Nein, keine Angst da kann ich mit umgehen ;-)
Deine Aussage stimmt...
...aber nur wenn Du/man es falsch sehen bzw. lesen will.
Ich denke mal das es eigentlich klar ist das einige Sachen parallel laufen können und bei aufmerksamer Lesung wird Dir auffallen das Rettungszugang am Schluß steht, wenn bis dahin der GF die Lage nicht erkundet hat taugt der in der Tat nichts...
Eigentlich wollte ich ja nicht so sehr ins Detail gehen, aber für einen B3-Lehrgängler mache ich es gerne nochmal;-)
Als stellvertretende Beispiele für alle denkbaren Einsatzszenarien nenne ich mal...
- den Notfallkoffer, O2-Trageplatte/-tasche und HWS-Immobilisation bei VU wo ein oder mehrere Personen noch im Fahrzeug sitzen.
- Standrohr mit Schlüssel, Schlauchkörbe, etc., ggf. weitere PA bei Gebäudebränden.
Ist natürlich auch wieder in Abhängigkeit des Einsatzes zu sehen z.B. erstes oder nachrückendes Fahrzeug - sichtbare Wahrnehmungen - etc.
Wer sprach denn vom Spreizer??? Rettungszugang kann auch nur das einfache betätigen des Türöffners oder das beseitigen von Scheibenresten sein.
Wasserversorgung wäre da z.B. die Schnellangriffseinrichtung, ggf. Schaumrohr und steht auch stellvertretend für einen oder mehrere Feuerlöscher.
Wenn das bei euch der GF und Me, also ohne Atemschutz und Löschmöglichkeit, erkunden frage ich mich welcher GF denn nichts taugt und mir sträuben sich die Haare. Oder werden bei euch die Einsatzkräfte ab BM (B3) mit hellsichtigen Fähigkeiten ausgestattet?
...müssen wir aber hier nicht - vllt. mal bei einem Bier auf der Wies'n
Also mir ist es egal ob ich mit den freiwilligen Kameraden oder meinen Arbeitskollegen in den Einsatz gehe - gute und weniger versierte gibt es auf beiden Seiten und sehr skeptisch stehe ich dem blinden verlassen auf der sog. Pseudoerkundung von außen gegenüber.
Zwischen blinden losrennen der Indianer und mitdenkenden Vorbereitungen mache ich schon den ein oder anderen Unterschied und das soll ja auch in keinster Weise die Entscheidungen anzweifeln oder zur Diskussion stellen.
Wenn ich als Einsatzführungskraft vor Ort bin werden umgehend alle später eintreffenden Kräfte/Fahrzeugführer umgehend informiert und eingewiesen und dann wird auch nicht angetreten, sondern bleiben die Mannschaften im Fahrzeug bis auf weiteres. Wird übrigens von fast allen Kollegen/Kameraden so gehandhabt.
Das hat sich seit meinem BM-Lehrgang (1987) so als ganz brauchbar erwiesen.
Alles weitere würde m. E. hier auch den Rahmen sprengen und wäre zu lagespzifisch.







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