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Thema: Suizid mit Bi58 - 19 Menschen im Krankenhaus

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  1. #1
    Registriert seit
    18.11.2003
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    Hallo,

    Zitat Zitat von Steiger
    ...Dabei handelte es sich um einhochgiftiges Schädlingsbekämpfungsmittel* aus DDR-Zeiten...
    (* Bi 58 = Schädlingsbekämpfungsmittel aus dem Chemischen Kombinat Bitterfeld / DDR )
    Das Zeug ist übrigends IMMER NOCH Zugelassen und käuflich ganz legal zu erwerben!

    Für den Heimgärtner allerdings nur in Kleinstmengen, für größere Mengen braucht man dann doch einen Sachkundenachweis!

    Die Wirkungsweise entspricht der des seit 2002 verbotenen E605...
    Allerdings ist die toxidität weit geringer:
    LD50 für
    BI58: ca.750mg pro KG
    E605 : 5-10mg pro kg Körpergewicht!
    Ausserdem ist E605 noch karzinogen!

    Gruß

  2. #2
    Registriert seit
    12.07.2005
    Beiträge
    79
    Zitat Zitat von DG3YCS
    Hallo,


    Das Zeug ist übrigends IMMER NOCH Zugelassen und käuflich ganz legal zu erwerben!

    Für den Heimgärtner allerdings nur in Kleinstmengen, für größere Mengen braucht man dann doch einen Sachkundenachweis!

    Die Wirkungsweise entspricht der des seit 2002 verbotenen E605...
    Allerdings ist die toxidität weit geringer:
    LD50 für
    BI58: ca.750mg pro KG
    E605 : 5-10mg pro kg Körpergewicht!
    Ausserdem ist E605 noch karzinogen!

    Gruß
    In vielen Gärten schlummern sicherlich noch"Restbestände"davon. Das eingesetzte
    Kornkäfer-Granulat ist die erhöhte Dosis (Industrie/Landwirtschaft d.ehem.DDR) vom BI58 der Gruppe: "ORGANOPHOSPHOR-PESTIZID".

    Für die Normalverbraucher
    in DDR-Zeiten gab es davon kleine braune Flaschen.(orangefarbenes Etikett mit Totenkopf aufgedruckt)

    Aus diesem Schädlingsbekämpfungsmittel entsteht in Verbindung mit Luftfeuchtigkeit Phosphorwasserstoff.
    Dieses Gas ist schon in geringen Konzentrationen für den Organismus sehr giftig!Geruch ist ähnlich wie Knoblauch.
    Das Atem-/Nervengift wirkt je nach Dosis zw.60-70 Std.mit auftretender Atemlähmung bzw.Lungenödem.

    bleibt jetzt noch die Frage ob die anliegenden Wohnungen wieder
    genutzt werden können. Keine leichte Aufgabe für die Einsatzkräfte vor Ort.

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