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Thema: Selbstbauantenne für den BOS-Bereich

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Ulrich_Kliegis Gast
    Moin,

    Zitat Zitat von oszillator Beitrag anzeigen
    Hallo!
    Für 135 MHz UND 162 MHz kann man so was schlecht bauen. Die beiden Bereiche sollten so 60 MHz Unterschied haben.
    Es geht doch nix über Erfahrung!

    Zitat Zitat von oszillator Beitrag anzeigen
    Für NUR 135 MHz würde ich mal 14 enge Windungen am Anfang und dann 3 weite Windungen über den Rest der Pappröhre verteilen. Besser ist es natürlich, wenn Du die Antenne abstimmen könntest.
    In meinem ganz früheren Labor hatte ich Zugang zu wunderbaren Rotz und Schwarte - Meßempfängern, und ein funkender Freund durfte bei seinem AG einen Spektrumanalysator benutzen - das war ne feine Sache. Nie wieder waren Filter so gut abgestimmt.

    Zitat Zitat von oszillator Beitrag anzeigen
    Bei 162 MHz würde ich es mal mit 8 engen und dann 3 weiten Windungen versuchen.
    Danke, das ist ja schon mal ein Ansatz. Werde mal in der Bucht nach Spektrumanalysatoren die Augen aufhalten, sowas kann man doch in jedem Haushalt gut gebrauchen... :)

    Oder gibt es da irgendwo ein nettes Selbstbauprojekt?

    Parallel dazu habe ich mir heute mal das Material für eine Discone / Groundplane für 162 MHz geholt. Mal schauen, was das bringt.

    Gruß,
    U.

  2. #2
    Registriert seit
    10.09.2004
    Beiträge
    557

    GP

    Hallo!

    Schau mal hier:

    http://www.funkmeldesystem.de/foren/...ng+groundplane

    Da haben viele Leute ganz tolle Ideen dazugesteuert. Ist am Ende ein wirklich sehr gutes und billiges Ding rausgekommen.

    Hoffentlich ist es noch nicht zu spät, falls Du schon anderes Material gekauft hast.

    Aber es geht nichts über eine selbstgebaute Antenne. Die macht mehr Freude als eine gekaufte!

    Viele Grüße

    Wolfgang

  3. #3
    Ulrich_Kliegis Gast
    Zitat Zitat von oszillator Beitrag anzeigen
    http://www.funkmeldesystem.de/foren/...ng+groundplane

    Da haben viele Leute ganz tolle Ideen dazugesteuert. Ist am Ende ein wirklich sehr gutes und billiges Ding rausgekommen.

    Hoffentlich ist es noch nicht zu spät, falls Du schon anderes Material gekauft hast.

    Aber es geht nichts über eine selbstgebaute Antenne. Die macht mehr Freude als eine gekaufte!
    Hallo Wolfgang,
    habe gerade mal ein 46 cm langes Stück Ms-Rohr an eine BNC-Buchse gelötet, ein Stück altes 50-Ohm RG58-Netzwerkkabel aus der Recycle-Kiste (Ich wußte schon vor 6 Jahren, daß ich das nochmal gebrauchen kann!) geholt, an den RadioShack Pro28-Scanner angeschlossen, den Strahler mit einer Wäschklammer an die Gardine ins Fester gehängt, ohne Erd-beams bisher, und das Ding ist schon jetzt bei 162 MHz deutlich besser als die kleine Breitbandgnubschtenne.

    Besser im Sinne von mehr Reichweite, und sicher ist das Rauschen auch deutlich geringer, schon wegen Lambda/4, was ja eigentlich noch besser ist als mehr Mikrovölter.

    Statt der 4 nach unten zeigenden Beams müßte es doch auch eine gute Erde an der BNC-Buchse oder eine Blechdose dadrunter tun. Oder braucht der Strahler die Erde auch in seiner unmittelbaren Umgebung zwecks Ausprägung eines Feldes? Ich werde mal noch ein bißchen rumprobieren.

    Aber in einem stimme ich Dir schon jetzt voll zu: So einfach das Ding auch ist, es macht Spaß, mit Selbstgebautem zum Ergebnis zu kommen.

    Gruß,
    U.

  4. #4
    Ulrich_Kliegis Gast
    Zitat Zitat von oszillator Beitrag anzeigen
    http://www.funkmeldesystem.de/foren/...ng+groundplane

    Da haben viele Leute ganz tolle Ideen dazugesteuert. Ist am Ende ein wirklich sehr gutes und billiges Ding rausgekommen.
    Die habe ich mittlerweile nachgebaut, beim Umrechnen nur den Verkürzungsfaktor außer acht gelassen. Mir geht es ja um 162 MHz, und da habe ich einfach 300/(162*4) gerechnet, ohne Verkürzungsfaktor. Von dem ist in o.g. Artikel auch nicht ausdrücklich die Rede. Versteht Ihr hier unter 2m 150 Mhz oder 145? Wenn letzteres, ist da schon ein bißchen Verkürzung drin. Mit meinen 46 cm für 162 MHz liege ich jedenfalls offenbar noch zu hoch / frequenzmäßig zu niedrig. AIS-Spezis raten zu 37 cm, entsprechend einem Verkürzungsfaktor von 0.8 (für 4mm-Messingrohr).

    Immerhin war die Reichweitenzunahme gegenüber dem Breitbandgnubschi schon mal beachtlich: mindestens eine Verdoppelung. Da AIS recht horizontal polarisiert ausgesendet wird, also schon ganz gut.

    Ich werde da jetzt aber auch noch einen besser abgestimmten vertikalen Dipol ausprobieren.

    Und Bilder meiner 8-Euro-50-Antenne folgen auch noch.

    Gruß,
    U.

  5. #5
    Ulrich_Kliegis Gast
    Zitat Zitat von Ulrich_Kliegis Beitrag anzeigen
    Und Bilder meiner 8-Euro-50-Antenne folgen auch noch.
    Nicht von meiner Antenne, aber ganz ähnlich:

    http://www.heinz-kratz.de/kwant4.htm

    Nur, daß ich keine N-Norm-, sondern eine BNC-Buchse genommen habe, und Messingrohr statt des hier offenbar eingesetzten Kupferrohrs. Einfacher geht's wirklich nicht. Und wenn man sie portabel mitnehmen will, empfehlen sich ein paar Ersatzschrauben und -muttern.

    Gruß,
    U.

  6. #6
    Registriert seit
    12.07.2006
    Beiträge
    549
    Hallo,

    wie lang müssten die "dinger" denn sein, wenn ich 2m (Poc) und 4m (Sprechfunk) empfangen will?
    semper et ubique

    "Man muss nicht immer nur nehmen, man muss sich auch mal geben lassen können"
    - GerdShow -

  7. #7
    Ulrich_Kliegis Gast
    Zitat Zitat von WAF-18-83-1 Beitrag anzeigen
    Hallo,

    wie lang müssten die "dinger" denn sein, wenn ich 2m (Poc) und 4m (Sprechfunk) empfangen will?
    Guxxdu hier:
    http://www.funkmeldesystem.de/foren/...ng+groundplane

    (wie Oszillator einige Artikel weiter oben empfohlen hat - diese Forum-Threads sind ohne Baumstruktur kaum zu verfolgen...)

    Gruß,
    U.

  8. #8
    Registriert seit
    07.02.2006
    Beiträge
    215
    Zitat Zitat von WAF-18-83-1 Beitrag anzeigen
    Hallo,

    wie lang müssten die "dinger" denn sein, wenn ich 2m (Poc) und 4m (Sprechfunk) empfangen will?
    Die Formel für die Wellenlänge l = c : f (wobei c die Lichtgeschwindigkeit und f die Frequenz ist). Und da wir bei der Antenne von l/4 ausgehen, teilen wir unser Ergebnis dann durch 4.

    Jetzt kannst du das folgendermaßen berechnen:
    300 : Frequenz : 4 = Länge in m

    Nehme ich jetzt die Mitte des 4m Bos Bandes (zwischen Kanal 347 und 510) komme ich auf folgendes Ergebnis:
    300 : 85,635 : 4 = 0,88m

    und beim 2m ergibt sich folgendes:
    300: 167,295 : 4 = 0,45m

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