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Thema: Kardioversion statt Defibrillation bei VT

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Registriert seit
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    Moin moin,

    das ist mir alles bekannt, wie gesagt, ich suche Literatur oder Erfahrungen darüber, dass bei der pulslosen VT kardiovertiert (=defibrilliert mit Syncronisation) wird.
    Eine VT mit einer pea/EMD gleichzusetzen, ist wirklich sehr gewagt. Ausserdem wird eine EMD/PEA nicht defibrilliert, auch nicht kardiovertiert. Sind sind therapiemässig der Asystolie gleichzusetzen.
    Übrigens, der Bekannte ist Oberarzt in der Herzchirurgie und dort der zuständige Oberarzt für die postoperative Intensivstation. Noch Fragen?

    Gruß, Mr. Blaulicht

  2. #2
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    Zitat Zitat von Mr. Blaulicht

    Übrigens, der Bekannte ist Oberarzt in der Herzchirurgie und dort der zuständige Oberarzt für die postoperative Intensivstation. Noch Fragen?

    Gruß, Mr. Blaulicht

    Ein Grund mehr alles zu hinterfragen.....:-P
    Grüße aus Augsburg

    Happyrescue

  3. #3
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    Deswegen ja meine Frage!

    Gruß, Mr. Blaulicht

  4. #4
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    Juppa!

    Sorry da war der Fehlerteufel am Werke!

    PEA / EMD ist der asystolie gleichzusetzen, da es eine rein elektrische Aktion ist.

    Hmm... Als Arzt kann man sich überlegen bei einer pulslosen VT zu Kardiovertieren, würd ich sagen ;)

    Je nachdem wie die VT im EKG dargestellt ist kann man sich ja auch eine Adrekar-Gabe überlegen (Reentry Tachykardien, AV-junkt...)

    muss los, in diesem Sinne!

    Tschüüss
    »Ein völlig nutzloses Produkt«
    Die „New York Times” zur Markteinführung von Microsoft Windows (1985)

  5. #5
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    Im Sinne macht es keinen Unterschied, da ja das gleiche am Gerät gemacht wird: Strom durch Mensch und heutzutage die Defis eh alle auf automatisch Synchron eingestellt sind.

    Und wie man das dann nun nennt ist denk ich eher zweitrangig.
    Grüße aus Augsburg

    Happyrescue

  6. #6
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    Eigentlich wird eine pVT defibrilliert, nicht kardiovertiert. Vielleicht liegt da ja ein Missverständniss vor, weil eine VT kann man durch die Kardioversion terminieren.
    Mir wäre es absolut neu, das ein Rhythmus ohne Auswurfleistung kardiovertiert wird.



    Vielleicht noch mal zur Klärung:

    VT: Ventrikuläre Tachykardie mit Auswurf (= Puls)
    pVT: Ventrikuläre Tachykardie ohne Auswurf (= kein Puls)

    Defibrillation: Schuss wird direkt beim Auslösen abgegeben (= unsynchronisiert)
    Kardioversion: Schuss wird erst abgegeben, wenn nach dem Auslösen die nächste R-Zacke erkannt wird, also zeitversetzt (= synchronisiert). Ausserdem ist die Energie deutlich geringer.

    Mir wäre es ebenfalls neu, dass heutige Defis grundsätzlich im synchronisierten Modus (also zur Kardioversion) starten würden. Das Gegenteil ist der Fall, die Geräte sind nach dem Einschalten im unsynchronisierten Modus (also für die Defibrillation). Würde ja auch keinen Sinn machen, da die Kardioversion eine rein ärztliche Massnahme ist. So wird es in der Praxis eher so sein, dass diese Möglichkeit bei vielen Halbautomaten nur sehr eingeschränkt (nämlich im manuellen Modus) zur Verfügung steht.

    Ach ja, ausser dem Kammer-Flattern /-Flimmern (VF) und der pVT werden auch pulslose Torsaden defibrilliert.
    Geändert von brause (29.04.2006 um 12:04 Uhr)
    MfG

    brause

  7. #7
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    Zitat Zitat von brause
    Eigentlich wird eine pVT defibrilliert, nicht kardiovertiert. Vielleicht liegt da ja ein Missverständniss vor, weil eine VT kann man durch die Kardioversion terminieren.
    Mir wäre es absolut neu, das ein Rhythmus ohne Auswurfleistung kardiovertiert wird.
    So war mir das eigentlich auch bekannt. Allerdings meinte eben jener besagter Oberarzt, die Chance ständen besser, eine pVT in einen vernünftigen Rhythmus zu kardiovertieren als sie durch eine Defibrilation in ein Flimmern zu schiessen.

    Ich weiss auch nicht, was ich davon halten soll. Ich werd´s einfach beim nächstem mal ausprobieren. So ´ne Sync-Taste ist ja schnell gedrückt.

    Gruß, Mr. Blaulicht

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