mindestens 10-15°.
Wenn die Wand es zulässt gerne auch noch steiler.
Das ist Grundregel für alle unversiegelten Durchbrüche, damit von aussen keine Feuchtigkeit durch den Durchbruch kommt.
- Wenn möglich (nach genauer Planung und Vermessung) von aussen nach Innen bohren.
Dort wo der Bohrer idR. Durchbricht wird das Loch nicht sauber, vielmehr platzt ein deutlich größeres Stück der Wand raus.
In Innenräumen zwar ärgerlich - weil meißt nur durch spachteln, neu tapezieren und streichen wieder "schön" zu machen.
Aber ein Schaden am Aussenputz ist noch ärgerlicher - heißt Gerüstbauer, Maler, ne Woche Handwerker am Haus, und eine teure Handwerkerrechnung.
- Bei vorhandener Wärmedämmung aufpassen das dein Rohr keine Wärmebrücke zur Ausenfassade bildet (Schimmelgefahr!)
Wenn es dir nur um den regionalen Empfang von Pocsag geht (also kein senden/DAU), sind 10-15m noch nicht wirklich kritisch.
Allerdings - wenn du irgendwann auch mal Sprechfunk in Wechselsprechen empfangen möchtest - z.B. die örtlichen Kanäle für euren Einsatzstellenfunk, sieht das schon anders aus. Die FuG11b's kommen mit ihren 1W Sendeleistung nicht sonderlich weit.
Willst du die Teile wenigstens im Umkreis von 2~3Km halbwegs sicher empfangen, würde ich bei deiner Länge schon mindestens zu H2007 greifen:
http://www.kabel-kusch.de/Koaxkabel/H2007/H200071.htm
Damit kommst du dann auf irgendwas zwischen 0,8~1dB Kabeldämfung gegenüber ~2,5-3dB bei guten RG58CU.
Grüße aus Dortmund
Jürgen Hüser





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