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Thema: Temperaturbeständigkeit von Einsatzmitteln im Innenangriff

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
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    Zitat Zitat von tower911 Beitrag anzeigen
    Also bevor da irgendwas abtropft, wird wohl vorher das Visier und die Helmlampe geschmolzen sein.
    Das Visier das als Stand der Technik vor dem Innenangriff immer abgenommen wird?
    "Prüft sorgfältig bevor ihr Bewährtes ändert, aber haltet nicht an Bewährtem fest, wenn die Lage dies nicht länger rechtfertigt und die bewährte Lösung nicht den Erfordernissen der Zukunft entspricht"

    Scharnhorst

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  2. #2
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    Der Meinung war ich auch immer... Aber neuerdings soll ja in diversen "Fachforen" dazu geraten werden, das Visier dranzulassen, um daran erkennen zu können, dass es jetzt zu warm wird. :)

    Für die paar Euro eigentlich ja ein geschenkter Indikator... ^^

    Nur, wer legt hier den "Stand der Technik" fest ?

  3. #3
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    Zitat Zitat von Baerfunk Beitrag anzeigen
    Der Meinung war ich auch immer... Aber neuerdings soll ja in diversen "Fachforen" dazu geraten werden, das Visier dranzulassen, um daran erkennen zu können, dass es jetzt zu warm wird. :)

    Für die paar Euro eigentlich ja ein geschenkter Indikator... ^^
    geistiger Dünnschiß! Erstens kostet so eine Scheibe auch gut 20€. Ausserdem hat das verwendete Polycarbonat einen Schmelzpunkt von knapp 200°C und würde somit als erstes Teil im Innenangriff versagen. Unter Umständen schon dort wo du noch ewig weit vom Feuer weg bist.

    Ausserdem gibt es sichere und schneller Methoden die Rauchtemperatur festzustellen und ggf was dagegen zu tun..
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  4. #4
    Grisu1980mm Gast
    Zitat Zitat von hannibal Beitrag anzeigen
    geistiger Dünnschiß! Erstens kostet so eine Scheibe auch gut 20€. Ausserdem hat das verwendete Polycarbonat einen Schmelzpunkt von knapp 200°C und würde somit als erstes Teil im Innenangriff versagen.
    Dies ist nicht ganz korrekt, der Lungenautomat, der in Deutschland verwendeten umluftunabhängigen PA-Geräte, ist seitens der Hersteller nur für Einsätze bis zu 60 °C Umgebungstemperatur zugelassen.

  5. #5
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    Zitat Zitat von Grisu1980mm Beitrag anzeigen
    ..., der in Deutschland verwendeten umluftunabhängigen PA-Geräte, ist seitens der Hersteller nur für Einsätze bis zu 60 °C Umgebungstemperatur zugelassen.
    Hast Du darüber mehr Informationen vorliegen? Prüfblätter/Bescheinigungen der Hersteller?
    Habe hier gerade ein sehr artverwandtes Thema auf dem Tisch. Danke für Deine Rückmeldung.

  6. #6
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    Pressluftatmer nach DIN EN 137 werden in der dortigen Prüfung zusammen mit einer Vollmaske bei für die Dauer von (4 ± 1) h in einer Kammer bei einer Temperatur von (60 ± 3) °C und einer relativen Luftfeuchte von nicht mehr als 50 % gelagert. Im Fall gewickelter Composite-Druckbehälter muss die Zeit mindestens 12 h betragen. Geräte ohne Überdruck müssen nach EN 13274-3, Verfahren 2, Einstellung E geprüft werden, bis der Druckluft-Vorrat erschöpft ist (20 bar). Geräte mit Überdruck müssen nach EN 13274-3, Verfahren 2, Einstellung H geprüft werden, bis der Druckluft- Vorrat erschöpft ist (20 bar).

    Allerdings sind in der gleichen Norm auch ein Beflammungstest und die Prüfung der Entflammbarkeit vorgesehen, die Details dazu erspare ich mir aber mal. So wild ist die ganze Sache also nicht.

  7. #7
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    Der LA selber wird die 60° aber selbst in extremsten Temperaturen kaum erreichen, solange der AGT atmet. Daher sollte man diesen Wert nicht als Weltuntergang ansehen.

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