Ja, kann mich nur anschließen. Sehr guter Beitrag.
Also dann möchte ich Bitte, weiterhin 2m Handquetschen, 4m Fhzfunk (dafür mit FMS) und eine 2m Pocsag Alarmierung.
Ja, kann mich nur anschließen. Sehr guter Beitrag.
Also dann möchte ich Bitte, weiterhin 2m Handquetschen, 4m Fhzfunk (dafür mit FMS) und eine 2m Pocsag Alarmierung.
MfG
HLF 49/1
@tm112: Vielen Dank für den wirklich verständlichen und einleuchtenden Beitrag. Hier wurde mal konkret das Manko an der Tetra-Alarmierung beschrieben, was ich mit diesem Thread u.A. erreichen wollte. Bislang hatte ich immer nur den Eindruck am Stammtisch zu hören wie Sch... Tetra doch ist.
Dem kann ich mich nicht anschließen, der Funkverkehr sollte unbedingt via Tetra abgewickelt werden, hier konnte ich mich schon selbst von einigen Vorzügen überzeugen. Insbesondere für Führungskräfte macht die neue Funktechnik und ihre Möglichkeiten durchaus Sinn.
Der Alarmierung via Tetra sehe ich nun auch mit etwas gemischten Gefühlen entgegen, da bin ich mal gespannt was kommt.
Gruß aus Bayern,
Knut
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"Das Leben jeden Feuerwehrmannes erfährt irgendwann einmal einen Knick!"
(J. Stiegel, 2009)
Und wenn ich mir nicht mehr helfen kann, dann schließ ich Plus an Minus an.
http://www.ugsanel-erh.de
Gehört wirklich nicht hierher, aber insbesondere in größeren Schadenslagen kann die Tetra-Technik ein echtes Führungsmittel sein. Wenn ich ohne große Probleme (und davon konnte ich mich selbst überzeugen) Einsatzabschnitte auch auf dem Kommunikationsweg getrennt werden können ist das für Führungskräfte und Helfer eine echte Erleichterung.
Dann fährt kein RTW mehr ungehört ins KH weil er auf dem normalen RD-Kanal geblieben ist. Dann muss sich kein AGT mehr anhören wie Pumpe 3 sich mit Pumpe 5 darüber unterhält ob es nun Würschtl oder Suppe gibt.
Dann gibt es keine am Einsatz beteiligten Organisationen mehr, sondern nur noch am Einsatz Beteiligte.
Ich bin davon überzeugt, wenn die Möglichkeiten des digitalen Funks durch die Führungskräfte richtig genutzt werden, es ein wahrer Segen sein wird.
Gruß Knut
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"Das Leben jeden Feuerwehrmannes erfährt irgendwann einmal einen Knick!"
(J. Stiegel, 2009)
Hmm... Das was du da nennst kann ich heute mit 2m und 4m auch, indem ich auf andere Kanäle, extra für diesen Zweck umschalte.
Und bei Tetra kannst du zwar in unterschiedliche Gruppen wechseln, aber die sind auch nicht unendlich und der Aufwand die entsprechenden Gruppen zu administrieren ist auch nicht kleiner.
Und ob nun TETRA oder Analog, das ganze nützt nur etwas, wenn es auch konsequent als Mittel von allen genutzt wird. Und DARAN scheitert es, nicht an der Technik. Bis sich herumgesprochen hat, dass die RTW nun auf Kanal/Gruppe XY funken, dauerts ne Weile und ein RTW, der das nicht mitbekommen hat, der funkt nach wie vor auf dem falschen Kanal.
Also was du nennst sind sicherlich organisatorische Schwachstellen im jetzigen Funk, die werden aber durch die Technik TETRA nicht behoben.
Gruß Joachim
Hallo,
Nun ja - kann. Hast du schon mal eine größere Schadenslage mit mehreren hundert Helfern auf Tetra abgewickelt? Und dann vielleicht noch in ländlichen Gebieten in denen die Kapazität der Zellen NICHT mit der Innenstadt vergleichbar ist?...aber insbesondere in größeren Schadenslagen kann die Tetra-Technik ein echtes Führungsmittel sein.
Was passiert wenn die Zelle ausfällt? => Schweigen im Walde und das für bis zu 1h.
Klar auch jetzt kann ein Relais im Einsatz das Zeitliche Segnen, jedoch bin ich da in der Lage mit einem Knopfdruck im ELW Abhilfe zu schaffen.
Oder sorgt für noch mehr Verwirrung. Wie Joachim schon schrieb, wer soll das denn bitte administrieren?Wenn ich ohne große Probleme (und davon konnte ich mich selbst überzeugen) Einsatzabschnitte auch auf dem Kommunikationsweg getrennt werden können ist das für Führungskräfte und Helfer eine echte Erleichterung.
Muss das heute sein? Kanal 25 U/W 55 U/W 55 O/W sollte im Einsatzstellenfunk erstmal ausreichen. 50 & 56 sind genehmigungsfähig. Sofern es an der Disziplin scheitert hilft uns auch ein anderes Modulationsverfahren nichts.Dann muss sich kein AGT mehr anhören wie Pumpe 3 sich mit Pumpe 5 darüber unterhält ob es nun Würschtl oder Suppe gibt.
Tetra schließt keine Fehlbedienungen aus. Ist hier bei uns übrigends kein Problem, da ich eigentlich immmer auf einem Kanal bleibe...Dann fährt kein RTW mehr ungehört ins KH weil er auf dem normalen RD-Kanal geblieben ist.
Den Satz verstehe ich nicht.Dann gibt es keine am Einsatz beteiligten Organisationen mehr, sondern nur noch am Einsatz Beteiligte.
Bitte versteh mich nicht falsch. Ich möchte nicht alles zerreden oder dich angreifen, jedoch sind die Argumente die du hier anführst keine die nur auf Tetra zutreffen. Leider sind es aber so ziemlich genau die die man immer hört. Technik allein kann keinen Einsatz vernünftig führen. Sprechfunk ist ein Führungsmittel - aber welche Technik dahintersteht ist eigentlich zweitrangig solange er funktioniert.
Mir wird es immer schlecht wenn man von den tollen (teilweise fiktiven) Möglichkeiten der neuen Technik spricht - die vorhandene jedoch nicht ausnutzt. Ohne mir jetzt sicher zu sein, ich glaube wir haben mit Abstand die meisten Kanäle für unsere BOS - die Österreicher waren da z.B. etwas sparsamer. Und wir hatten ein System welches von Süd bis Nord gleich war...
Und bitte nicht vergessen, dass hier Beträge investiert werden (und jährlich nachgeschoben - finanziert durch Steuergelder und Krankenkassenbeiträge) die man nicht im Entferntesten für die Aufrechterhaltung des analogen BOS Funks oder den KatS übrig hatte und hat.
So und damit ich vielleicht noch was zum Thema Alarmierung POCSAG VS TETRA beitragen kann:
In meinen Augen währe für BY und HE die einzige logische Folge die, dass die Sirenen per Tetra alarmiert werden (so kann z.B. auch ein Handdruckmelder an die LST weitergegeben werden und gleichzeitig die Melder mit ausgelöst werden) und alles was nicht ortsfest ist per neuem POCSAG Netz.
Das wäre eine Kombination die zu 100% funktioniert und man hätte eine Redundanz geschaffen.
Kein POCSAG Netz ist so teuer wie die flächendeckende Inhouseversorgung mit Tetra.
(Bayern ist das Land mit der größten Fläche und mit vielen ländlichen Gebieten!)
In diesem Sinne
Michi
Und wenn ich mir nicht mehr helfen kann, dann schließ ich Plus an Minus an.
http://www.ugsanel-erh.de
Schon mal gemacht? Ich schon, und der Zeitaufwand für eine Kanalwechsel ist unglaublich groß und der Erfolg eher mäßig (die wenigsten RDler wissen was sie tun sollen)
Doch, erheblich.
Wenn die Leitstelle den RTW auf eine Gruppe legt, ist er da und bleibt bis sein Einsatz beendet ist. Kann er garnichts gegen tun.
Kann ich bei Tetra auch. (in dem ich ein oder mehrere Geräte als Repeater nutze).
Die Leitstelle, und die hat es relativ leicht damit, da bereits bei der Alarmierung die entsprechenden Einheiten einem Einsatz zugeordnet werden. Diese dann zu splitten bedeutet im wahrsten Sinne nur ein paar Mausklicks.
Doch, denn wenn ich per Leitstelle einer anderen Gruppe zugeordnet bin, kann ich der anderen nicht mehr reinfunken!
Ist klar, der größte Fehler ist meist etwa 1m vom Funkgerät entfernt.
Ich kann bei Tetra behördenübergreifend Gruppen erstellen. Ist bei Euch vielleicht nicht so wichtig, hier haben RD und FW getrennte Kanäle und Einsatzleitungen. Beide mischen aber mitlerweile im RD mit.... ERGO gehören sie auch zusammen in eine Gruppe (nur so zum Beispiel). Könnte mir auch Situationen vorstellen, in denen es ratsam sein kann wenn Pol un FW in einer Gruppe (auf einem Kanal) funken.
Klar, weil es eben auch gute Argumente sind!
Und das tut er im Meterwellen-BOS-Wehrmachtfunk nunmal nicht!
Sind auch kleiner, und anders organisiert. Außerdem bekommen die auch Tetra.
Darum gibt es ja das Tetra-BOS, damit von Nord nach Süd, und von Ost nach West alles gleich bleibt. Das ist ja auch der Grund warum die Einführung so ewig dauert. An der Technik liegt es nicht, denn andere europäische Länder nutzen diese ja schon seit einer gefühlten Ewigkeit.
ÄH, weil man früher nicht investiert hat soll man das heute auch nicht tun?
Zu diesem Schluss bin ich auch gekommen, dank diesem Thread.
Gruß Knut
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(J. Stiegel, 2009)
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