Vorab, da sich ja doch wieder einer an meiner Meinung stören wird: Ja, für ihn selbst ist das eine Scheißsituation, die ich niemandem wünsche, und wo ich höchsten Respekt für diejenigen habe, die damit ihr Leben weiterhin meistern.
Aber: Feuerwehrtauglichkeit in meinem Augen ein klares Nein.
Mir als Wehrführer würde da auch nicht das 08/15-Formular eines Arztes reichen, der vielleicht ohne jedes Hintergrundwissen unter Feuerwehr die örtliche Lach- und Schießgesellschaft mit den lustigen Festen und der Osterfeuerbrandwache sieht, und ihr was gutes tun will wenn jeder irgendwie tauglich ist. Da wäre mir das verbleibende Stück Verantwortung immer noch zuviel.
Doch, auch und gerade heute.
In einer großen Masse von Feuerwehrleuten ist es einfacher, einzelne Leute mit durchzuziehen, die nicht jede Grundanforderung erfüllen können. Wird die Masse der gesamten Feuerwehrleute weniger, ist jeder mehr gefordert, und es wird immer schwieriger, solche Einzelfälle vernünftig mit einzubeziehen. Richtige Konsequenz wäre eigentlich, wenn die Quantität sinkt, muss die Qualität steigen.
Im Feuerwehrbereich versucht man lieber sinkende Quantität mit Absenken der Anforderungen zu begegnen. Grob gesagt das, was diverse Armeen schon in diversen Kriegen versucht haben: wenn nix mehr hilft, Schulkinder und Rentner an die Front. Geklappt hat das nie.





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