Dem kann ich nur zustimmen, bei uns war gestern auch Unwetterwarnung und bis auf 1 Stunde Gewitter (halb so schlimm) und ein bisschen Regen, ist nichts passiert, normales schlechtes Wetter aber keinesfals Unwetter.
Dem kann ich nur zustimmen, bei uns war gestern auch Unwetterwarnung und bis auf 1 Stunde Gewitter (halb so schlimm) und ein bisschen Regen, ist nichts passiert, normales schlechtes Wetter aber keinesfals Unwetter.
Hallo, geht es noch?
Solche Gewitterzellen sind doch lokale Vorkommnisse: hier geht die Welt unter und zwei Kilometer weiter ist der schönste Sonnenschein....wie soll der DWD das denn so genau vorhersagen?
Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Wetter oder bleibt wie es ist!
MfG
brause
Hallo!
Ich kann Kai da nur zustimmen!!!
Es sind zwar Unwetter!!warnungen!!, aber diese sollten natürlich so genau wie möglich sein.
Dafür wird die Seite des DWD jede Minute fast aktualisiert.
@brause
Klar geht es noch, sogar noch viel mehr! Ein anderer Wortlaut deines Satzbaues hatte den Hintergrund uns auch nah gebracht.
Wir wollen doch alle freundlich miteinander umgehen, oder etwa nicht?????
Gruß 80
Sorry, aber solch ein Anspruchdenken bringt mich irgendwie auf die Palme. Wettervorhasgen sind naturgemäss eher ein Lotteriespiel. Ich kann mich noch gut an Zeten erinnern, da wurde die Wettervorhersag anscheinend noch ausgewürfelt, im Vergleich dazu ist das heute schon recht genau. Allerdings wird noch viel Wasser vom Himmel fallen, bis Unwetterwarnungen bis auf die Hausnummer genau mit 100%tiger Sicherheit drei Tage vorher ausgegeben werden.
Davon ab, einmal zu viel gewarnt ist doch immer noch das kleinere Übel, oder?
MfG
brause
Habt euch wieder lieb!
Das Wettervorhersagen immer auch Glückssache ist, ist doch klar, aber das sich DWD und UWZ immer so krass voneinander unterscheiden, was das warnen angeht, ist doch schon merkwürdig.
Schließlich ist der DWD staatlich und die UWZ privat...
Gruß
L-S
sind für mich nur eine Informationsquelle, die mir sagt, worauf ich mich einstellen kann/muss. Sie beeinflussen meinen Alltag nur minimal, z.B. Wahl der Kleidung, Terrassenmöbel in den Keller bringen, etc..
Aber man kann es auch übertreiben und deshalb sitze ich nicht bereits voll ausgerüstet neben der Wohnungstür und warte, dass der Melder auslöst. Ich stelle mich nur darauf ein, eventuell einen Einsatz fahren zu müssen. Wenn es soweit ist, weiss man sowieso nicht, was einen erwartet. Ich stelle daher auch keine hohen Anforderungen an die Genauigkeit dieser Seiten.
Permanent aktualisierte Wetter-/Unwetterwarnungen auf meinem Handy sind IMO technische Spielereien, die nur unnötig nervös machen. Nervosität ist beim Einsatz fehl am Platze.
MkG
Rundhauber
hm...
Hab ich irgendwo geschrieben, dass ich dann irgendwo vollausgerüstet sitze?
Ich wollte eigentlich nur mal Erfahrungen wissen, wie bei euch so der Unterschied zwischen DWD und UWZ ist, aber irgendwie wird das hier schonwieder verdreht oder anders dagestellt...naja
Gruß
L-S
@ Löwe-SE:
Das war ja auch nicht auf Dich bezogen, sondern ganz allgemein in Bezug auf die genannten Dienste und Warnungen gemeint. Und das mit dem "vollausgerüstet auf Einsatz warten" war nur überspitzt geschrieben. ;)
Grüße aus dem LK Pinneberg!
MkG
Rundhauber
Naja, ganz so ists ja nun auch nicht.
Löwe-SE und carly haben schon recht, interessant ist immer der Vergleich zur Warnlage der UWZ. Das war gestern auch wieder sehr eindeutig.
Der DWD warnt immer über längere Zeiträume, ist nicht so präziser und in letzter Zeit immer ein wenig "vorsichtiger" und gibt daher gern hohe Warnstufen aus.
Gruß
Sebastian
also bei uns hat es gepasst .
Im südlichen Landkreis ging die welt unter und hier im nördlichen Landkreis war alles schön
Signatur geändert nach Aufforderung.
بس سبتر الكس
Ich denke man kann den DWD auch nicht über einen Kamm scheren. Es sind ja die jeweiligen Regionalstationen, die Warnen.
Fakt gestern:
UWZ hat den ganzen Tag in unserem Bereich nicht gewarnt, oder vorgewarnt.
DWD hat bis 16Uhr vorgewarnt, dann zurückgenommen.
um 21 Uhr dann Unwetterwarnung bis 3 Uhr bei uns (vor Regen) um 22.10 Uhr Unwetterwarnung zurückgenommen !?
Ich habe die Erfahrung gemacht, das zumindest in Norddeutschland UWZ wesentlich genauer arbeitet!
Das Gewitterzellen schwer zu vorhersagen sind ist klar, aber Regen denke ich sollte das kleinere Problem sein!
Glaub der DWD vergisst immer das wir die gute alte Elbe noch haben *GGG
Gruß
L-S
Darauf weist der DWD selber regelmäßig auch hin, z.B. erst gestern im "Thema des Tages":
Quelle: http://www.dwd.de/sid_NTPvLnYbmvwMCV...l=dwdwww_start, dort 03.07.0803.07.2008, 10:08 Uhr
Gewittervorhersage:
Gestern gab es teils kräftige Gewitter, die an einigen Orten den halben Monatsniederschlag ausmachten. Und auch für heute und die Nacht zum Freitag ist mit ähnlichen Unwetterereignissen zu rechnen.
Bleibt die Frage, mit welchen meteorologischen Grössen man die Gewitter vorhersagt.
Als wichtigstes Element wäre da zunächst Wasser. Der in Augenhöhe meist unsichtbare Wasserdampf (Ausnahme Nebel) muss irgendwie zur Gewitterwolke werden, denn Blitze aus heiterem Himmel sind meteorologisch betrachtet doch eher sehr selten. Dieser Wasserdampf wird zur Wolke, wenn die Luft abkühlt. Denn in kühlerer Luft kann sich weniger Wasserdampf lösen. Das überschüssige (kondensierte) Wasser zeigt sich dann dem Betrachter als Wolke. Je mehr unsichtbarer Wasserdampf in der Luft ist (Schwüle), desto grösser werden die (Gewitter)Wolken. Und warum kühlt die Luft ab?
Bei Gewittern geschieht das durch Hebung der Luft mit hohen Geschwindigkeiten. Bleibt also die Frage, aus welchen Gründen die Luft angehoben wird. Zunächst ist da die Sonneneinstrahlung, die die Luft am Boden erwärmt; die warme Luft steigt auf und kühlt sich dabei ab.
Wenn es da keine weiteren Auftriebskräfte gibt, entstehen ein paar Schönwetterwolken (Cumulus) und das war es dann. Unterstützt wird dies zusätzlich im Bergland, wo die
Erdoberfläche teilweise senkrecht zu der bei uns immer schräg einfallenden Sonnenstrahlung liegt, was sich vormittags besonders schön über dem Taunus und dem schweizer Jura zeigt.
Daher entstehen Wärmegewitter bevorzugt über dem Bergland. Viel wichtiger ist aber Hebung durch heranziehende Tiefs. Die müssen nicht unbedingt in der Bodenwetterkarte, die
normalerweise in den Printmedien abgebildet werden, zu sehen sein. Die in der Bodenwetterkarte unsichtbaren Höhentiefs stellen dann den Wissensvorsprung des Meteorologen dar. Und schliesslich führen grosse Temperaturdifferenzen zwischen
zwei Höhenschichten der Atmosphäre zu Auftriebskräften. Beispielsweise werden 30 Grad Temperaturdifferenz zwischen etwa 1500m und 5000m als Bedingung für Gewitter angesehen. Gewitter entstehen also, wenn genügend Wasser(dampf) vorhanden ist, der durch Einstrahlung, Annäherung eines Tiefs und/oder durch grosse Temperaturunterschiede zwischen zwei Höhenschichten so lange gehoben wird, bis er kondensiert und dabei Gewitterwolken entstehen.
Wo genau nun der meiste Wasserdampf und/oder die stärksten Hebungsantriebe liegen, kann man nicht vorhersagen und deshalb wird es niemals eine 12 oder 24stündige ortsgenaue Vorhersage von Gewittern geben.
Dipl.-Met. Christoph Hartmann
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Ich frage mich, wie naiv es ist, über (bei sich) ausbleibende Unwetter enttäuscht zu sein. Welche Erwartungen stecken dahinter?
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