Ja, nur kann man dann faktisch eben nicht das HLF 10/6 als Nachfolgefahrzeug des alten LF 8 oder LF 8/6 sehen, weil es eine Klasse höher spielt.
Achja: Wenn man den TH-Satz als solchen in den Einsatz bringen möchte und nicht nur als zweites Gerät zur Einsatzstelle bringen soll, sind zwei Unterbauschiebeblöcke IMO defintiv zu wenig.
Meine Aussagen bezogen sich einzig und alleine auf folgende Aussage:
Und hier ist ausschließlich die Rede vom LF10/6 und nicht vom LF8...
Was sollte denn eurer Meinung nach noch alles zusätzlich zu den bestehenden Gegenständen auf das Fahrzeug, um die THL zu komplettieren?
Ja und ich habe daraufhin die Aussage, die ich auch getätigt habe, weiter spezifiziert.
Mehr Holz, die DIN fürs HLF 20/16 gibt da IIRC einen brauchbaren Satz vor. Dafür kann man dann auf die Schiebeblöcke ganz verzichten, die m. E. nur Spielzeug sind. Wir haben sie auch, in den ersten Lagen des TM-Lehrgangs lassen die sich verwenden. Im Ernstfall haben wir bisher fast immer mit (reichlich) Holz unterbaut, weil die meisten Autos nunmal machmal recht ungünstig stehen/liegen/hängen und man den Unterbau im Rahmen der Arbeiten erweitern oder nachführen muss.Was sollte denn eurer Meinung nach noch alles zusätzlich zu den bestehenden Gegenständen auf das Fahrzeug, um die THL zu komplettieren?
Jetzt machen wir aber schon fast einen Quantensprung - vom LF 10/6 zum HLF 20/16. Logisch, dass ein HLF 20/16 Gewichts- und vor allem Platzreserven für soetwas hat bzw. laut Norm haben muss.
Was sagt eigentlich der Norm-Entwurf des HLF 10/6 dazu? Dies hier:
Zitat von E DIN 14530-5:2006-09, Tabelle 2, Nr. 19
Für die 35 kg des Transportkastens wäre noch Gewichtsreserve und Stauraum im hinteren linken Traversenkasten vorhanden.Zitat von E DIN 14530-5:2006-09, Tabelle 2, Nr. 21
Beispiel von nachgerüstetem Rüstholz:
http://www.ff-steinbach.de/%dcbung2007/Unterbau.jpg
hallo :E
Erkläre mir, und ich vergesse.
Zeige mir, und ich erinnere.
Lass es mich tun, und ich verstehe.
Bevor man den Kopf schüttelt sollte man sich vergewissern einen zu haben
Ich meine der RW1 im Nachbarort hat bisher schätzungsweise mindestens 95% aller technischen Hilfeleistungen (VKU) mit den oben aufgeführten Mitteln bewältigen können. Also sehe ich persönlich keine Notwendigkeit, noch Rüsthölzer, Rettungsplattform, Hebekissen etc. auf ein LF 10/6 zu packen.
Dieser Ansatz ist in meinen Augen völlig falsch. Deiner Auffassung nach sollten Deutschlands Feuerwehr dann also ein Einheitsfahrzeug bekommen, welches für jeden erdenklichen Schadensfall gerüstet ist. (okey, ich neige im Moment vielleicht ein wenig zum Übertreiben, aber so kommt dein Denkansatz für mich rüber...)
Geändert von Florian43/1 (29.05.2008 um 15:52 Uhr)
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