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Thema: DMO/TMO Inhouse Versorgung

  1. #31
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    Und wer verzapft so einen Unsinn?
    Die Frage ist doch, kommst du mit analogen HFG's bist zur AÜ durch und mit den TETRA-HFG's nur mit Repeater?

  2. #32
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    In welchem Buch steht das? Würde mich auch interessieren.
    Momentaner Stand der Dinge ist der, dass TMO als Einsatzstellenfunk nicht in Frage kommt. Ausnahme: Gebäudefunk in TMO-Funktionsweise, doch soweit ich weis gibt es dafür noch keine BOS-zugelassenen Systeme.

    M

  3. #33
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    Zitat Zitat von Melderprofi Beitrag anzeigen
    Momentaner Stand der Dinge ist der, dass TMO als Einsatzstellenfunk nicht in Frage kommt.
    So absolut ist das genauso quatsch. Wenn ich gescheite Versorgung habe, kann ich meinen Einsatzstellenfunk genauso in TMO abbilden. Einsatzstellenfunk bedeutet in 80% der Fälle eben nicht Mehrfamilienhaus in Stahlbetonbauweise.

  4. #34
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    Zitat Zitat von Kermit_t_f Beitrag anzeigen
    Ich würde eher behaupten, von Inhouse-Versorgung spricht man, wenn man eine Erreichbarkeit innerhalb eines Objektes durch das Netz sichergestellt hat.
    So gebe er den Begriff "Inhouse-Versorgung" mal bei google ein. Oder frag bei 50 Fachfirmen an was sie darunter verstehen. Mag sein dass Du anderer Auffassung bist -ist okay für mich. Ich werde das nicht durchkauen.

    TMO-Einsatzstellenfunk: Natürlich "kann" man, aber warum unnötige Netzauslastung produzieren?

    M

  5. #35
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    Zitat Zitat von Melderprofi Beitrag anzeigen
    TMO-Einsatzstellenfunk: Natürlich "kann" man, aber warum unnötige Netzauslastung produzieren?
    Wieso unnötig? Solange das Netz die Kapazität hat sollte sie auch genutzt werden. Ob das Netz zu 10% oder 60% ausgelastet ist ist doch egal. Erst wenn die Auslastungsgrenze erreicht wird sollte über Prioritäten nachgedacht werden.

    Gruß
    Simon

  6. #36
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    Zitat Zitat von sschaebe Beitrag anzeigen
    Erst wenn die Auslastungsgrenze erreicht wird sollte über Prioritäten nachgedacht werden.
    Ist ja auch kein Problem, mitten im laufenden Einsatz das Funkkonzept zu ändern...

    MfG

    Frank
    Kontaktaufnahme bitte per Mail. Danke!

  7. #37
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    Zitat Zitat von Melderprofi Beitrag anzeigen
    Oder frag bei 50 Fachfirmen an was sie darunter verstehen.
    Das ist das, worauf ich etwas weiter oben hinaus wollte. Verwechslung von TMO und DMO, Haarspaltereien mit Gruppe und Kanal, verschiedene Deutungsvarianten für Begriffe und Abkürzungen. Babylon läßt grüßen.


    MfG

    Frank
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  8. #38
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    Zitat Zitat von F64098 Beitrag anzeigen
    Ist ja auch kein Problem, mitten im laufenden Einsatz das Funkkonzept zu ändern...
    Das Nachdenken sollte natürlich schon vor der 95% Auslastung kommen.
    Somit kann ein weiterer Abschnitt statt in eine dynamische Gruppe auf DMO gelegt werden. Für die bereits im Einsatz befindlichen Kräfte ändert sich nichts. Ich seh da kein Problem.

    Mit Tetra müssen wir uns einfach von festgefahrenen Denkmustern lösen.

    Gruß
    Simon

  9. #39
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    Zitat Zitat von sschaebe Beitrag anzeigen
    Das Nachdenken sollte natürlich schon vor der 95% Auslastung kommen.
    Somit kann ein weiterer Abschnitt statt in eine dynamische Gruppe auf DMO gelegt werden. Für die bereits im Einsatz befindlichen Kräfte ändert sich nichts. Ich seh da kein Problem.

    Mit Tetra müssen wir uns einfach von festgefahrenen Denkmustern lösen.

    Gruß
    Simon
    Ist es nicht sehr schwer, vorherzusehen wann die Kap-Grenze naht?
    Im ländlichen Gebiet sehe ich da auch keine Probleme, aber in Ballungsgebieten?
    Es wird sich noch vieles zeigen(und ändern) wenn der Wirkbetrieb mit einer Vielzahl von Teilnehmern mal unter Realbedingungen am laufen ist.

    M

  10. #40
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    Zitat Zitat von sschaebe Beitrag anzeigen
    Das Nachdenken sollte natürlich schon vor der 95% Auslastung kommen.
    Die Netzauslastung ist doch nix quasi-statisches wie ein Pegelstand. Und vom Benutzer überhaupt nicht einzuschätzen (außer durch das "Besetztzeichen").
    Nicht mal von der Leitstelle.

    Somit kann ein weiterer Abschnitt statt in eine dynamische Gruppe auf DMO gelegt werden. Für die bereits im Einsatz befindlichen Kräfte ändert sich nichts. Ich seh da kein Problem.
    Die Auslastungssteigerung muß ja nicht durch die eigenen Kräfte erfolgen. Also wirfst Du doch das bestehende Konzept um, wenn die Anzahl der abgewiesenen Verbindungsanforderungen plötzlich ansteigt.
    Außerdem ist es nicht gerade klug, die "eigene" Gruppe mit Einsatzstellenfunk vollzumüllen.
    An die dynamischen Gruppen glaube ich erst dann, wenn ich in einer gearbeitet habe. Nicht hier und heute, wo man bereits mit 25 Endgeräten Stresstests macht, sondern dann®

    Mit Tetra müssen wir uns einfach von festgefahrenen Denkmustern lösen.
    Solange das alles nur auf Papier bzw. Powerpoint funktioniert, werde ich mich von garnichts lösen. Außer vielleicht von der Idee, daß nur durch ein anderes Modulationsverfahren plötzlich alles ganz anders werden soll...


    MfG

    Frank
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  11. #41
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    Zitat Zitat von Melderprofi Beitrag anzeigen
    So gebe er den Begriff "Inhouse-Versorgung" mal bei google ein. Oder frag bei 50 Fachfirmen an was sie darunter verstehen. Mag sein dass Du anderer Auffassung bist -ist okay für mich. Ich werde das nicht durchkauen.

    TMO-Einsatzstellenfunk: Natürlich "kann" man, aber warum unnötige Netzauslastung produzieren?

    M
    Erstmal, es ist mir egal, was 50 Fachfirmen dazu sagen. Inhouse-Versorgung bedeutet schlicht, dass man in einem Objekt Verbindung zum Netz hat. Wenn das über eine normale Freifeld-Funkzelle sichergestellt werden kann, schön, ansonsten muss eben zur Herstellung der Inhouse-Versorgung eine Kompensationsmöglichkeit vorgesehen werden. Nichts anderes sagt übrigens der erste Google-Treffer zu "inhouse versorgung" mit der Präsentation der Kollegen von telent.

    Zu dem zweiten Teil, das Netz ist ja dafür da, dass es durch die BOS benutzt wird. Also hat das mit unnötiger Netzalast nicht wirklich was zu tun.
    Wenn die einzelne Funkzelle an ihre Kapazitätsgrenze kommt, bekomme ich ein Wartezeichen am Endgerät, wenn ich auf die PTT drücke. Das ist aber erstmal auch kein Weltuntergang, weil das heute auch nicht anders ist. Wenn jemand anderes funkt, muss ich warten. Dazu kommt, dass die Zelle ihre Auslastung an die Endgeräte meldet. Wenn die Endgeräte das unterstützen, können sie also eine Zelle mit geringerer Auslastung suchen, sofern die restlichen Rahmenbedingungen stimmen.

    Zu Babylon: Was hat das mit dem Digitalfunk zu tun? Der Begriff inhouse-Versorgung ist nicht TETRA-spezifisch, und wer DMO und TMO nicht auseinanderhalten kann, der konnte vorher Gegen- von Wechselsprechen nicht unterscheiden.

  12. #42
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    Zitat Zitat von Melderprofi Beitrag anzeigen
    In welchem Buch steht das?

    M
    Feuerwehr-Fachwissen
    Gruß 80

  13. #43
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    @Kermit:

    Darf ich mal fragen ob Du Anwender bist? Was verstehst Du unter "Einsatzstellenfunk"? Ist es wirklich nötig, Verkehrsregelung o.ä. Kommunikation auf TMO abzuwickeln? Kannst Du garantieren dass jederzeit genügend Kapazität im TMO Modus zur Verfügung steht-für alle anderen nicht am Einsatz beteiligten Nutzer die in der betreffenden Zelle eingebucht sind sowie für die bereits operativen Einsatzkräfte? Äußerungen wie

    Zitat Zitat von Kermit_t_f Beitrag anzeigen
    das Netz ist ja dafür da, dass es durch die BOS benutzt wird. Also hat das mit unnötiger Netzalast nicht wirklich was zu tun.
    kann ich nicht nachvollziehen. Warum TMO wenn DMO möglich?

    Sollte es nicht Ziel sein, eine schnelle Gesprächsabwicklung sicherzustellen? Wer unnötigen Traffic im TMO erzeugt wirkt dem entgegen, und dann passiert vielleicht das:

    Zitat Zitat von Kermit_t_f Beitrag anzeigen
    Wenn die einzelne Funkzelle an ihre Kapazitätsgrenze kommt, bekomme ich ein Wartezeichen am Endgerät, wenn ich auf die PTT drücke. Das ist aber erstmal auch kein Weltuntergang, weil das heute auch nicht anders ist. Wenn jemand anderes funkt, muss ich warten.
    ...und das ist vermeidbar.

    M

  14. #44
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    Zitat Zitat von Melderprofi Beitrag anzeigen
    Sollte es nicht Ziel sein, eine schnelle Gesprächsabwicklung sicherzustellen? Wer unnötigen Traffic im TMO erzeugt wirkt dem entgegen, und dann passiert vielleicht das:
    Zitat Zitat von KERMit
    Wenn die einzelne Funkzelle an ihre Kapazitätsgrenze kommt, bekomme ich ein Wartezeichen am Endgerät, wenn ich auf die PTT drücke. Das ist aber erstmal auch kein Weltuntergang, weil das heute auch nicht anders ist. Wenn jemand anderes funkt, muss ich warten.
    ...und das ist vermeidbar.

    M
    Einem schnellen Gesprächsaufbau steht der DMO aber im Weg. Laut meinen Unterlagen dauert der DMO Gesprächsaufbau deutlich länger.
    Eine Normalkapazitätszelle hat 8 Zeitschlitze. Damit sind 7 Parallele Gespräche möglich. Der Einsatz kann dann schon ziemlich groß werden bevor hier Kapagrenzen erreicht werden.
    In Hochkapazitätszellen sind sogar 16 bis 32 Zeitschlitze (15 bis 31 Gespräche möglich) vorhanden.
    Daneben gibt es für Großschadensfälle mobile Zellen, welche eine Hochkapazitätszelle mit 16 Zeitschlitzen bereitstellt.
    Daneben kann durch die Nutzung von SDS-Nachrichten bzw. Statusmeldungen die Anzahl der Gespräche reduziert werden.
    Ich denke die meisten Einsätze lassen sich ohne Probleme im TMO-Netz abwickeln.

    Gruß
    Simon

  15. #45
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    Zitat Zitat von sschaebe Beitrag anzeigen
    Eine Normalkapazitätszelle hat 8 Zeitschlitze. Damit sind 7 Parallele Gespräche möglich.
    Und woher nimmst Du die Gewißheit, daß diese 7 Zeitschlitze alle für diesen einen Einsatz verfügbar sind? Was weißt Du von Aktivitäten anderer BOS in dieser Zelle?
    Die müssen ja nicht im Moment aktiv sein, aber halt genau dann, wenn sich auch bei besagtem Einsatz ein erhöhter Gesprächsbedarf ergibt.

    Ich befürchte, Du machst Dir das zu einfach...

    MfG

    Frank
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