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Thema: ALC 8500 welche Programme?

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
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    Hallo!

    Zitat Zitat von firemann515 Beitrag anzeigen
    wie sieht es eigentlich bei der Notabschaktung aus?

    wann greift diese ein und was genau ist da der Fehler?
    Die Notabschaltung reagiert dann, wenn kritische Werte über- oder unterschritten werden.
    Je nach Programm bzw. eingestellte Akkutechnologie sind das unterschiedliche:

    1.: Überspannung - Steigt die Ladespannung (plötzlich oder auch langsam) über die maximal zulässige Spannung je Zelle der eingestellten Akkuart, wird sofort die Notabschaltung ausgeführt.

    2.: Unterspannung - sinkt wärend des Ladevorganges plötzlich die Spannung (z.B. weil die Ladeleitung unterbrochen wurde, oder auch gerade ein Bleiakku überkocht) wird hart abgeschaltet.

    3.: Übertemperatur - ist der externe Temperatursensor angeschlossen und aktiviert, greift die Notabschaltung bei Überschreitung der Maximaltemperatur am Akku.

    4.: Kapazitätsüberwachung - wird ein 1,5Ah NiMH-Akku geladen und es wird nach 2,xAh noch immer kein DeltaU erkannt, greift die Notabschaltung.

    Zitat Zitat von firemann515 Beitrag anzeigen
    hab jetzt mehrere Akkus schon wärend des Zyklen gehabt die eine Notabschaltung verursachten.
    Leider war kein Diagramm mehr zu sehen und ich war zu dem Zeitpunkt auch nicht am Gerät.
    Ja wie?
    Software starten, in den Kanal wechseln der interessant ist, dann auf "Speicher auslesen" klicken. Hat der Datenlogger mehrere Diagramme gespeichert, kommt ein Auswahlfenster wo man den obersten Eintrag auswählt (oben ist immer der letzte Akku) und klickt auf "auslesen".

    Sollte da wirklich nix kommen, ist die ALC8500 abgestürtzt, ist aber eher selten.
    Wesentlich häufiger ist es die Software auf dem PC, die sich aufhängt.

    Grüße aus Dortmund

    Jürgen Hüser

  2. #2
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    Wenn die Akkus alt, nagelneu oder vorgeschädigt sind weisen die i.d.R. kein vernünftiges DeltaU auf; Oder der Ladestrom reicht nicht aus um ein verwertbares DeltaU zu erzeugen. Um genau diese Problematik zu umgehen gibt es das Programm "auffrischen".

    M

  3. #3
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    NiCd am besten einmal aufmachen, jede Zelle kurzschließen. Dann am Labornetzteil mit begrenzter Ladeschlussspannung und Strombegrenzung, 1/10C, versuchen Ladung reinzubringen. Dann anschließend mit dem ALC laden.

    Das ist die beste Erfahrung bisher, sowohl mit FuG-Akkus, wie auch mit allem anderen, nicht nur bei der FW. Wichtig ist, NUR bei NiCd.

  4. #4
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    so, nochmal ein kleiner Bericht

    Akkus Zyklen und Refreshen wunderbar.
    Hab schon ein paar Akkus wieder zum leben erweckt.

    Leider ist mir beim Refresh eines Stabakkus eine Zelle geplatzt.
    Ok, kann man verschmerzen da dieser Baujahr 92 war.

    Bin jetzt dabei mir 4 Adapter für Kenwood TK Akkus zu bauen.

    Kennt sich jemand von euch schon mit den ADALIT Handleuchte L2000 aus?
    die Lampen sind ja echt Spitze und bisher immer super am Leuchten.
    Nun möchte ich aber dochmal wissen welche Batterien diese haben um eventuell mal Zyklen zu lassen.
    Laut Datenblatt sind da Li-Ion Akkus verbaut mit 3,7 VDC.
    Kennen mich mit Ionen Akkus leider noch nicht so gut aus.

    Gruß

  5. #5
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    Li-Ion sind ebenso zu laden wie Bleiakkus. Genau so die Ladeschlussspannung und den Strom begrenzen, dann kannst du nicht viel falsch machen. Wichtig ist, die Ladeschlussspannung wirklich EXAKT einzustellen. 4,2V, nicht mehr!

  6. #6
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    Hallo!

    Zitat Zitat von MeisterH Beitrag anzeigen
    Li-Ion sind ebenso zu laden wie Bleiakkus. Genau so die Ladeschlussspannung und den Strom begrenzen, dann kannst du nicht viel falsch machen. Wichtig ist, die Ladeschlussspannung wirklich EXAKT einzustellen. 4,2V, nicht mehr!
    Hat man seine LiIon's lieb, bleibt man brav unter 4,2V je Zelle.
    4,18 - 4,19V ist ein passabler Wert.

    Allerdings gilt bei allem das "LI" in der Zelle hat grundsätzlich:
    Datenblatt der zelle besorgen und exakt nach Herstellervorgabe behandeln.
    Es gibt nämlich inzwischen vier oder fünf verschiedene Grundverfahren der LI-Zellen, wobei jedes Grundsystem nochmals in verschiedene chemische feinheiten differrieren.
    Da reicht alleine die Spanne der maximalen Ladespannungen von 4,1x bis 4,2xV.
    Und grundsätzlich sind schon 30mV mehr enorm Lebensdauervernichtend.
    Gesund ist es daher immer so mind. 50mV unterhalb der max. Zellspannung zu bleiben.

    Grüße aus Dortmund

    Jürgen Hüser

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