Hallo Christopher,
naja, grundsätzlich ist die Argumentation schon logisch - sie vergisst aber in meinen Augen, dass der Sirenensteuerton zwangsweise einer vorhergehenden Fünftonfolge zugeordnet werden muss, da sonst nicht bekannt ist, welche Sirene denn nun auslösen soll. Im Gegensatz dazu ergeben Fünftonfolgen auch ohne Wiederholung einen Sinn, da ihre doppelte Aussendung bei den BOS die Alarmierungssicherheit erhöhen soll, z.B. im Betriebsfunk aber Selektivruf-Empfänger und -Absender markieren (einzeln). Auch bei fehlerhafter Erkennung einer Ziffer im ersten oder zweiten Durchlauf wird im momentanen Verfahren immer noch einmal die richtige und einmal die falsche Folge decodiert und direkt ausgegeben. Würde man immer doppelte Folgen erwarten, müsste man die komplette Alarmierung der Schleife sowie die Pausenzeit zwischen Tonfolge und Sirenensteuer- oder Melderweckton abwarten, bevor man eine "sinnvolle" Entscheidung hinsichtlich der Ausgabe treffen kann. Das macht es dann deutlich weniger zeitnah. Ein anderer Aspekt wäre dann, nicht im "Einzugsbereich" liegende Fünftonfolgen unterdrücken zu können, da es sich nur um fehlerhaft erkannte Folgen handeln kann. Letztendlich wäre das ein Fass ohne Boden (und wäre wie man es macht auch nicht jedem recht ;))... von daher wurde ganz bewusst die derzeitige Funktionalität implementiert.
Lass mein Knie in Frieden ;D! BTW: So weit ich mich erinnere, ist auch beim FMS32 Pro z.B. ein Switch vorhanden, der "Doppelte Tonfolgen ausblendet" (sprich annahmehalber und ohne das zu verfizieren wohl die Dopplung erkennt, die erste verwirft und dann auf die zweite die Sirenen- oder Meldergeschichte wirft respektive die entsprechend bereits ausgegebene Anzeige anpasst - diese Möglichkeit, die Ausgabe des Clients anzupassen, hat der monitord jedoch definitiv nicht).
*g* - ich schreibe mal ein "dankeschön, gern geschehen", wenngleich meinereiner sich da lediglich die Butter für den aktuellen Fünftonfolgen-Decoder vom Brot nehmen darf.
Das klingt gut; in dem Bereich sind wir leider noch nicht besonders weit.
Viele Grüße
Martin





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