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Thema: Freistellung vom Wehrdienst - Sicherheitswache

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  1. #1
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    Zitat Zitat von überhose Beitrag anzeigen
    Bei mir (FW) wurde angerechnet: Reine Ausbildungs-/Übungsstunden, und technische Dienste, denen man einen Ausbildungscharakter andichten konnte (also Fahrzeug ausräumen, säubern und einräumen = ja, Fahrzeughalle fegen = nein).
    Alles, was Feuerwehr ist, ist Dienstzeit bei uns. Allerdings werden bei uns auch Dienste zur Instandhaltung des Gebäudes eingerechnet.
    Falls während dieser Übungen ein Einsatz kam, wurde die Dauer dieses Einsatzes auch mitgezählt, auch wenn die eigentlich vorgesehene Ausbildungszeit überschritten wurde.
    Die einzige Ausnahme, die gemacht wurde, war bei Leuten, die nachweislich wg. beruflichen oder verständlichen privaten Gründen Schwierigkeiten hatten, bei denen wurde dann auch schon mal eine Sicherheitswache mit eingerechnet, auch wenn diese mit der "eigentlichen FW" geleistet wurde, und nicht mit der KatS-Einheit.
    Bei uns werden Leute wie gesagt im Zivilschutz beschäftigt, wenn ich meine Verpflichtungsunterlagen gerade richtig im Kopf hab. Unser Beitrag zum KatS beträgt 2 Fahrzeuge in Truppstärke, die 4-5 mal das Jahr in Zugstärke üben. Mehr nicht. Der ELW gehört zu 100% der Gemeinde, beim Rüstwagen gehört zukünftig das Fahrgestell dem Kreis, Aufbau und Material gehören ebenfalls der Gemeinde.

    Was ist schon "reiner KatS"?
    Zu den Stunden: Wir hatten jeden zweiten Samstag 14-18 Uhr (= 4 Stunden), Ausnahmen davon während der Sommerferienzeit und bei besonderen Anlässen, daneben 1 Wochenende mit "24h"-Übung und ein paar Sonderveranstaltung (z.B. Trümmerstrecke der AKNZ, Übungen mit anderen Einheiten). Habe auf meinem letzten Jahresplan mal nachgesehen, dort waren es lt. Plan 248 Stunden...
    Geht alles, wenn man will.
    Gibts bei uns... nicht... Und wir vom Amt so auch akzeptiert :-)

  2. #2
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    Habe mich vor 1 Jahr auch für die Freistellung vom Wehrdienst entschieden.
    Ich weiß jetzt nicht haargenau, wie sie die Stunden abrechnen, aber wenn man regelmäßig die Übungsdienste besucht bzw. ich noch die Jugendfeuerwehr mit ausbilde - dazu noch Einsätze etc. dann kommt man sehr schnell auf die geforderten Stunden.
    Brandwachen gehören da sicherlich auch dazu - bist ja dann quasi im Dienst ;)

  3. #3
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    also ich bin auch im KatSch.....aber bei uns wird das frei schnauze entschieden....wenn man regelmäßig zu den diensten am samstag geht (8 mal im jahr oder so) un das 6 jahre lang dann fragt keiner danach....zb der erste dienst geht nur ne stunde....das interessiert keinen....

    wenn einer halt mal zuoft fehlt und nicht krank oder auf lehrgang ist der bekommt dann paar hinweise.....wenner halt lange ne kommt musser halt ein jahr länger machen un das jahr wo er fehlte wird als "urlaubsjahr" angerechnet....

  4. #4
    TuXiii Gast
    Also bei mir ist das so, dass es ohnehin utopisch ist, die Stunden einzuhalten (glaub so um die 100).

    Daher herrscht bei uns einfach nur "Anwesenheitspflicht" und wenn man wirklich mal nicht kann, sich vorher begründet abzumelden. Ansonsten muss ich mir keinen Kopf um Stunden machen.

  5. #5
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    Zitat Zitat von TuXiii Beitrag anzeigen
    Also bei mir ist das so, dass es ohnehin utopisch ist, die Stunden einzuhalten (glaub so um die 100).
    100 Stunden sind utopisch?

    Dann ist wahrscheinlich das ganze THW eine reine Utopie - denn die geben 120h Fortbildung pro Jahr bei jedem Helfer vor...

  6. #6
    Pommes Gast
    irgendwie hams alle einfacher als ich ;-)

    Es kommt natürlich auch drauf an wo man es macht. In ner 2.300 Seelen Gemeinde wie unserer ist es schon relativ schwierig 80 Std. zusammen zu bekommen. Andere bekomme locker über 200 zusammen wir hier schon erwähnt.

    Aber ich seh schon, mein Problem bleibt weiterhin bestehen...

  7. #7
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    Wenn du dich im KatS verpflichtest, 120 Stunden pro Jahr.

    Heißt, 10 Std pro Monat. Wer es nicht hinbekommt, diese mit Dienststunden und Einsätzen zu füllen, der muss halt mal am Samstag das Gerätehaus ausfegen oder Autos waschen.

    Arbeit ist genug da.

  8. #8
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    hm aber zb bei uns gehts überhaupt nich um stunden....es gibt da zwar iwo eine zahl (bin mir aber nicht sicher)

    aber es heißt nur 6 jahre zu den diensten kommen...un wenn ich das mal durchrechne...3h x 8 Dienste sind das 24 h im jahr die wir effektiv bei den diensten sind....gut dann kommt ma ne übung dazu da is man aber höchstens mal bei 28-30 stunden....


    das dann 6 jahre lang....sind 180 stunden....


    kein wunder das ich auch den eindruck hab der KatSch hier im notfall überhaupt GARNICHT funktionieren würde.... (was ich aber schon aus anderen teilen deutschlands gehört hab....)

  9. #9
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    Ich habe mein Ersatzdienst beim DRK gemacht, und da gab es extra einen Dienstabend im Monat, der mit nem Thema zum Katastrophenschutz gestaltet wurde.

    Mit den anrechnen der Stunden für den Ersatzdienst, hat unser Leiter das damals dann halt so gedreht, das ein San-dienst beim Karneval, zur praktischen Ausbildung: "Gefahrenabwehr einer Großschadenslage" werden lassen, und dann wurden die Stunden anerkannt.

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