Zitat von abc-truppe
Rein theoretisch wäre das durchaus möglich.
Ich denke aber schon, daß die Alarme nur im Landkreis oder so ausgesendet werden.
Zitat von abc-truppe
Rein theoretisch wäre das durchaus möglich.
Ich denke aber schon, daß die Alarme nur im Landkreis oder so ausgesendet werden.
Wir lassen Messer und Gabel liegen ...
... um mit der "Schere" anderen zu helfen.
Wenn das Netz Bundesweit geschaltet wird und sich der TME ins Netz einbucht, kannst du überalle die Alarme empfangen ^^Zitat von Alex22
MfG Fabsi
Du kannst sogar in Flensburg mit Deiner Leitstelle in München kommunizieren.
Mit etwas geeingenter Software müsste es sogar zu bewerkstelligen sein, dass man sich nicht mehr in jeder einzelnen Leitstelle bei Fernfahrten an- und abmelden muss, sondern die ganze Zeit auf seinem "Heimatkanal" - den es ja dann nicht mehr gibt, also im Funkkontakt mit seiner eigenen Leitstelle bleiben kann, und die "fremde" Leitstelle wieß trotzdem bescheid und kann einen bei Bedarf ansprechen.
Gruß, Mr. Blaulicht
ähm mal ne bescheidene frage
wird es auch ein fms ähnliches system geben?
welche frequenz nutzt tetra?
8 von 10 newbies können nicht suchen und googlen!
schreib dich nicht ab, lerne suchen und googlen.
Kinder haben im BOS Funk nichts zu suchen!!!!
Moin moin,
FMS wurde ja entwickelt, um den Sprech-Funkverkehr zu entlasten. Ich gehe also mal davon aus, dass es ein auch nach wie vor ein ähnliches System geben wird. Mit etwas Glück wird das System sogar in soweit verändert, dass man wesentlich mehr Codes zur Kommunikation hat.
Aus Sicht des Rettungsdienstes wären das zum Beispiel:
- "Fahrt mit Sondersignal"
- "Notarztnachforderung zur Einsatzstelle" oder "Notarztnachforderung zur aktuellen GPS-Position"
- etc.
Gruß, Mr. Blaulicht
Wobei dabei aber auch nicht unbedingt eine Funkentlastung stattfinden wird.Zitat von Mr. Blaulicht
Hier wird immer dazu gesagt wieso auf einmal der Notarzt nachgefordert wird.
Und wie man es aus der Feuerwehr kennt, wird jede "gravierende" Lageveränderung der LST gemeldet.
Ausserdem muss der Disponent ja auch wissen ob der Notarzt mit oder ohne SoSi kommen muss. Also bei dem Punkt wirds keine Funkentlastung geben.
Einer seiner Jünger überlegte immer dreimal, bevor er etwas tat. Als der Meister davon hörte, Sprach er:"Zwei mal überlegen- das reicht schon".
bie uch gibt es da einen Unterschied?Zitat von tower911
Ich versuche seit 4 Jahren das zu bestellen, keine Chance
aber dann gibt es auch noch Handys
"Prüft sorgfältig bevor ihr Bewährtes ändert, aber haltet nicht an Bewährtem fest, wenn die Lage dies nicht länger rechtfertigt und die bewährte Lösung nicht den Erfordernissen der Zukunft entspricht"
Scharnhorst
www.fwnetz.de
Wenn´s mal schnell gehen muss, verzichte ich auch gerne auf eine Bergündung. Während einer Rea habe ich keine Zeit, erst die 5 zu drücken, zu warten, bis sich endlich mal ein Diponent meldet oder mir ein J schickt und dann meine NA-Nachfordrung durchzugeben. Bei uns kann das nämlich unter Umständen eine Weile dauern, bis sich die Leitstelle auf die 5 meldet. Dann drücke ich doch lieber den Status für "NA, aber schnell"...Zitat von tower911
Für so etwas mag ja bei der Feuerwehr auch genug Menpower vorhanden sein. Aber im RD ist das nicht immer so. Für ´ne vernünftige Rea brauche ich drei Leute, zwei habe ich, da bleibt keiner übrig, der sich mit Funken oder telefonieren aufhalten kann, zumal die meisten Reas nicht gerade neben einem Telefon oder im RTW stattfinden...Zitat von tower911
Ein NA kommt nur, wenn eine vitale Bedrohung des Patienten vorliegt. Also immer mit SoSi. Ausnahmen gibt es zwar auch, aber für diese wenigen Fälle kann ich die Leitstelle ja auch über die 5 rufen oder direkt ansprechen.Zitat von tower911
Insofern gibt es meiner Meinung nach noch genug Möglichkeiten, den Funk zu entlasten...
Gruß, Mr. Blaulicht
ÄH "Notarzt ohne Sonderrecht" wenn fährt der doch immer mit Blau und Musik sonst kann man den Hausarzt anrufen wenn Zeit isZitat von tower911
Gruß Michael
Der Herr hat die Zeit erschaffen, wir nehmen sie uns ;-)
http://www.tagesschau.de/sendungen/0...l_NAV_,00.html
schaut selber
Leider geht's mal wieder nicht... Ich hasse proprietäre Formate!Zitat von bastilein121
jhr
Hi,Zitat von akkonsaarland
mal folgenden Auszug aus dem aktuell dazu diskutiertem Konzept:
"Umsetzung FMS im Digitalfunk:
Die bekannten und bewährten Funktionen des FMS-Systems können mit Einführung des Digitalfunksystems übernommen bzw. mit neuen Funktionen erweitert werden. Es gilt auch hier, möglichst einen einheitlichen Standard für alle BOS-Anwender bei polizeilichen und nichtpolizeilichen Organisationseinheiten festzulegen.
Die Übermittlung von Statusmeldungen vom Endgerät zur Leitstelle oder umgekehrt erfolgt im Digitalfunksystem durch Aussendung einer SDS (Short Data Service) vergleichbar mit einer SMS im GSM-Netz. Die digitale Übertragung der SDS ermöglicht einen störungsfreien Austausch von Kurzinformationen parallel zum Sprachbetrieb, da er im abgetrennten Organisationskanal erfolgt.
Die Aussendung der Statusmeldung vom Fahrzeug zur Leitstelle mit den Tasten 1 bis 9 soll ähnlich wie im FMS-System nach TR-BOS erfolgen.
Die zusätzlichen Tasten *und # erweitern die Palette der mit einer Taste auszulösenden möglichen Meldungen.
Die Belegung der Tasten und Umsetzung im Einsatzleitrechner (ELR) sollte im Hinblick auf eine BOS-übergreifende Zusammenarbeit im Digitalfunk- sowie in gemeinsamen Leitsystemen für polizeiliche und nichtpolizeiliche Organisationseinheiten möglichst einheitlich gewählt werden.
Weiterhin wird der bisher mit der 0 auszulösende Notruf künftig mittels des separaten Notrufknopfes getätigt. Somit kann diese Taste einer anderen Verwendung zugeführt werden.
Im Sinne einer möglichst anwenderfreundlichen bedeutungsähnlichen weiteren
Nutzung bietet es sich an, anstatt dessen einen priorisierten (also gegenüber dem Standardsprechwunsch herausgehobene Bedeutung) Sprechwunsch an dieser Stelle zu implementieren. Der Einsatz dieser Funktion ist vorgesehen für den Fall, dass ein Funkteilnehmer der LS ein dringendes Einsatzgespräch signalisieren möchte, dieses jedoch aufgrund eines bestehenden Gruppengesprächs nicht unmittelbar durchführen kann; die LS allein hat die Möglichkeit, eine andauernde Gruppenkommunikation übersprechen
oder sie notfalls zu beenden.
Das Digitalfunksystem ist nicht auf Buchstaben und Zahlen des FMS-Systems beschränkt.
Diese können als freiformulierter Klartext (Textmeldung) dargestellt werden.
Erweiterungen sind jederzeit möglich.
Die LS kann an einzelne Teilnehmer oder Teilnehmer einer Gruppe oder mehrere
Gruppen Textmeldungen in Form einer SDS übermitteln. Dabei beschränkt sich die Meldung von der LS an ein Endgerät nicht mehr wie beim FMS-System an ein einzelnes taktisches Kurzkennzeichen (Buchstabe), sondern kann als Klartextform auf das Display übermittelt werden. Da diese Textmeldungen aus dem Einsatzleitrechner (ELR) generiert werden, sollte hier auf einheitliche und kurze Standardtexte mit Wortlaut ähnlich der TR-BOS zurückgegriffen werden. Ebenfalls ist die Übersendung eines freien Textes über den ELR möglich.
Wird in der Migrationsphase ein analoges Funksystem mit einer Gruppe im Digitalfunksystem per Überleiteinrichtung verbunden, ist ggf. darauf zu achten, dass die Statusmeldungen folgerichtig in das andere System übersetzt werden.
Mit der Generierung von herstellerspezifischen SDS aus dem ELR heraus kann bei einigen Endgerätetypen ein Fernwirken durchgeführt werden. Mit Fernwirken kann z.B. das Digitalfunkgerät veranlasst werden, seine Positionsdaten bei vorhandenem GPSEmpfänger zu übermitteln."
Soweit erstmal Zitat Ende
Werner
und @ Mr.Blaulicht:Zitat von Fabpicard
Danke, schon wieder ein Stück schlauer, geile Sache!
Meint Ihr, ob das eingeschränkt wird, wo sich der TME einbucht oder ob das generell deutschlandweit freigeschalten bleibt, ähnlich wie beim Handy?
Ich gehe mal davon aus, dass dies alles eine Frage der Programmierung sein wird.
Insgesamt sehe ich schon sehr viele Möglichkeiten, die das digitale Netz bieten kann. Letztendlich hängt es halt an der Soft- und Hardware, diese Möglichkeiten auch umzusetzen.
Über das digitale Netz könnte man Patientendaten austauschen, Hydrantenpläne übermitteln, sich online einen Bettennachweis an die Einsatzstelle holen (bei Großschadenslagen), sich die letzten zehn Einsätze aus dem Einsatzleitrechner holen, die den Patienten betreffen. Es gäbe mit Sicherheit, Krankenhäuser mit ins Netz zu intergieren, um so Zugriff auf die Patientenakte zu erhalten, gleichzeitig könnte man EKG-Streifen ins KH schicken, um einen Rat von einem Erfahrenen Kardiologen zu erhalten.
Die Dokumentation der einzelnen Fahrten könnte einfacher gestaltet werden. Man schiebt die Versicherungskarte im Fahrzeug ein, und alles wird an den Leitstellenrechner geschickt.
Wie in einem obrigen Bericht schon erwähnt, können Ausweise und Führerscheine schneller überprüft werden.
Ihr seht, Möglichkeiten gibt es mit Sicherheit viele, es wird halt allzuoft am Geld mangeln, sie auch auszunützen.
Zumindest was RD und FW angeht, glaube ich, es wird letztendlich nur der Funk als Minimallösung funktionieren, und sonst nix. Schade :-(
Gruß, Mr. Blaulicht
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