Hallo!
Najaaa...es mag ja viele Gründe für alles mögliche geben.
Aber um himmels Willen...um was für eine Antenne geht es denn da?
Ein 25m Schleuderbetonmast versetzt man nicht mal eben so!
Sorry...kann mir da die Antenne gerade nicht vorstellen.
Hulap...ähm...ja, je länger das Kabel, um so höher die Dämpfung, klar. Gibt aber Kabel und Kabel!
Und aktive Verstärker...ähem...wie sollen die denn gebaut sein?
BOS will doch - zumindest auf 4m - immer und ständig Vollduplex (Gegensprechen) haben.
Solche Verstärker müssten also Bandselektiv sein...also quasi ein- und Ausgangsseitig jeweils eine Duplexweiche aufweisen.
Das ist nicht nur teuer - nö. Man müsste die Frontplatte des Funkgerätes am anderen Ende hinter einer Stahltür verschließen, damit auch niemalsnicht irgendjemand von UbG nach ObG oder UW oder OW schaltet - das würde dann nämlich gut brutzeln.
Nein, die einzig vernünftige Lösung ist anständiges Antennenkabel.
Schau dir z.B. mal an, welche Kabelinstallationen in großen Polizeirevieren, Innenministerien und manch noble Notrufzentrale zu finden ist.
Da findest du kein RG-213, erst recht kein RG-58.
Nöp...das sind Kabel, wenn einem da nen Meter von auf den Fuß fällt, sind ein paar Knochen kleiner.
Standard für solche Festinstallationen wäre z.B. LCF78-50JA.
Dämpfungswerte je 100 Meter:
4m Band = 1,07dB
2m Band = 1,53dB
70cm Band = 2,54dB
Und - je nach Menge - lasche 7€ je Meter ist m.E. nicht wirklich "teuer" für soein Geschoss.
Aber schon bissel übertrieben...für 4m+2m auf nur 50m, würde auch schon "handliches" LCF12-50JA vollauf reichen. Dämpfungswerte wieder auf 100m Länge:
4m Band = 2,02dB
2m Band = 2,87dB
70cm Band = 4,71dB
Kostet dann noch etwa halb soviel wie das 7/8", also grob 3,50€/m.
Grüße aus Dortmund
Jürgen Hüser





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