Zitat Zitat von DG7GJ Beitrag anzeigen
Wird unter 30MHz generell kein Sprechfunk mehr gemacht? Nur noch Datenzeugs?
Das kann man auch wieder nicht pauschal verneinen... Unterhalb von 30 MHz wird vermehrt Datenfunk betrieben, weil es einfach eine Datenkorektur implementiert hat. Aber natürlich wird auch Sprechfunk betrieben, nur eben dann verschlüsselt. Hin und wieder kommt aber auch mal ein "Klarlage" Gespräch dazu, eine lustige Mixtur aus allem ist eigentlich Standart :-)

Zitat Zitat von DG7GJ Beitrag anzeigen
Nun, was HF angeht...ohne die exakte Sequenz zu kennen ist es für einen Lauscher halt eine Materialschlacht.
Zum einen braucht man das Zeug um den kompletten verwendeten Kanalpool zu loggen, zum anderen für jeden einzelnen Kanal in diesem Pool einen eigenen Empfänger.
Das mag vielleicht noch für behördliche Lauscher zu stemmen sei, solange der Kanalpool überschaubar bleibt (deutlich unter 100 Kanäle)
Oder man nutzt die SDR Technik, denn damit lässt sich "ohne großen Aufwand" eine hohe Bandbreite live mitplotten, speichern und nachträglich wieder analsysieren. Z.B. der Perseus Receiver kann das im Verbund mit einem leistungsfähigen Rechner ohne Probleme viele Stunden ca. 10 MHz aus dem KW Bereich mitschneiden, um sich dann nach und nach alles in der Analyseschicht danach zu begutachten :-)

Zitat Zitat von DG7GJ Beitrag anzeigen
Nunja, die exakte Funktion wie die Entwickler sich das dachten kenne ich halt nicht.
Ich hoffe nur das im Datenmode im Fall von längeren Einsätzen die Geräte nicht irgendwann ihren Dienst verweigern, weil alle Kanäle verbraucht sind..:-)
Schließlich sollen die Dinger ja nicht für 8h-Schichten ausgelegt sein, sondern eher auf jahrelangen Permanentbetrieb (V-Fall u.ä.)
Das HRM war und ist für die Aufklärungstruppe der Fernspäher gedacht, die buckeln sich das Gerät auf den Rücken, bekommen für einen Einsatz (!) ihre Frequenzen und stellen es dann in ihrem Lager ab, dort bleibt es mit minimalstem Stromverbrauch und "wartet".Das Bediengerät wo Textnachrichten eingegeben werden können wird mit in den eigentlichen Beobachtungsposten mitgenommen; dort angekommen verweilen die Späher und beobachten ihr Ziel. Wenn sie was wichtiges sehen schreiben sie eine nachricht, speichern sie ab und beobachten weiter. nach und nach wird dann zurück in das Lager verlegt und die Nachrichten werden an die Heimatbasis verschickt. Wenn der Einsatz beendet ist (einige Stunden bis mehrere Tage) wird das ganze wieder mit "nach Hause" genommen und alles beginnt von neuem. Also nichts mit "jahrelangem V-Fall Betrieb..." ;-)
Bei allen anderen Verwendungen, egal ob im Militär oder bei der Bundespolizei, wird das Gerät nur in der eigentlichen Funktion also nur "missbraucht". Deswegen sind alle anderen Lösungen auch nur suboptimal!

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An einem Bild wäre ich echt mal interesiert, falls das mal klappt wäre das ne feine Sache :-)

Grüße,
alpha